Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 5
cm breit; zitronengelb, ockergelb, ausblassend, am Rand weißlich; jung halbkugelig bis gewölbt, später flach ausgebreitet mit z. T. vertiefter Hutmitte, Huthaut glatt und abziehbar
Hutunterseite:
weiß mit schwach cremefarbenem Reflex, jung gedrängt, später mehr oder weniger entfernt stehend
Stiel:
max. Stielgröße 4
cm, max. Stielbreite 1
cm; weiß, häufig keulig, zusammendrückbar, schon früh hohl; z. T. auch etwas grauend
Fleisch:
weiß, zerbrechlich
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, oval, mit Warzen besetzt
typ.
Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
leicht obstartig
Geschmack:
scharf
bevorzugter
Boden:
saurer Boden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
Nadelwald ,
Mischwald ,
unter Buchen ,
unter Fichten ,
Bergwälder
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
Der Blassgelbe Täubling ist einer der häufigsten Pilze in unseren Wäldern. Er ist ein Mykorrhizapilz, der keine hohen Ansprüche an den Boden stellt. Er wächst sowohl in sauren Nadelwäldern (Fichte, Tanne) als auch in Laubwäldern, wobei er hier eine starke Bindung an die Rotbuche eingeht. Man findet ihn von Juli bis weit in den November hinein.
Kulinarische Einordnung und Giftigkeit: Der Pilz gilt als ungenießbar. Der Geschmack ist meist mäßig scharf, manchmal auch fast mild mit einem unangenehm kratzenden Nachgeschmack. Wie alle scharf schmeckenden Täublinge kann er bei Verzehr in größeren Mengen leichte Magen-Darm-Beschwerden (gastrointestinale Reizungen) auslösen, weshalb er teilweise in der Fachliteratur als schwach giftig eingestuft wird.
Bestimmungsmerkmale: Der Hut ist ockergelb bis blassgelb, wobei die Farbe oft zur Mitte hin kräftiger wird. Die Haut ist bei feuchtem Wetter etwas klebrig und lässt sich etwa bis zur Hälfte abziehen. Ein wichtiges Merkmal sind die Lamellen und der Stiel, die im jungen Stadium rein weiß sind, sich aber im Alter oder bei Druck grau-weißlich verfärben können. Das Sporenpulver ist cremeweiß.
Die "Täublings-Regel": Dieser Pilz ist ein klassisches Beispiel für die Anwendung der Täublings-Geschmacksprobe: Da es bei Täublingen keine tödlich giftigen Arten gibt, dürfen Sammler ein winziges Stückchen Fleisch auf der Zunge prüfen. Schmeckt es scharf (wie beim Blassgelben Täubling), ist der Pilz ungenießbar oder giftig. Schmeckt er rein mild-nussig, ist er essbar. Wichtig: Diese Regel gilt ausschließlich für die Gattung der Täublinge!
Blick von oben auf ein ausgewachsenes Exemplar. Die Farbe der Hutoberfläche ist ausblassend; nur noch mittig zeigt sie sich hier blassgelb.
Frontalansicht. Der Pilz bildet wie hier im ausgewachsenem Zustand eine vertiefte Hutmitte aus. Im Alter kann der Hutrand wie hier eine leichte, höckrige Riefung zeigen.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißen Lamellen zeigen einen cremeartigen Reflex; sind jung meist gedrängt und entfernen sich mit zunehmendem Alter.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Auch hier ist wieder die leicht höckrige Riefung am Hutrand zu erkennen (erscheint meist aber nur im Alter).
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit
dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Ansicht von schräg oben auf ein ausgewachsenes Exemplar. Die Mitte ist niedergedrückt und der Rand rippig.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Man erkennt, dass die Huthaut bis etwa zur Hälfte abgezogen werden kann.
Ansicht auf ein relativ junges Exemplar. Die Huthaut ist ockergelb und die Hutform gewölbt. Der Stiel ist weiß und stämmig. Zur Basis hin wird er ein wenig breiter.
Ansicht auf die Hutunterseite. Der Stiel ist voll. Die Lamellen sind weißlich, eng stehend und am Stiel angewachsen.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.