Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 8
cm breit; dunkelbraun, dunkelgrau, gelbbraun; ausgebreitet bis niedergedrückt, Oberfläche jung feinfilzig oder faserschuppig, alt kahl, Rand scharf, wellig gelappt, trocken eingerollt
Hutunterseite:
Röhren 1-3 mm lang, cremeweiß, kurz am Stiel herablaufend, Poren rundlich, cremeweiß, zum Stiel hin länglich-eckig
Stiel:
max. Stielgröße 7
cm, max. Stielbreite 0.6
cm; bräunlich bis graubraun, meist zentral, biegsam, filzig-schuppig, alt kahl
Fleisch:
weißlich bis hellbraun, elastisch-zäh, biegsam, trocken hart
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, zylindrisch, glatt, hyalin
typ.
Begleitpflanze:
Hagebutten
Geruch:
pilzartig
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Holz
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Parkanlagen ,
Laubholz ,
Gärten ,
Gebüsch ,
an / auf Baumstümpfen ,
auf Laubholzresten
Wachstum:
Januar ,
Februar ,
April ,
Oktober ,
November ,
Dezember
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Winter-Stielporling (Lentinus brumalis) ist ein hutförmiger Pilz mit einem 2–8 cm breiten, kreisrunden Hut. Die Oberfläche ist fein schuppig bis filzig und variiert farblich von graubraun bis dunkel-schwarzbraun, oft mit einem leicht gefransten Rand. Die Unterseite besteht aus einer weißlichen bis cremefarbenen Porschicht, deren Poren auffällig weit und eckig sind (ca. 1–3 pro mm).
🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Der Pilz ist aufgrund seiner extrem zähen, lederartigen Konsistenz vollständig für die Küche ungeeignet. Er ist nicht giftig, aber holzig und geschmacklos.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont an totem Laubholz (vor allem Birke, Buche, Erle). Er besiedelt Äste und Stümpfe. Wie der Name sagt, ist er ein Winteraspekt-Pilz. Erscheinungszeit: Oktober bis April (Hauptzeit Spätherbst bis Frostbeginn).
🔬 Bestimmungs-Tipp:Porenweite & Stiel
Achten Sie auf die weiten, eckigen Poren, die für das bloße Auge gut sichtbar sind. Der Stiel ist meist zentral angeordnet, zäh und grau-braun gefärbt. Er unterscheidet sich vom Maiporling durch die deutlich größeren Poren und das Erscheinen im Winterhalbjahr.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
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Ansicht von oben auf die Hutoberfläche. Die Hutoberfläche ist leicht gezont und zeigt sich in gelben und braunen Farbtönen. Leider ist die Oberfläche durch Tierfraß beschädigt.
Ansicht von schräg oben auf mehrere Exemplare. Gut zu erkennen sind die unterschiedlichen Hutformen. Das rechte Exemplare ist flach ausgebreitet bis etwas niedergedrückt, das mittlere Exemplar ist weitgehend flach ausgebreitet und die linken Exemplare sind flach gewölbt.
Nahansicht auf zwei ausgewachsene Exemplare. Auffällig ist, dass die Hutmitte sehr häufig angefressen ist oder zumindest so wirkt.
Blick auf die Hutunterseite. Gut erkennbar sind die engen, weißlichen Poren.
Nahansicht. Auffällig sind der dünne Hutrand und die schwärzliche Hutmitte.
Ansicht von oben. Die Hutmitte ist meist vertieft, die Hutfarbe meist kastanienbraun und die Hutmitte ist wie hier meist deutlich dunkler (schwärzlich).
Blick auf die Hutunterseite. Der Stiel ist auffällig dunkel (schwärzlich) gefärbt. Die Poren sind hiervon farblich deutlich abgesetzt.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißen-cremefarbenen Röhren/Poren sind mäßig eng und laufen deutlich am Stiel herab.
Frontalansicht. Man kann deutlich erkennen, dass dieser Proling einen Stiel besitzt.
Ansicht von oben auf die Hutoberfläche. Gut zu erkennen sind die trichterförmige Vertiefung des Hutes sowie die Schuppen und der bewimperte Hutrand.
Auch dieser Porling wächst an Holz; auch wenn das nicht immer gleich wie bei diesem Exemplar ersichtlich sein mag. Der Stiel sitzt bei diesem (älteren) Exemplar eher seitlich.
Blick auf die Hutunterseite. Gut zu erkennen sind die weißlichen, groben Poren, die weit am Stiel herablaufen.
Ansicht von schräg oben. Der borstige Hutrand fällt sofort ins Auge.
Frontalansicht. Der Hut und der Hutrand zeigen diverse Eindellungen; oft ist die Hutform aber auch kreisrund.
Ansicht von leicht schräg unten. Der Stiel ist etwas bräunlich und an der Basis verdickt.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißlichen bis cremeweißlichen Poren sind mit bloßem Auge erkennbar.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.