Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
4
cm - 10
cm breit; grau- bis schwarzbraun, rußbraun; jung kegelförmig, später ausgebreitet, z. T. gebuckelt, niedergedrückt, häufig verbogen, meist eingewachsen radialfaserig
Hutunterseite:
Lamellen angewachsen und besonders im Alter deutlich herablaufend, schmutzig weißlich mit grauen oder bläulichen Farbtönen, relativ dick bzw. breit, entfernt stehend
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 1
cm; zylindrisch, graubräunlich aber heller als der Hut, faserig bis schuppig, trocken
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Graubraune Schneckling (Hygrophorus camarophyllus) ist ein kräftiger Lamellenpilz mit einem 4 bis 10 cm breiten Hut. Die Oberfläche ist russgrau bis schwarzbraun, fein eingewachsen radialfaserig und bei Feuchtigkeit nur schwach schmierig (nicht so schleimig wie andere Schnecklinge). Die Lamellen sind auffällig wachsartig, entfernt stehend und laufen am Stiel herab. Sie sind jung weißlich und färben sich im Alter leicht graulich oder cremefarben.
🍄 Kulinarik: Essbar (Hervorragender Speisepilz)
Er gilt als einer der besten Speisepilze unter den Schnecklingen. Sein Fleisch ist fest, weißbleibend und hat beim Garen eine angenehme Konsistenz. Besonders in Nordeuropa ist er ein geschätzter Marktpilz.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapartner der Fichte (Picea abies), seltener bei Kiefern. Er bevorzugt saure, moosige Nadelwälder und höhere Lagen. Er ist ein typischer Spätaspekt-Pilz und erscheint oft erst nach den ersten Nachtfrösten von September bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Wachsige Lamellen & Rußfarben
Achten Sie auf die Kombination aus dem rußgrauen, faserigen Hut und den weitläufigen, wachsartigen Lamellen. Der Stiel ist meist heller grau und längsfaserig. Er riecht angenehm schwach nach Honig oder Phenol (beim Kochen deutlicher).
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
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Ansicht von schräg oben. Der Rand ist etwas aufgebogen. Die Hutmitte dunkler; der Hut selber mit kleinen Schüppchen besetzt.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißen Lamellen sind herablaufend und entfernt stehend.
Weiterer Blick auf ein liegendes Exemplar. Gut zu erkennen sind wieder die braunschwarzen Pusteln auf dem Stiel. Die weißen Lamellen sind ziemlich breit, entfernt stehend und wachsartig.
Ansicht auf mehrere Exemplare. Diese Schnecklingart bildet kleine Fruchtkörper aus. Die Hutmitte zeigt sich schwärzlich gefärbt.
Ansicht von schräg oben. Gut zu erkennen sind die schwarzen Radialfasern.
Ansicht von schräg oben auf ein ausgewachsenes Exemplar. In diesem Stadium ist der Schwarzfaserige Ritterling häufig gebuckelt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist weißlich und faserig; auch grün-gelblich fleckend; an der Basis leicht knollig verdickt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die weißen Lamellen sind ausgebuchtet am Stiel angewachsen und nicht sehr gedrängt.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.