Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 8
cm breit; rostbraun, orangefuchsig oder orangebräunlich; anfangs fast halbkugelig bis kegelig, später gewölbt bis flach ausgebreitet, oft stumpf gebuckelt, Oberfläche trocken, matt, angedrückt fein faserig bis schuppig, im Alter oft kahl, Rand jung eingerollt, später oft wellig verbogen
Hutunterseite:
Lamellen augebuchtet oder gerade angeheftet, relativ entfernt stehend und dicklich, zimtbraun-rostrot bis rostbraun
Stiel:
max. Stielgröße 10
cm, max. Stielbreite 2
cm; fast zylindrisch und zur Basis verjüngt, längsfaserig, voll, fest, jung gelblich, später rostfarben, keine Ringzone
Laubwald ,
Mischwald ,
unter Buchen ,
unter Kastanien ,
unter Eichen
Wachstum:
August ,
September ,
Oktober
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Orangefuchsige Raukopf (Cortinarius orellanus) ist ein mittelgroßer Blätterpilz mit einem 3 bis 8 cm breiten, stumpf-kegeligen bis flach-gebuckelten Hut. Die Farbe ist ein charakteristisches, mattes Fuchsrot bis Orangebraun. Die Oberfläche ist feinfilzig bis feinschuppig und trocken. Die Lamellen stehen entfernt, sind dicklich und haben eine ähnliche Farbe wie der Hut (später durch Sporen rostbraun).
☠ TÖDLICH GIFTIG! (Orellanus-Syndrom)
Dieser Pilz enthält das extrem starke Nierengift Orellanin. Das Tückische: Die ersten Symptome treten erst nach 3 bis 14 Tagen (manchmal erst nach 3 Wochen) auf. Zu diesem Zeitpunkt ist die Niere oft schon irreparabel geschädigt. Eine Vergiftung führt häufig zum totalen Nierenversagen und erfordert eine lebenslange Dialyse oder Transplantation.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Er ist ein Mykorrhizapartner von Laubbäumen (bevorzugt Eiche und Buche). Man findet ihn in wärmebegünstigten Laubwäldern auf sauren, silikatreichen Böden. Er erscheint von August bis Oktober. In Deutschland ist er eher im Süden und in der Mitte verbreitet.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Farbe & Lamellenabstand
Wichtig sind der filzige, nicht schmierige Hut und die weit entfernt stehenden Lamellen, die fast die gleiche Farbe wie der Hut haben. Es fehlen jegliche Gelbtöne am Stiel (Unterschied zum Spitzbuckeligen Raukopf). Da es viele ähnliche Schleierlinge gibt, gilt die goldene Regel: Keine rötlich-braunen Rauköpfe für die Küche!
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
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Ansicht von schräg oben. Die Hüte erscheinen meist in bräunlichen und die Stiele in gelblichen Farbtönen.
Blick auf die Hutunterseite. Besonders im Jungzustand haben die ausgebuchtet angewachsenen Lamellen z. T. (wie hier) deutliche Orangetöne.
Weiterer Blick auf die Hutunterseite. Mit zunehmdem Alter verfärben sich die Lamellen mehr ins (zimt)bräunliche. Die Lamellenschneiden sind dabei heller gefärbt.
Frontalansicht auf mehrere Exemplare. Erkennbar sind hier bei einigen Exemplaren die breite Buckelung sowie die feinfilzige Hutoberfläche.
Blick von schräg oben auf die Hutoberfläche. Diese zeigt sich markant mit Kupferfarben; z. T. auch wie hier mit schwärzlichen Tönen.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind breit und relativ entfernt stehend. Die Farbtöne sind olivbräunlich bis olivockerlich.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Lamellen sind deutlich herablaufend.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel zeigt sich zur Basis hin verjüngt und gelblich. Die Stielspitze zeigt sich mehr in den Farbtönen der Lamellen.
Hier sehen wir den glockig gewölbten Hut in insgesamt gelbbräunlichen Farbtönen. Auch die filzig-schorfige bis feinschuppige Oberfläche lässt sich gut erkennen.
Ein weiterer Blick auf die Hutunterseite und den (chrome)gelblichen Stiel. Der Gesamthabitus ist eher klein.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Sehr gut zu erkennen sind die markanten und breit angewachsenen Lamellen.
Ansicht von schräg oben auf weitgehend ausgewachsene Exemplare. Der Hut ist ausgebreitet und mittig sogar etwas vertieft.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der rotbraune Stiel ist deutlich verdreht.
Blick auf die Hutunterseite. Die entfernt stehenden Lamellen sind am Stiel angewachsen und haben einen Lachsschimmer. Am Stiel kann man noch sehr gut die weißliche Überfaserung erkennen.
Blick von oben. Die orangebraune Hutoberfläche ist etwas feinschuppig. Der Hutrand kann wie hier eine leichte Riefung zeigen.
Ansicht von leicht schräg oben. Gut zu erkennen ist die flockig-schuppige Oberfläche. Beim rechten Exemplar lässt sich auch die gelbe Grundfarbe erkennen.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind lebhaft gelb und gedrängt.
Weiterer Blick auf die Hutunterseite. Es gibt auch zahlreiche Zwischenlamellen.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist ähnlich gefärbt und geschuppt wie der Hut. Der obere Stielteil ist heller.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.