pilze im internet
Startseite
 

Pilz-Suche:


››› Pilzwissen

››› Pilze A-Z

››› Pilzgalerie

››› Pilze züchten

››› Pilzrezepte

››› Heil-/Vitalpilze


Werbung


 


Schwefelporling
(Laetiporus sulphureus )




Anzeige

Online Geld verdienen mit bezahlten Umfragen


Schnellnavigation

(Einfach mit dem Mauszeiger ~1 Sekunde auf ein Symbol zeigen um weitere Infos zu erhalten)

pilze steckbrief
pilze bilder
pilze doppelgänger
pilze sporen mikroskopisch
pilzgift
kaufen
vital- und heilpilze

 
[Ihre Meinung über diese Seite]

steckbrief

Kategorie/Art:
Porlinge

Anzeige
Geld verdienen durch bezahlte Umfragen
jetzt anmelden und Punkte kassieren!


Wertigkeit:
jung essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
10 cm - 50 cm breit; schwefelgelb, orangegelb, alt blassgelb bis grauweiß; fächer- bis halbkreisförmig, meist dachziegelartig wachsend, Oberfläche samtig und unregelmäßig wellig
Hutunterseite:
Rören 2-4 mm lang, nicht ablösbar, Poren sehr klein, 3-5 pro mm, jung schwefelgelb, manchmal mit gelblichen Guttationstropfen
Stiel:
kein Stiel vorhanden
Fleisch:
jung weich, saftig, gelb, elastisch, alt hart, trocken und brüchig, weißlich
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
gelblich, breitelliptisch, glatt, hyalin
typ. Begleitpflanze:
Wolfsflechte
Geruch:
aromatisch
Geschmack:
sauer
bevorzugter Boden:
Holz
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubholz , Nadelholz , an Eichenstämmen , an / auf Baumstümpfen
Wachstum:
Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober

Schwefelporling1

Userbewertung:

Anzahl bisherige Mitglieder-Votes:1x

Erscheinungsf.
Ergiebigkeit
Vorkommen
Geschmack
Verwendbarkeit

Gesamtwert:
(Punkte)


Pilze bewerten können nur Mitglieder:

- zum Mitgliederbereich
- neu registrieren
- einloggen (über die Startseite)

Mitglieder haben an dieser Stelle die Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem Pilz einzusehen oder einzutragen.




 

 

 

 

 

 


💡 Wissenswertes & Tipps

Der Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) fällt durch seine leuchtend gelben bis orangefarbenen, dachziegelartig übereinanderwachsenden Fruchtkörper auf. Er ist ein klassischer Wundparasit, der an lebenden Laubbäumen eine intensive Braunfäule verursacht. Aufgrund seiner hähnchenfleischähnlichen Textur im jungen Zustand ist er ein beliebter Speisepilz.

🍄 Kulinarik: Essbar (nur jung)
Verwendet werden nur die weichen, saftigen Zuwachsränder junger Exemplare. Er muss mindestens 15–20 Minuten gut durchgegart werden, da er roh giftig ist. Der Geschmack ist leicht säuerlich und die Konsistenz erinnert an Geflügel. Ältere, kreidige Exemplare sind ungenießbar.
🍳 Zubereitungstipp: "Chicken of the Woods" Nuggets
Da die Textur sehr kompakt ist, eignet sich der Pilz hervorragend zum Panieren. Schneiden Sie die jungen Ränder in mundgerechte Stücke, ziehen Sie diese durch Mehl, Ei und Semmelbrösel und braten Sie sie goldbraun aus. Ein kurzes Einlegen in Milch vor dem Panieren macht das Fleisch noch zarter.
⚠ Giftwarnung (Wirtsbaum-Abhängigkeit):
Fruchtkörper, die an Eiben (Taxus), Robinien oder Goldregen wachsen, können deren Giftstoffe aufnehmen. Vom Verzehr solcher Exemplare wird dringend abgeraten, da dies zu schweren Vergiftungserscheinungen führen kann.
🍂 Ökologie & Fundorte:
Er tritt vor allem an Eiche, Weide, Pappel, Birne, Apfel, Kirsche und Robinie auf. Der Pilz baut Lignin ab und erzeugt Würfelfäule. Er ist ein wichtiger Ökosystem-Ingenieur, da er Baumhöhlen für Wildtiere schafft.
ℹ Wissenswertes & Medizin:
In der Mykotherapie werden ihm antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben. In Deutschland ist er jedoch kein offiziell bestätigter Heilpilz, da die individuelle Unverträglichkeitsrate hoch ist und die Inhaltsstoffe stark vom Wirtsbaum beeinflusst werden.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Zustand & Guttation
Achten Sie auf leuchtend schwefelgelbe Poren. Junge Exemplare scheiden oft klare Guttationströpfchen aus. Prüfen Sie die Konsistenz: Nur elastische, saftige Exemplare sammeln. Wenn er bröselig wie Kreide wird, ist er zu alt.

