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Frühlingsrötling
(Entoloma vernum)




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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
giftig
Hut (ggf. Fruchtkörper):
2 cm - 6 cm breit; hornbraun, schwarzbraun, trocken hell graubraun bis beigebraun; jung kegelig-glockig, bald ausgebreitet, gebuckelt, hygrophan, radialrinnig, matt, feucht fettig glänzend, Rand überstehend, insbesondere feucht auch schwach gerieft oder gekerbt
Hutunterseite:
Lamellen frei, breit, bauchig, lange blassgrau, später graurötlich
Stiel:
max. Stielgröße 7 cm, max. Stielbreite 0.7 cm; hutfarben, längsfaserig, oft verdreht oder flach gedrückt, zerbrechlich, alt hohl
Fleisch:
schmutzig graubräunlich, dünn
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
rotbraun, heterodiametrisch und im Mikroskop deutlich 5- bis 7-eckig
typ. Begleitpflanze:
Moose, Gräser
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild bis ranzig
bevorzugter Boden:
saurer Boden
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubwald , Nadelwald , Mischwald , Parkanlagen , unter Fichten , Waldwiesen
Wachstum:
April , Mai

kein Bild

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💡 Wissenswertes & Tipps

Der Frühlings-Giftrötling (Entoloma vernum) ist ein kleiner, dünnfleischiger Blätterpilz mit einem 2–5 cm breiten, spitz-kegeligen bis glockigen Hut. Die Farbe ist meist ruß- bis schwarzbraun, bei Trockenheit seidig glänzend (hygraphan). Charakteristisch sind die schmutzig-rosa Lamellen im Alter und der dünne, zerbrechliche Stiel.

☠ Giftwarnung: STARK GIFTIG (Gastrointestinales Syndrom)
Enthält noch nicht vollständig identifizierte Reizstoffe. Symptome: Heftiges Erbrechen, kolikartige Bauchschmerzen und Durchfälle nach 1–4 Stunden. Massive Dehydrierungsgefahr – für geschwächte Personen besteht Lebensgefahr!
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Erscheint bereits sehr früh im Jahr (März bis Mai). Wächst auf Wiesen, in Parks, lichten Wäldern und oft bei Gebüschen (Rosengewächsen). Bevorzugt nährstoffreiche Böden.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Sporenpulver & Geruch
Achten Sie auf das rosa Sporenpulver (weißes Blatt Papier unterlegen!). Im Gegensatz zu essbaren Frühlingspilzen fehlt ihm der ausgeprägte Mehlgeruch – er riecht eher unbedeutend oder schwach pilzig.

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Seidiger Rötling (giftig)

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Kreuzsporiger Rötling (giftig)
Kreuzsporiger Rötling1
Ansicht von schräg oben. Die Hutform ist kegelig-glockig und ist deutlich flach gebuckelt.
Kreuzsporiger Rötling2
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Der brüchige Stiel ist hier gebrochen und deutlich silbrig faserstreifig.
Kreuzsporiger Rötling3
Ansicht von schräg oben. Die Hutform kann auch weitgehend ausgebreitet sein. Die Hutoberfläche zeigt sich hier riefig-runzelig.
Kreuzsporiger Rötling4
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen zeigen hier bereits eine deutliche Rosafärbung und sind schmal am Stiel angeheftet bis fast frei. Zudem sind unterschiedlich lange Zwischenlamellen erkennbar.

Schild-Rötling (essbar)

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Traniger Glöckling (giftig)

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Niedergedrückter Rötling (giftig)

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Scherbengelber Rötling (schwach giftig)
Scherbengelber Rötling1
Frontalansicht. Er verfügt über ziemlich variable Erscheinungsformen. In diesem Fall zeigt er sich in gelbbraunen Farbtönen.
Scherbengelber Rötling2
Ansicht von oben. Zu erkennen ist eine durchscheinende Hutriefung.
Scherbengelber Rötling3
Blick auf die Hutunterseite. An den Spinnfäden lässt sich gut die rosane Sporenfarbe erkennen. Die Lamellen sind am Stiel fast frei und deren Schneiden sind wellig-gekerbt.
Scherbengelber Rötling4
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist hutfarben oder etwas blasser und meist wie hier deutlich weiß-silbrig überfasert. Häufig wirkt er auch etwas verdreht.

Frühlings-Weichritterling (essbar)

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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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