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Waldfreund-Rübling
(Gymnopus dryophilus)




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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
bedingt essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
2 cm - 6 cm breit; Farbe variabel, gelblich, gelbbraun, fleischrötlich, bräunlich, bei Trockenheit ausblassend; anfangs gewölbt, dann flach, dünn, alt oft wellig verbogen, Oberfläche glatt, freucht etwas glänzend, Rand scharf
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet, mit Zähnchen angewachsen, sehr gedrängt, weißlich bis blassgelblich
Stiel:
max. Stielgröße 8 cm, max. Stielbreite 0.5 cm; schlank, zäh, hohl, kahl, gelblich-rot bis orange-bräunlich mit hellerer Spitze, Basis oft filzig
Fleisch:
dünn, blass, weißlich
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weiß, elliptisch, glatt
typ. Begleitpflanze:
Lippen-Schlüsselflechte
Geruch:
schwach säuerlich
Geschmack:
mild
bevorzugter Boden:
Nadelstreu, Laubstreu
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Laubwald , Nadelwald , Mischwald , Parkanlagen , Gärten , unter Buchen , unter Eichen , unter Fichten , unter Kiefern , unter Birken , auf Pflanzenresten , auf/bei Wegen
Wachstum:
Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober , April , November

Waldfreund-Rübling1

Userbewertung:

Anzahl bisherige Mitglieder-Votes:16x

Erscheinungsf.
Ergiebigkeit
Vorkommen
Geschmack
Verwendbarkeit

Gesamtwert:
(Punkte)


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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Waldfreund-Rübling ist ein extrem anpassungsfähiger Pilz, der sowohl in Laub- als auch in Nadelwäldern in großen Mengen vorkommen kann. Er wächst oft in der Laub- oder Nadelstreu und zersetzt dort organisches Material. Sein Hut ist meist ockergelb bis fleischbräunlich und blasst bei Trockenheit deutlich auf (Hygrophanität). Ein typisches Merkmal ist der glatte, zähe Stiel, der im Alter hohl wird und oft eine ähnliche Farbe wie der Hut besitzt.
💡 Bestimmungs-Tipp: Lamellen und Stielbasis
Die Lamellen des Waldfreund-Rüblings stehen sehr dicht und sind schmal am Stiel angewachsen. Ein wichtiges Detail findet sich an der Stielbasis: Dort sind oft helle bis gelbliche Myzelstränge (Rhizomorphen) zu sehen, mit denen der Pilz mit der Bodenstreu verbunden ist. Der Geruch ist angenehm pilzig, manchmal leicht säuerlich.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Bedingt essbar
Der Waldfreund-Rübling gilt als essbar, ist jedoch qualitativ minderwertig. Es sollten nur die Hüte verwendet werden, da die Stiele zu zäh sind. Der Pilz muss gründlich durchgegart werden, da er im rohen Zustand giftige Substanzen enthalten kann. Da er bei empfindlichen Personen auch nach dem Kochen Magen-Darm-Beschwerden auslösen kann, sollten Einsteiger zunächst vorsichtig probieren oder ihn ganz meiden.

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Waldfreund-Rübling1
Ansicht von leicht schräg oben. Diese Exemplare haben fleischfarbene bis bräunliche Farbtöne. Die Hutränder beginnen sich bereits zu wellen. Auch der Stiel zeigt sich hier in ähnlichen Farbtönen.
Waldfreund-Rübling2
Blick auf ein liegendes Exemplar. Auffallend ist der scharfe Hutrand. Der Stiel ist meist in Hutfarbe.
Waldfreund-Rübling3
Blick auf die Hutunterseite. Die weißlichen Lamellen stehen sehr dicht und sind gedrängt. Sie sind etwas am Stiel ausgebuchtet angewachsen. Zwischenlamellen sind vorhanden.
Waldfreund-Rübling4
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Auffällig ist der ausgeblasste (hygrophane) Hut, der hier praktisch sogar weiß ist.
 

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Nelkenschwindling (essbar)
Nelkenschwindling1
Frontalansicht auf Nelkenschwindlinge im relativ jungen bzw. mittleren Altersstadium. Die Hutform zeigt sich hier noch konvex bis gewölbt.
Nelkenschwindling2
Blick auf mehrere Exemplare. Nelkenschwindlinge wachsen üblicherweise in Wiesen/im Gras. Bei älteren Exemplaren hat der Hut eine ausgebreitete Form und ist dann auch meist mehr oder weniger deutlich gebuckelt.
Nelkenschwindling3
Blick auf ein liegendes Exemplar. Jung ist der Stiel meist weißlich, später bekommt er wie hier oft bräunliche Farbtöne.
Nelkenschwindling4
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind etwas ausgebuchtet am Stiel angewachsen, entfernt stehend und ziemlich dick.

