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Hasenohr
(Otidea leporina)




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Kategorie/Art:
Schlauchpilze

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Wertigkeit:
essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
1 cm - 3 cm breit; bräunlich, lederbräunlich, ockerfarben; bis 5 cm hoch, meist langgestreckt-ohrförmig, aufrecht stehend, z. T. auch schüsselförmig mit einseitigem Einschnitt, feinkleiig
Hutunterseite:
keine Hutunterseite vorhanden; siehe Fruchtkörperbeschreibung
Stiel:
kein Stiel oder nur äußerst kurzer Stiel vorhanden
Fleisch:
dünn, bräunlich, z. T. auch etwas zäh
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weißlich bis hellbraun, elliptisch, glatt, mit zwei großen Öltropfen
typ. Begleitpflanze:
Moose
Geruch:
unauffällig
Geschmack:
neutral bis leicht mild
bevorzugter Boden:
Kalkboden
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
unter Kiefern , Mischwald , unter Fichten
Wachstum:
August , September , Oktober

Hasenohr1

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💡 Wissenswertes & Tipps

Das Hasenohr (Otidea leporina) ist ein Schlauchpilz mit einem aufrecht stehenden, einseitig geschlitzten Fruchtkörper. Er erinnert in seiner Form stark an das Ohr eines Hasen. Die Innenseite ist glatt und ockergelb bis hellbraun gefärbt, während die Außenseite meist etwas heller und fein kleiig-filzig ist. Der Fruchtkörper erreicht eine Höhe von 2 bis 5 cm und besitzt an der Basis einen kurzen, oft weißlich-filzigen Scheinstiel.

🍄 Kulinarik: Essbar (minderwertig)
Das Hasenohr gilt theoretisch als essbar, ist jedoch aufgrund seiner zäh-elastischen Konsistenz und des völligen Fehlens eines nennenswerten Eigenaromas kulinarisch bedeutungslos. Er sollte wegen seiner Seltenheit ohnehin geschont werden.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Man findet das Hasenohr vorwiegend in Nadelwäldern (unter Fichten), seltener im Laubwald, auf kalkhaltigen oder neutralen Böden. Er wächst meist gesellig zwischen Moos und Nadelstreu. Die Hauptwachstumszeit liegt zwischen August und Oktober.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Einseitiger Schlitz & Farbe
Das wichtigste Merkmal der Gattung Otidea ist der längsseitige Schlitz des becherförmigen Fruchtkörpers. Im Vergleich zum Eselsohr ist das Hasenohr meist schmaler, höher aufgerichtet und hat eine eher ocker-bräunliche, weniger gelbe oder rötliche Färbung.

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Hasenohr1
Ansicht von schräg oben auf eine kleine Gruppe Hasenohren. Der Pilz hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Eselsohr; ist jedoch etwas dunkler und geht mehr ins Bräunliche.
Hasenohr2
Nahansicht auf mehrere Hasenohren. Die Fruchtkörper sind generell aufrecht stehend und haben einen einseitigen Einschnitt.
Hasenohr3
Ansicht von schräg oben. Außen- und Innenseite sind in etwa gleich gefärbt wobei die Außenseite auch etwas feinkleiig sein kann.
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Eselsohr (essbar)
Eselsohr1
Frontalansicht auf ein Eselsohr. Hervorragend erkennbar ist der weiße Filz an der Basis. Ebenfalls gut zu erkennen ist die Spaltung bis zur Basis.
Eselsohr2
Ansicht von leicht schräg oben. Dieses Exemplar besitzt viele gelbe und orangene Farbtöne.
Eselsohr3
Frontale Nahansicht auf ein Eselsohr. Erneut kann man die Spaltung gut erkennen.
Eselsohr4
Ansicht von leicht schräg oben. Die Spaltung reicht praktisch bis zur Basis.

Ledergelber Öhrling (ungenießbar)
Ledergelber Öhrling1
Ansicht von oben auf ein ohrförmiges Exemplar. Im Vordergrund sieht man einen typisch zerschlitzten Rand und ein kleines, rundes Loch.
Ledergelber Öhrling2
Frontalansicht. Hier lassen sich gleich zwei runde Löcher sowie eine typische Zerschlitzung erkennen.
Ledergelber Öhrling3
Ansicht von oben. Erkennbar ist, dass die Außenseite etwas blasser als die Innenseite ist.
Ledergelber Öhrling4
Blick von oben von etwas weiter weg. Hier kann man gut erkenen, das der Fruchtkörper nicht besonders groß ist.

Buchenwald-Becherling (ungenießbar)
Buchenwald-Becherling1
Ansicht von leicht schräg oben. Man erkennt, dass die Außenseite heller gefärbt ist als die Innenseite des Fruchtkörpers.
Buchenwald-Becherling2
Nahansicht. Beim Buchenwald-Becherling handelt es sich um eine der größeren Arten von Becherlingen.
Buchenwald-Becherling3
Ansicht von oben. Die Innenseite zeigt sich kastanienbraun; die Außenseite ist etwas heller und leicht eingebogen. Zur Mitte zeigen sich auf der Innenseite leichte Falten.
Buchenwald-Becherling4
Nahansicht. Der Fruchtkörper ist unregelmäßig verbogen und der Rand ist im trockenen Zustand (wie hier) eingebogen.


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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