Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
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niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
4
cm - 8
cm breit; hell tonfarben, blass semmelfarben-ockerfarben; zunächst polsterförmig gewölbt, später ausgebreitet, oft mit flachem Buckel, Oberfläche feucht schleimig-schmierig, Mitte dunkler, Rand heller
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, untermischt, weißlich (jung) bis tonfarben (im Alter), Schneiden weißflockig, jung mit wasserhellen Tröpfchen, die beim Trocknen braune Flecken hinterlassen
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 1.5
cm; zylindrisch, weiß, feinflockig, meist gleichmäßig dick (Basis kann verdickt sein), im Alter meist hohl, jung vollfleischig, Basis mit wurzelartigem, weißem Fortsatz
Der Tongraue Tränenfälbling ist ein Mykorrhizapilz mit einem sehr breiten Spektrum an Partnerbäumen. Er wächst besonders häufig bei Birken, Buchen und Eichen, ist aber auch in Nadelwäldern bei Fichten zu finden. Er bevorzugt nährstoffreiche oder kalkhaltige Böden und erscheint oft in großen Gruppen oder Hexenringen von August bis November.
Giftigkeit und Wirkung: Der Pilz ist giftig. Er enthält verschiedene Terpene, die eine heftige Magen-Darm-Entzündung (Gastrointestinales Syndrom) auslösen. Die Symptome wie Übelkeit, heftiges Erbrechen und Durchfall treten meist ein bis drei Stunden nach der Mahlzeit auf. Ein spezifisches Gegengift gibt es nicht; die Behandlung erfolgt symptomatisch durch Flüssigkeitsersatz.
Bestimmungsmerkmale: Der Hut ist 4 bis 10 cm breit, ton- bis ockergelb (ähnlich einer Brotkruste, daher der lateinische Name crustuliniforme) und zum Rand hin oft heller. Die Oberfläche ist bei feuchtem Wetter schmierig. Das wichtigste Merkmal sind die „Tränen“: Bei feuchter Witterung scheiden die Lamellenschneiden klare Flüssigkeitströpfchen aus. Wenn diese eintrocknen, hinterlassen sie die von dir erwähnten charakteristischen braunen Flecken. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist der Geruch: Der Pilz riecht intensiv und unverwechselbar nach frischem Rettich.
Verwechslungsgefahr: Er kann leicht mit essbaren Ritterlingen oder anderen Fälblingen verwechselt werden. Besonders tückisch ist die Ähnlichkeit zum Mairitterling (wenn er früh erscheint) oder zu hellen Fälblingen. Der intensive Rettichgeruch und die gefleckten Lamellen sind hier die sichersten Unterscheidungsmerkmale.
Frontalansicht. Die Hutoberfläche zeigt sich semmel- bis ockerfarben und ist in der Mitte etwas kräftiger und wird zum Rand hin heller.
Blick auf die Hutunterseite. Auf den Lamellenschneiden kann man eingetrocknete, dunkle Tröpfchen erkennen.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der weiße, feinflockige Stiel ist meist gleichmäßig dick und hat an der Basis einen wurzelartigen Fortsatz.
Blick auf die Hutunterseite. Die ausgebuchtet angewachsenen Lamellen sind relativ dicht stehend und mit Zwischenlamellen untermischt. Jung sind sie weißlich und im Alter werden sie tonfarben.
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Frontalansicht. Die Hutform ist gewölbt und die Hutoberfläche ist wie hier im trockenem Zustand bereift.
Ansicht von oben. Das Exemplar befindet sich in einem mittleren Altersstadium. Die Hutoberfläche zeigt bräunliche Farbtöne.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der zylindrische Stiel zeigt eine deutlich verdickte Basis.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen zeigen eine milchkaffeebräunliche Färbung.
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