Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
0.5
cm - 12
cm breit; schwarz; ausgedehnte, flache Flächen, die sowohl rundlich als auch unregelmäßig ellipsoid sein können; die durchschnittliche Dicke beträgt nur 0,6 - 0,8 mm
Hutunterseite:
keine Hutunterseite vorhanden
Stiel:
kein Stiel vorhanden; Fruchtkörper liegt flach auf Substrat auf
Fleisch:
schwarz
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
dunkelbraun bis schwarz, elliptisch
typ.
Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
bevorzugter
Boden:
Holz
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
unter Buchen
Wachstum:
Januar ,
Februar ,
April ,
Mai ,
Juni ,
Juli ,
August ,
September ,
Oktober ,
November ,
Dezember
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
Achtung. Auf den Bildern oben sind zwei verschiedene Pilze zu sehen. Die Pfennig-Kohlenkruste sind die "schwarzen Krusten" an dem Ast.
Vom Nützling zum Schädling: Galt der Pilz früher als reiner Zersetzer von Totholz (Saprobiont), wird er heute zunehmend als gefährlicher Schwächeparasit eingestuft. Infolge von Trockenstress durch den Klimawandel befällt er lebende Buchen und bedroht mittlerweile ganze Waldbestände.
Der Pilz ist in ganz Europa weit verbreitet und kommt relativ häufig vor, wird aber aufgrund seiner flachen, schwarzen Krusten oft für Brandspuren oder einfaches verwittertes Holz gehalten und übersehen.
Der Pilz entwickelt sich zunächst unter der Rinde und baut dort einen enormen Druck auf, bis die Rinde schließlich großflächig abplatzt und die kohlschwarzen Fruchtlager freigibt.
Da die kohligen Krusten extrem widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse sind, können sie das ganze Jahr über an Stämmen und Ästen von Buchen beobachtet werden.
Trotz seiner Rolle als Forstschädling ist er ein effektiver Abbauer von Lignin und führt dem Waldkreislauf wichtige Nährstoffe aus dem Hartholz zurück.
Aufgrund der holzig-harten, kohligen Konsistenz ist der Pilz absolut speisewertlos
Ansicht von schräg oben. Bei der Pfennig-Kohlenkruste handelt es sich um die schwarzen Fruchtkörper an dem Buchenstamm.
Nahansicht. Die Fruchtkörper sind meist unregelmäßig geformt und gehen auch teilweise ineinander über.
Nahansicht. Die Fruchtkörper sind sehr flach bzw. dünn und liegen vollständig am Substrat auf.
Nahansicht. Bitte nur den schwarzen Fruchtkörper (oben im Bild) beachten. Die Einzelnen Fruchtkörper können deutlich unterschiedlich groß und geformt sein (s. oberer Bildbereich).
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
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Ansicht von schräg oben. Die jungen Fruchtkörper sind weißlich bis schmutzig braun, die alten Fruchtkörper sind verkohlt schwarz.
Ansicht von schräg oben. Die Oberflächenstruktur bei den älteren Exemplaren ist ähnlich wie bei einer Brombeere. Des Weiteren erscheinen die Fruchtkörper kugelig bis niedergedrückt.
Ansicht von schräg oben. Die einzelnen Fruchtkörper fließen sehr häufig ineiander.
Schrägansicht. Meistens sind die Fruchtkörper halbkugelig oder kugelig.
Frontalansicht. Der junge, krustige Fruchtkörper hat einen weißen Rand; er ist grau und besitzt einen violetten Beiton. Hier handelt es sich noch um eine sehr geringe Ausbreitung des Pilzes.
Ansicht von leicht schräg oben. Hier hat sich der Pilz bereits über fast den kompletten Baumstumpf ausgebreitet.
Nahansicht. Im oberen Bereich kann man die schwarzen, älteren Fruchtkörper erkennen; im unteren Bereich die jüngeren Fruchtkörper.
Nahansicht. Die (schwarzen) älteren Fruchtkörper sind typisch blasig.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.