Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
1
cm - 3
cm breit; hell- bis dunkelbraun, rötlich braun; zuerst kugelförmig mit einer kleinen Öffnung, danach krug- bis becherförmig, im Alter flach schüsselförmig bis wellig ausgebreitet, z. T. auch grubig-runzelig, Außenseite meist etwas heller gefärbt als die Innenseite
Hutunterseite:
keine Hutunterseite vorhanden, siehe Fruchtkörperbeschreibung
Stiel:
max. Stielgröße 10
cm, max. Stielbreite 0.4
cm; meist ragt nur der obere Stielteil aus dem Boden und geht verdickt in den Becher über, er wächst mit einem 2-10 cm langen, unterirdischem, braunschwärzlichen Myzelstrang aus einem unregelmäßig knolligen, etwa 2 cm langen und außen schwarzem sowie innen weißen Sklerotium
Fleisch:
hellbräunlich, zäh
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
hyalin, elliptisch, glatt
typ.
Begleitpflanze:
Busch-Windröschen
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Kalkboden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
Mischwald ,
Gärten
Wachstum:
April ,
Mai
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Anemonenbecherling (Dumontinia tuberosa) ist ein kleiner, becherförmiger Schlauchpilz (Ascomycet). Die Fruchtkörper sind kastanien- bis olivbraun, lang gestielt und entspringen einem schwarzen, unterirdischen Dauerorgan (Sklerotium), das direkt an den Rhizomen von Buschwindröschen parasitiert. Man findet ihn meist zeitgleich mit der Blüte seiner Wirtspflanze.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Der Anemonenbecherling besitzt keinen Speisewert. Er ist extrem dünnfleischig und aufgrund seiner Größe sowie seiner parasitischen Lebensweise kulinarisch völlig bedeutungslos.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein spezialisierter Parasit des Buschwindröschen (Anemone nemorosa). Er erscheint im zeitigen Frühjahr von März bis Mai. Er bevorzugt feuchte Laubwälder und Auen, in denen große Bestände der Wirtspflanze vorkommen.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Wirt & Wurzel-Check
Das sicherste Merkmal ist der Standort direkt bei Buschwindröschen. Gräbt man vorsichtig an der Basis des Stiels nach, findet man das 1–3 cm große, schwarze, knollige Sklerotium, das fest mit dem Rhizom der Pflanze verbunden ist.
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Ansicht von leicht schräg oben. Man erkennt, dass die Außenseite heller gefärbt ist als die Innenseite des Fruchtkörpers.
Nahansicht. Beim Buchenwald-Becherling handelt es sich um eine der größeren Arten von Becherlingen.
Ansicht von oben. Die Innenseite zeigt sich kastanienbraun; die Außenseite ist etwas heller und leicht eingebogen. Zur Mitte zeigen sich auf der Innenseite leichte Falten.
Nahansicht. Der Fruchtkörper ist unregelmäßig verbogen und der Rand ist im trockenen Zustand (wie hier) eingebogen.
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