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Orangeseitling
(Phyllotopsis nidulans)




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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
ungenießbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
2 cm - 8 cm breit; blassgelb, orangegelb, orange; muschel- bis nierenförmig, 2-5 cm abstehend, meist seitlich am Substrat angewachsen, seltener rusupinat am Scheitel angewachsen, Oberfläche striegelig-samtig, Rand lange eingerollt, filzig und dadurch heller erscheinend
Hutunterseite:
orange bis ockerbraun und ziemlich gedrängt
Stiel:
fehlend, bestenfalls kurzstielig angewachsen
Fleisch:
gelblich, dünn, elastisch
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weiß bis fleischrosa, zylindrisch-nierenförmig, glatt, hyalin
typ. Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
unangenehm, kohlartig
Geschmack:
unangenehm, muffig
bevorzugter Boden:
Holz
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubholz , Nadelholz , an / auf Baumstümpfen , auf Laubholzresten
Wachstum:
Januar , Februar , September , Oktober , November , Dezember

Orangeseitling1

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💡 Wissenswertes & Tipps

Der Orangenseitling (Phyllotopsis nidulans) bildet 2–8 cm breite, muschel- oder fächerförmige Fruchtkörper aus. Die Oberfläche ist auffällig leuchtend orange und dicht filzig-behaart. Die Lamellen auf der Unterseite sind ebenfalls kräftig orange gefärbt und laufen fächerförmig zum Anwachspunkt hin zusammen. Ein Stiel fehlt meist vollständig.

🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Der Pilz ist ungenießbar. Er besitzt eine sehr zähe, lederartige Konsistenz und verströmt im Alter einen äußerst unangenehmen, kohlartigen oder fäulnisartigen Geruch. Auch geschmacklich ist er mild bis unangenehm muffig.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont an totem Nadelholz (meist Fichte), seltener an Laubholz (Buche, Birke). Er besiedelt liegende Stämme und Stümpfe und verursacht eine Weißfäule. Er ist ein typischer Winterpilz. Erscheinungszeit: September bis März.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Behaarung & Geruch
Achten Sie auf die stark striegelig-filzige Hutoberfläche und die leuchtend orange Farbe, die auch bei den Lamellen vorhanden ist. Der oft penetrante Geruch nach verrottendem Kohl ist bei reiferen Exemplaren ein sehr verlässliches Merkmal zur Abgrenzung von Speiseseitlingen.

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Orangeseitling1
Bild exemplarisch. KI generiert.
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

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Olivgelber Holzritterling (essbar)
Olivgelber Holzritterling1
Ansicht von schräg oben. Auffällig ist der dünne Rand. Gut zu erkennen ist auch die körnige bzw. schuppige Hutoberfläche.
Olivgelber Holzritterling2
Ansicht von schräg oben. Hier kann man gut die dunklen Schuppen auf der Hutoberfläche erkennen.
Olivgelber Holzritterling3
Blick auf die Hutunterseite. Die gelben Lamellen sind ausgebuchtet am Stiel angewachsen.

Gelbstieliger Muschelseitling (jung essbar)

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Limonenseitling (essbar)
Limonenseitling1
Ansicht von oben. Der Hut ist gelblich gefärbt, die Lamellen sowie der Stiel sind eher weißlich bis hellgelb.
Limonenseitling2
Ansicht von schräg oben. Deutlich zu erkennen ist der abstehende Hutrand.
Limonenseitling3
Ansicht von oben. Man erkennt, dass die Lamellen am Stiel deutlich herablaufen. Die Stiele sind miteinander verwachsen und oft verbogen.
Limonenseitling4
Ansicht auf drei Exemplare. Die beiden rechten sind eher junge bis mittelalte Exemplare. Das linke Exemplar ist bereits weitgehend ausgewachsen.


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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