Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
5
cm - 30
cm breit; weiß, beigefarben, gelb- bis ockerlich; 10-25 cm dick, Oberseite faserig aufgerissen, an der Unterseite befinden sich weiche, dicht stehende Stacheln; diese werden bis zu 5 cm lang und 2 mm dick, die Oberfläche zeigt sich etwas bereift, der Fruchtkörper ist kurz gestielt
Hutunterseite:
keine Hutunterseite vorhanden, siehe Fruchtkörperbeschreibung
Stiel:
kein Stiel vorhanden, bestenfalls kurz gestielt, siehe Fruchtkörperbeschreibung
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Der Igel-Stachelbart (Hericium erinaceus) ist aufgrund seiner markanten, herabhängenden Stacheln, die eine Länge von bis zu 6 cm erreichen können, ein unverwechselbarer Pilz. In der Natur tritt er als Wundparasit oder Saprobiont an älteren Laubbäumen auf – in Deutschland fast ausschließlich an Rotbuchen und Eichen.
Medizinische Forschung: In der modernen Mykologie gilt er als einer der am besten untersuchten Vitalpilze. Wissenschaftliche Studien belegen das Vorkommen von Hericenonen und Erinacinen. Diese Inhaltsstoffe werden in der Forschung im Zusammenhang mit der Förderung des Nervenwachstumsfaktors (NGF) untersucht. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird er zudem seit Jahrhunderten zur Unterstützung der Magen-Darm-Funktion eingesetzt.
Kulinarik: Er ist ein geschätzter Speisepilz mit einem charakteristischen Aroma, das oft als zitronig- nussig oder an Meeresfrüchte erinnernd beschrieben wird. Aufgrund seiner Seltenheit in freier Natur stammt die Ware für den Handel fast ausnahmslos aus kontrolliertem Zuchtanbau.
Ökologie und Schutz: Der Pilz ist ein Anzeiger für ökologisch wertvolle, alte Waldgebiete mit hohem Totholzanteil. Er verursacht im befallenen Holz eine Weißfäule. Aufgrund seiner Seltenheit ist er in Deutschland auf der Roten Liste der gefährdeten Arten geführt und sollte im Wald nicht gesammelt werden.
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