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Gemeiner Klapperschwamm
(Grifola frondosa)




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Kategorie/Art:
Porlinge

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Wertigkeit:
essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
2 cm - 12 cm breit; gelbbraun, graubraun; 15-50 cm hoch, (gesamt) bis zu 15 kg schwer, zahlreiche einzelne Hüte (fächer- bis muschelförmig) wachsen aus einem gemeinsamen Strunk, Oberfläche runzelig, gefasert, ungezont
Hutunterseite:
Röhren 2-4 mm lang, weiß, Poren vieleckig, weißlich cremefarben, nicht schwärzend, am Stiel herablaufend
Stiel:
max. Stielgröße 5 cm, max. Stielbreite 4 cm; kurz seitlich gestielt, weiĂźlich bis ockerlich
Fleisch:
weiĂź, weich
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weiĂź
typ. Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
pilzartig
Geschmack:
mild
bevorzugter Boden:
Holz
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubholz , an / auf BaumstĂĽmpfen
Wachstum:
August , September , Oktober

Gemeiner Klapperschwamm1

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Der Gemeine Klapperschwamm ist weit mehr als nur ein Speisepilz; in der asiatischen Naturheilkunde wird er seit Jahrhunderten unter dem Namen Maitake (Tanzpilz) als hochgeschätzter Vitalpilz geführt. Sein Name rührt angeblich daher, dass Pilzsammler vor Freude tanzten, wenn sie ein Exemplar dieses seltenen und wertvollen Pilzes fanden. Ökologie und Vorkommen: Als Schwächeparasit siedelt er sich bevorzugt an der Basis alter Eichen an, seltener an Buchen oder anderen Laubbäumen. Dort verursacht er eine intensive Weißfäule, indem er das Lignin des Holzes abbaut. Der Pilz ist standorttreu: Wenn du einmal einen Klapperschwamm gefunden hast, stehen die Chancen gut, dass er im nächsten Jahr am selben Baum erneut erscheint. Er fruchtet meist von August bis Oktober. Kulinarik und Merkmale: Kulinarisch zeichnet er sich durch ein nussiges, sehr würziges Aroma und eine feste, aber zarte Konsistenz aus. Wichtig ist, nur junge Exemplare zu sammeln, da der Pilz im Alter zäh und leicht bitter werden kann. Er lässt sich hervorragend braten oder für kräftige Suppen verwenden. Wichtige Unterscheidung: Vorsicht ist geboten bei der Verwechslung mit dem Riesenporling. Dieser verfärbt sich bei Druck oder Anschnitt jedoch schwärzlich, während der Klapperschwamm seine Farbe behält.

 

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Gemeiner Klapperschwamm1
Ansicht von leicht schräg oben. Die Oberfläche der einzelnen Hüte zeigen sich meist in graubräunlichen Farbtönen; zudem sind die Oberflächen etwas gerunzelt. Hier zu bemerken: normalerweise bildet der Pilz VIEL mehr einzelne Hüte als hier zu sehen aus.
Gemeiner Klapperschwamm2
Frontalansicht. Auf der Hutunterseite finden sich weiĂźliche Poren, die am Stiel herablaufen.
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Eichhase (jung essbar)
Eichhase1
Ansicht von schräg oben. Das Wachstum erfolgt aus einem gemeinsamen Strunk. Hieraus wachsen wieder zahlreiche Verästelungen (ähnlich wie bei einem Baum oder Busch).
Eichhase2
Ansicht von schräg oben. Die Hutmitte ist häufig vertieft bis genabelt; der Rand ist besonders bei den älteren Exemplaren wellig. Insgesamt sind die Hüte sehr dünn.
Eichhase3
Nahansicht. Die weiĂźen Poren laufen weit am Stiel herab.
Eichhase4
Nahansicht. Die hell- bis graubräunlichen Hutoberflächen zeigen sich insgesamt radialfaserig.


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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