Anzeige

Online Geld verdienen mit bezahlten Umfragen

Schwefelporling1
Blick von oben auf einen Schwefelporling. Dieser Porling hat eine so markante Farbe und Größe, dass er praktisch (zumindest im Alter) nicht verwechselt werden kann.
Schwefelporling2
Ansicht von schräg oben auf ein junges und etwas älteres Exemplar. Schon beim jungen Exemplar lässt sich eine deutlich wellige Oberfläche erkennen.
Schwefelporling3
Ansicht von etwas schräg oben. Hier kann man ein typsisches, dachziegelartiges Wachstum sehen. Der Rand von Schwefelporlingen kann manchmal (wie hier) auch etwas zottig wirken.
Schwefelporling4
Frontalansicht mit Blick auf die Hutunterseite. Die Poren sind sehr klein bzw. eng und haben etwas von der Hutfarbe.
 

Mushroom-Toxin.de auf Facebook besuchen und folgen
Mushroom-Toxin.de auf Google+ folgen besuchen und folgen

 

Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Riesenporling (jung essbar)
Riesenporling1
Seitliche Frontalansicht auf Riesenporlinge. Gut zu erkennen ist die enorme Größe der Fruchtkörper. Diese Exemplare sind in einem mittleren bis älteren Stadium.
Riesenporling2
Ansicht auf ein junges Exemplar eines Riesenporlings. Der Fruchtkörper ist hier zungenförmig. Gut zu erkennen sind auch die weißen, kurzen Poren.
Riesenporling3
Seitliche Frontalansicht von etwas weiter weg. Auch hier kann man wieder die gelbbraunen, riesigen Fruchtkörper bestaunen.
Riesenporling4
Ansicht von oben auf ein altes Exemplar. Dieser Riesenporling ist bereits am verrotten.

Kiefern Braunporling (ungenießbar)
Kiefern Braunporling1
Ansicht von oben auf ein älteres Exemplar. Farblich ist der Pilz in diesem Altersstadium sehr dunkel mit ein paar Rottönen.
Kiefern Braunporling2
Nahansicht. Die Oberlfäche ist wellig bis höckerig und filzig. Die einzelnen Fruchtkörper sind typisch übereinander und miteinander verwachsen.
Kiefern Braunporling3
Blick auf die Unterseite. Die Poren besitzen einige Farben des Hutes sowie diverse grau-, gelb-, grün, braun- sowie rostfarbenen Farbtöne.
Kiefern Braunporling4
Weiterer Blick auf die Hutunterseite. Bei Berührung läuft diese sofort braun an (s. Bild links unten).

Zimtfarbener Weichporling (giftig)
Zimtfarbener Weichporling1
Ansicht von schräg oben. Gut zu erkennen ist die grubige und ungezonte Erscheinungsform.
Zimtfarbener Weichporling2
Ansicht von schräg unten. Gut zu erkennen sind die zimtfarbenen Poren mittlerer Größe. Typisch ist auch der leicht abwärts gebogene Rand.
Zimtfarbener Weichporling3
Nahaufnahme der Unterseite. Hier kann man erkennen, dass die Röhren verhältnismäßig lang werden können.
Zimtfarbener Weichporling4
Ansicht von schräg oben. Auch hier kann man wieder gut die unebene Oberfläche erkennen. Zonierungen sucht man ebenfalls bei diesem Pilz vergeblich.


pilzfinder
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden haben.

[Tipp eingeben]
-Aktualisieren-

  pilzkommentar
Sie haben zu diesem Pilz noch etwas zu sagen oder eine Anmerkung. Hier können Sie ein entsprechendes Statement zu diesem Pilz veröffentlichen.

[Kommentar eingeben]
-Aktualisieren-
     
 


Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

Dieser Pilz wurde bisher 5774 mal angeklickt!