Buchenwald-Wasserfuß (unbedeutend)
Buchenwald-Wasserfuß1
Frontalansicht. Der Hut ist recht einheitlich (i. d. F. ockerbräunlich) gefärbt. Der Stiel ist weißlich und feinflockig.
Buchenwald-Wasserfuß2
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist an der Basis filzig. Der Pilz wächst auf Holz, das in vielen Fällen unter der Erdoberfläche vergraben ist.
Buchenwald-Wasserfuß3
Blick von schräg oben. Im Alter ist die Hutoberfläche praktisch ausgebreitet und mehr oder weniger deutlich gebuckelt. Hier kann man erkennen, dass der Stiel (neben weißlich) auch blass hutfarben sein kann.
Buchenwald-Wasserfuß4
Blick auf die Hutunterseite. Ein markantes Kennzeichen für diesen Pilz sind die bauchigen, deutlich ausgebuchteten bis fast freien, weißen Lamellen.

Fleischfalber Trichterling (giftig)
Fleischfalber Trichterling1
Ansicht von schräg oben auf ein junges Exemplar. Die Hutmitte ist bereits früh niedergedrückt.
Fleischfalber Trichterling2
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel zeigt sich etwas bereift.
Fleischfalber Trichterling3
Frontalansicht. Der Hutrand zeigt bestenfalls eine ganz leichte, durchscheinende Riefung; ist meist aber ungerieft.
Fleischfalber Trichterling4
Blick auf die Hutunterseite. Die weißen Lamellen sind am Stiel angewachsen bis leicht herablaufend. Die Stielspitze ist etwas beflockt.

Löwengelber Dachpilz (essbar)
Löwengelber Dachpilz1
Ansicht von schräg oben auf ein leider etwas ausgetrocknetes Exemplar. Der Hut ist hier etwas gebuckelt und der gesamte Fruchtkörper zeigt sich in gelblichen Farbtönen.
Löwengelber Dachpilz2
Blick auf die Hutunterseite. Wie bereits erwähnt ist dieses Exemplar ziemlich vertrocknet. Die Lamellen zeigen jedoch deutlich rosane Farbtöne und sind nicht am Stiel angewachsen.
Löwengelber Dachpilz3
Blick auf ein liegendes Exemplar. Deutlich zu erkennen ist die etwas verdickte, weißfilzige Stielbasis.
Löwengelber Dachpilz4
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die leicht gedrängten Lamellen sind abgerundet und nicht am Stiel angewachsen.

Brennender Rübling (ungenießbar)
Brennender Rübling1
Ansicht von schräg oben auf mehrere Exemplare. Die Hutoberlfächen sind noch etwas gewölbt und die Hutränder noch etwas nach unten gebogen; die Farbe ist blass rotbräunlich.
Brennender Rübling2
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Dieses ist bereits ziemlich eingetrocknet. Der Hutrand ist hier wellig-schlaff.
Brennender Rübling3
Nahansicht. Der Hut breitet sich im Alter aus, wobei er auch etwas wellig werden kann. Der Rand kann wie hier im Alter gekerbt sein.
Brennender Rübling4
Blick auf die Hutunterseite. Die gelbbraunen (hier mit Lilaton) Lamellen besitzen hellere Schneiden und sind am Stiel ausgebuchtet angewachsen. Zudem sind zahlreiche Zwischenlamellen zu erkennen.

Ulmen-Rasling (essbar)

Leider noch keine Bilder vorhanden

Striegeliger Rübling (schwach giftig)

Leider noch keine Bilder vorhanden

Samtfußrübling (essbar)

Leider noch keine Bilder vorhanden

Drehstieliger Rübling (essbar)
Drehstieliger Rübling1
Blick von schräg oben auf noch junge Exemplare. Die Hutoberflächen sind hier noch meist kräftig gefärbt und deutlich gebuckelt.
Drehstieliger Rübling2
Frontalansicht. Die Hutoberfläche zeigt sich hygrophan. Der Stiel ist rillig.
Drehstieliger Rübling3
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind sehr dicht stehend und ausgebuchtet am Stiel angewachsen.
Drehstieliger Rübling4
Blick auf mehrere, weitgehend ausgewachsene Exemplare. Die Pilze treten meist (wie hier) büschelig auf; können aber auch einzeln auftreten.

Gifthäubling (tödlich giftig)
Gifthäubling1
Frontalansicht. Der etwas bräunliche Hut ist noch glockig in seiner Form. Bei den beiden linken Exemplaren lässt sich auch ein kleiner Buckel erkennen.
Gifthäubling2
Blick auf einen Ast bzw. Stamm mit Gifthäublingen. Erneut lässt sich der Buckel bei einigen Exemplaren erkennen.
Gifthäubling3
Frontalansicht. Insbesondere die Stiele sind zu beachten. Diese wirken weißlich bis silbrig überfasert bis glänzend. Auch ein Ring ist vorhanden.
Gifthäubling4
Blick auf die Hutunterseite. Die bräunlichen Lamellen sind am Stiel angeheftet. Erkennbar ist auch der Stiel, der in seiner Grundfarbe ockerbraun ist.


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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