Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 6
cm breit; hornbraun, schwarzbraun, trocken hell graubraun bis beigebraun; jung kegelig-glockig, bald ausgebreitet, gebuckelt, hygrophan, radialrinnig, matt, feucht fettig glänzend, Rand überstehend, insbesondere feucht auch schwach gerieft oder gekerbt
Hutunterseite:
Lamellen frei, breit, bauchig, lange blassgrau, später graurötlich
Stiel:
max. Stielgröße 7
cm, max. Stielbreite 0.7
cm; hutfarben, längsfaserig, oft verdreht oder flach gedrückt, zerbrechlich, alt hohl
Fleisch:
schmutzig graubräunlich, dünn
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
rotbraun, heterodiametrisch und im Mikroskop deutlich 5- bis 7-eckig
Der Frühlings-Giftrötling (Entoloma vernum) ist ein kleiner, dünnfleischiger Blätterpilz mit einem 2–5 cm breiten, spitz-kegeligen bis glockigen Hut. Die Farbe ist meist ruß- bis schwarzbraun, bei Trockenheit seidig glänzend (hygraphan). Charakteristisch sind die schmutzig-rosa Lamellen im Alter und der dünne, zerbrechliche Stiel.
☠ Giftwarnung: STARK GIFTIG (Gastrointestinales Syndrom)
Enthält noch nicht vollständig identifizierte Reizstoffe. Symptome: Heftiges Erbrechen, kolikartige Bauchschmerzen und Durchfälle nach 1–4 Stunden. Massive Dehydrierungsgefahr – für geschwächte Personen besteht Lebensgefahr!
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Erscheint bereits sehr früh im Jahr (März bis Mai). Wächst auf Wiesen, in Parks, lichten Wäldern und oft bei Gebüschen (Rosengewächsen). Bevorzugt nährstoffreiche Böden.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Sporenpulver & Geruch
Achten Sie auf das rosa Sporenpulver (weißes Blatt Papier unterlegen!). Im Gegensatz zu essbaren Frühlingspilzen fehlt ihm der ausgeprägte Mehlgeruch – er riecht eher unbedeutend oder schwach pilzig.
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
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Ansicht von schräg oben. Die Hutform ist kegelig-glockig und ist deutlich flach gebuckelt.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Der brüchige Stiel ist hier gebrochen und deutlich silbrig faserstreifig.
Ansicht von schräg oben. Die Hutform kann auch weitgehend ausgebreitet sein. Die Hutoberfläche zeigt sich hier riefig-runzelig.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen zeigen hier bereits eine deutliche Rosafärbung und sind schmal am Stiel angeheftet bis fast frei. Zudem sind unterschiedlich lange Zwischenlamellen erkennbar.
Frontalansicht. Er verfügt über ziemlich variable Erscheinungsformen. In diesem Fall zeigt er sich in gelbbraunen Farbtönen.
Ansicht von oben. Zu erkennen ist eine durchscheinende Hutriefung.
Blick auf die Hutunterseite. An den Spinnfäden lässt sich gut die rosane Sporenfarbe erkennen. Die Lamellen sind am Stiel fast frei und deren Schneiden sind wellig-gekerbt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist hutfarben oder etwas blasser und meist wie hier deutlich weiß-silbrig überfasert. Häufig wirkt er auch etwas verdreht.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.