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Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
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niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
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Die Birkenrotkappe ist ein Mykorrhizapilz, der – wie der Name sagt – streng an die Birke gebunden ist. Man findet sie daher in Mooren, Heiden, lichten Wäldern und sogar in Parkanlagen, sofern dort Birken wachsen. Sie bevorzugt saure, nährstoffarme Böden.
Speisewert und Besonderheit: Sie gilt als hervorragender Speisepilz. Eine wichtige Eigenschaft ist jedoch die markante Farbveränderung: Das weiße Fleisch läuft bei Anschnitt oder Druck zunächst violett-grau bis rötlich an und verfärbt sich später fast schwarz. Dies ist ein natürlicher Prozess und kein Zeichen von Verderb. Wichtig: Wie alle Raufußröhrlinge muss die Birkenrotkappe ausreichend erhitzt werden (mindestens 15–20 Minuten), da sie roh genossen giftig ist und Unverträglichkeiten auslösen kann.
Bestimmungsmerkmale: Der Hut ist kräftig orange-rot bis fuchsbraun und feinfilzig. Ein sehr sicheres Merkmal sind die kleinen, abstehenden Schüppchen am Stiel, die bei der Birkenrotkappe schon früh schwarz gefärbt sind (im Gegensatz zur Eichenrotkappe, deren Schüppchen zunächst bräunlich sind). Die Röhren sind im jungen Stadium hellgrau und werden im Alter schmutzig-olivgrau.
Artenschutz: In Deutschland ist die Birkenrotkappe nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Sie darf – wie auch Steinpilze oder Pfifferlinge – nur in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden. Da ihre Bestände aufgrund schwindender Lebensräume (z. B. Entwässerung von Mooren) rückläufig sind, ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit diesem Pilz wichtig.
Ansicht von leicht schräg oben. Der meist orangerote bis braunrote Hut sowie der kräftige, weiße Stiel mit schwarzen Punkten sind gute Bestimmungsmerkmale des Pilzes (außer mit anderen Arten von Rotkappen dürfte er wohl kaum zu verwechseln sein).
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der weiße Stiel ist markant mit schwarzen Schuppen versehen.
Ansicht von oben auf die Hutoberfläche. Die Hutform ist erst halbkugelig und dann polsterförmig. Trocken wirkt die Hutoberfläche etwas filzig (und feucht etwas schmierig).
Blick auf die Hutunterseite. Die Röhren sind bereits jung schmutzig weißlich und gehen ins Grauliche. Die Röhren sind um den Stiel (insbesondere in einem etwas älteren Zustand) deutlich niedergedrückt (das lässt sich auf diesem Foto leider nicht so gut erkennen).
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