Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Eispilz (Pseudohydnum gelatinosum), auch Zitterzahn genannt, ist ein unverkennbarer, gallertartig-zitteriger Pilz. Er bildet zungen- oder spatelförmige Fruchtkörper aus, die fast durchscheinend weißlich bis bläulich-grau gefärbt sind. Die Unterseite ist mit weichen, gallertartigen Stacheln besetzt, was ihn wie einen "gläsernen" Stachelpilz aussehen lässt.
🍄 Kulinarik: Essbar (auch roh)
Der Eispilz ist geschmacklich eher neutral, besticht aber durch seine einzigartige, knorpelig-zitterige Konsistenz. Er ist einer der wenigen Wildpilze, die bedenkenlos roh im Salat gegessen werden können. Er nimmt Marinaden hervorragend auf.
🍳 Zubereitungstipp: "Wald-Gummibärchen"
Aufgrund seiner Struktur eignet sich der Eispilz hervorragend als süße Kuriosität: Legen Sie die geputzten Pilze für einige Stunden in Zuckersirup oder Fruchtsaft ein und servieren Sie sie als dekorative Beigabe zu Desserts oder Obstsalaten.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Er wächst als Saprobiont an stark vermorschtem Nadelholz (meist Fichte oder Kiefer), oft an bemoosten Stümpfen oder liegenden Stämmen. Die Hauptsaison liegt im Spätsommer und Herbst von Juli bis November, bei milder Witterung auch länger.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Stacheln & Gallerte
Die Kombination aus gallertartiger Substanz und Stacheln auf der Unterseite ist bei keinem anderen Pilz in dieser Form zu finden. Er fühlt sich an wie fester Wackelpudding. Verwechslungen mit giftigen Arten sind nahezu ausgeschlossen.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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Ansicht von schräg oben. Der Blattartige oder Rotbräunliche Zitterling sieht im Prinzip so aus wie der häufiger vorkommende Goldgelbe Zitterling. Im Gegensatz zum Goldgelben Zitterling ist er jedoch bräunlich gefärbt.
Ansicht von schräg oben. Der Fruchtkörper ist sehr lappig und wirk gallertig.
Frontalansicht. Die einzelnen Lappen sind deutlich abgerundet.
Ansicht von schräg oben. Links kann man ein weitgehend ausgewachsenes Exemplar sehen, rechts ein noch sehr junges.
Ansicht von schräg oben. Die Fruchtkörper zeigen sich gallertig und sind etwas kreiselförmig. Die Farbpallette reicht von grau-weiß bis fleischfarben bräunlich mit einem leichten Lilaton.
Ansicht von schräg oben. Die Fruchtkörper erscheinen häufig zu dutzenden Exemplaren an Laubholz, meist an Buchenstämmen.
Ansicht von schräg oben. Im Alter zeigt sich die Fruchtkörperform meist unregelmäßig becherförmig.
Frontalansicht. Die Außenseite zeigt sich etwas körnig und ist dunkler. Der Rand ist etwas hervorstehend.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.