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Birken-Rotkappe
(Leccinum versipelle)




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Kategorie/Art:
Röhrenpilze

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Wertigkeit:
bedingt essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
5 cm - 20 cm breit; braunrot, orangegelb, ockergelb; erst halbkugelig, dann breit polsterförmig, dickfleischig, Oberfläche filzig, trocken matt, feucht schmierig, Huthaut leicht überstehend
Hutunterseite:
Röhren bis 3 cm lang, um den Stiel herum niedergedrückt, leicht ablösbar, alt schwammig, jung schmutzig weißlich, später graulich
Stiel:
max. Stielgröße 15 cm, max. Stielbreite 4 cm; jung bauchig, später zylindrisch-keulig, weißlich, mit abstehenden, schwärzlichen Schuppen bedeckt, auf Druck grünblau verfärbend
Fleisch:
weiß, fest, im Hut bald weich, im Schnitt schwach blauend oder rötend, beim Kochen schwärzend
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
olivbraun, elliptisch, glatt, mit Tropfen
typ. Begleitpflanze:
Heidelbeere, Preiselbeere, Gräser, Moose
Geruch:
angenehm
Geschmack:
mild
bevorzugter Boden:
saurer Boden
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
unter Birken , Laubwald , Mischwald
Wachstum:
Juni , Juli , August , September , Oktober , November

Birken-Rotkappe1

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💡 Wissenswertes & Tipps

Die Birkenrotkappe (Leccinum versipelle) ist ein stattlicher Röhrling mit einem 5–20 cm breiten, fuchsorangen bis ziegelroten Hut, dessen Rand oft leicht übersteht. Der Stiel ist kräftig und mit auffälligen, von Beginn an schwarzen Schüppchen besetzt. Das Fleisch ist fest und weiß, läuft aber bei Verletzung über Grau-Violett nach Schwarz an.

🍄 Kulinarik: Hervorragender Speisepilz (Gegart!)
Besitzt ein festes Fleisch und mild-nussiges Aroma. Wichtig: Muss mindestens 15–20 Minuten durcherhitzt werden, da sie roh giftig ist. Das Fleisch verfärbt sich beim Garen komplett schwarz, was den Speisewert nicht mindert.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Strenger Mykorrhizapartner der Birke (Betula). Bevorzugt saure Böden in Mooren, Heiden und lichten Wäldern. Erscheint von Juni bis November. In Deutschland besonders geschützt (Sammeln nur in geringen Mengen).
🔬 Bestimmungs-Tipp: Schwarze Schüppchen & Fleischverfärbung
Achten Sie auf die Stielschüppchen: Diese sind bei der Birkenrotkappe schon jung schwarz. Die starke Schwarzfärbung des Fleisches im Anschnitt unterscheidet sie von vielen anderen Raufußröhrlingen.

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Birken-Rotkappe1
Ansicht von leicht schräg oben. Der meist orangerote bis braunrote Hut sowie der kräftige, weiße Stiel mit schwarzen Punkten sind gute Bestimmungsmerkmale des Pilzes (außer mit anderen Arten von Rotkappen dürfte er wohl kaum zu verwechseln sein).
Birken-Rotkappe2
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der weiße Stiel ist markant mit schwarzen Schuppen versehen.
Birken-Rotkappe3
Ansicht von oben auf die Hutoberfläche. Die Hutform ist erst halbkugelig und dann polsterförmig. Trocken wirkt die Hutoberfläche etwas filzig (und feucht etwas schmierig).
Birken-Rotkappe4
Blick auf die Hutunterseite. Die Röhren sind bereits jung schmutzig weißlich und gehen ins Grauliche. Die Röhren sind um den Stiel (insbesondere in einem etwas älteren Zustand) deutlich niedergedrückt (das lässt sich auf diesem Foto leider nicht so gut erkennen).
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

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Eichen-Rotkappe (bedingt essbar)
Eichen-Rotkappe
Bild exemplarisch. KI generiert. Wichtig zur Bestimmung sind die rotbraunen Schuppen auf dem Stiel.

Espen-Rotkappe (bedingt essbar)

Leider noch keine Bilder vorhanden

Graugrüner Birkenpilz (essbar)
Graugrüner Birkenpilz1
Ansicht von leicht schräg oben auf ein Exemplar im mittleren Altersstadium. Markant ist die grünlichgraue Hutoberfläche.
Graugrüner Birkenpilz2
Ansicht von oben. Die Hutform zeigt sich noch relativ halbkugelig.
Graugrüner Birkenpilz3
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Erkennbar ist der für Birkenpilze typisch vorgewölbte Schwamm. Auch die braunen Schüppchen auf dem Stiel kann man noch erkennen.
Graugrüner Birkenpilz4
Blick auf die Hutunterseite. Die Röhren sind am Stiel ausgebuchtet angewachsen. Insgesamt ist der Pilz ziemlich schwammig.


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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