Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
0.5
cm - 1.5
cm breit; Außenseite rost-, dunkelbraun, Innenseite graubraun; jung von der Exoperidie umschlossen, später kreiselförmig bis verkehrt kegelförmig, bis 1,5 cm hoch, zunächst mit einem dünnen, weißen Deckel verschlossen, der bei Reife zerreißt und bis zu 16 linsenförmige Sporenbehälter freigibt, die zunächst noch am Becher befestigt sind, Außenseite striegelig-zottig, Innenseite senkrecht gefurcht
Hutunterseite:
keine Hutunterseite vorhanden
Stiel:
kein Stiel vorhanden
Fleisch:
braun, dünn (unbedeutend)
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
farblos bzw. durchsichtig bis weißlich, ellipsoid, glatt
typ.
Begleitpflanze:
Moose, Farne
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
bevorzugter
Boden:
morschiges Holz
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubholz ,
Nadelholz ,
an / auf Baumstümpfen ,
auf Laubholzresten
Wachstum:
August ,
September ,
Oktober ,
November ,
Juli
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Gestreifte Teuerling (Cyathus striatus) bildet becher- bis trichterförmige Fruchtkörper (5–15 mm hoch). Die Außenseite ist dunkelbraun und auffällig zottig-behaart. Das namensgebende Merkmal ist die gestreifte (gefurchte) Innenseite der Becher. Im Inneren liegen linsenförmige, graue Säckchen (Peridiolen), die wie winzige Eier wirken.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar / Speisewertlos
Aufgrund seiner winzigen Größe und holzig-zähen Konsistenz ist der Pilz für die Ernährung völlig unbedeutend. Er ist ungiftig, hat aber keinen kulinarischen Nutzen.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont, der gesellig auf verrottendem Laub- und Nadelholz, herabgefallenen Ästen oder in der holzreichen Laubstreu wächst. Er liebt feuchte, schattige Plätze. Erscheinungszeit: Juli bis November (oft bis in den Winter hinein als leere Becher zu finden).
🔬 Bestimmungs-Tipp:Becher-Innenseite & Haare
Achten Sie auf die Längsstreifen an der Innenwand der Becher. Junge Exemplare sind oben mit einer weißlich-beigen Membran (Epiphragma) verschlossen, die später aufreißt. Die Außenhaut ist deutlich grob-haarig strukturiert.
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
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kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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Nahansicht auf ein schon etwas älteres Exemplar. Markant sind die Stacheln, die tatsächlich ziemlich stark an die Stacheln eines Igels erinnern.
Ansicht von schräg oben auf ein sehr junges Exemplar. Man erkennt, dass die Stacheln schon sehr früh bräunlich gefärbt sind.
Ansicht von schräg oben auf ein älteres Exemplar. Die Außenhülle hat sich bereits geöffnet, so dass wie bei Bovisten bzw. Stäublingen üblich die Sporen austreten können.
Ansicht von schräg oben. Von der Form her ähnelt der Braune Stäubling dem Flaschenbovist bzw. Flaschen-Stäubling; jedoch ist der Braune Stäubling dunkler bzw. brauner als der Flaschenbovist.
Ansicht von oben auf ein liegendes Exemplar. Man erkennt, dass das Kopfteil breiter ist als die Basis. Zudem ist die Basis etwas heller.
Nahansicht auf die Oberfläche des Braunen Stäublings. Gut zu erkennen sind die relativ langen, gebogenen Stacheln.
Ansicht von oben auf einen Braunen Stäubling. Dieses Exemplar befindet sich in einem mittleren Alterstadium.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.