Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
15
cm - 99.9
cm breit; erst ocker, alt dunkelbraun bis fast schwarz; resupinat bis effuso-reflex, bis 15 cm breit, Hüte schmal, lederig, bis 1,5 cm abstehend, Oberfläche der Huthaut zoniert, feinfilzig, alt verkahlend, leicht ablösbar
Hutunterseite:
Röhren 0.5 - 5 mm lang, Poren 1-2 pro mm, unregelmäßig, eckig, lang gezogen, labyrinthisch-zähnchenartig, jung hellocker, auf Druck bräundend
Stiel:
kein Stiel vorhanden
Fleisch:
Trama dünn, holzig, korkig-zäh, , im Querschnitt mit schwarzer Linie unterhalb des Hutfilzes
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, zylindrisch, glatt
typ.
Begleitpflanze:
Moschuskraut
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
bevorzugter
Boden:
Holz
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubholz ,
an / auf Baumstümpfen ,
auf Laubholzreste
Wachstum:
Januar ,
Februar ,
April ,
Mai ,
Juni ,
Juli ,
August ,
September ,
Oktober ,
November ,
Dezember
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💡 Wissenswertes & Tipps
Die Großporige Datronie ist ein spezialisierter Holzzersetzer, der vor allem an abgestorbenen Ästen und Stämmen von Laubhölzern (häufig Buche) zu finden ist. Er verursacht im Holz eine aktive Weißfäule, bei der das Lignin abgebaut wird und das Holz eine faserige, helle Struktur bekommt. Der Pilz bildet meist flach am Substrat anliegende (resupinate) Fruchtkörper aus, die am Rand oft kleine, dunkle Hutkanten formen. Die Oberseite dieser Kanten ist feinfilzig und dunkelbraun bis schwarzbraun gefärbt.
💡 Bestimmungs-Tipp: Porenstruktur
Das markanteste Merkmal ist die namensgebende Porenunterseite. Die Poren sind für die Größe des Pilzes auffällig groß, eckig bis langgezogen (daedaloid) und haben eine grau-braune bis ockerfarbene Tönung. Bei jungen Exemplaren wirken die Poren oft fast silbrig überhaucht.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Bedeutungslos
Die Großporige Datronie hat eine zähe, korkig-lederige Konsistenz und besitzt keinerlei Speisewert. Sie wird als ungenießbar eingestuft und spielt in der Küche keine Rolle.
Frontalansicht. Zu erkennen sind unregelmäßige, relativ große Poren. Das Gebilde kann bis zu etwa 1 m lang werden.
Ein weiterer Blick auf das gesamte Gebilde. In diesem Fall handelt es sich um ein Exemplar im relativ jungen bis mittlerem Alter. Die Poren wirken bildbedingt deutlich größer als sie in der Wirklichkeit sind.
Dieses Exemplar ist bereits dem Zerfall ausgesetzt.
Eine weitere Ansicht auf das etwas ältere Exemplar. Zu erkennen ist auch, dass der Pilz von einem anderen Pilz (z. B. eine Art Schimmel) befallen wurde.
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