Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
4
cm - 12
cm breit; gelbbraun, goldbraun, rostbraun; anfangs konvex bis stumpfkegelig, später abgeflacht mit leicht eingedrückter Hutmitte, oft gebuckelt, Oberfläche feinfilzig-schuppig, Rand jung eingerollt, mit Velumresten
Hutunterseite:
Röhren bis 1 cm lang, jung gelb, dann grüngelb, etwas herablaufend, nur schwer ablösbar, Poren wie die Röhren gefärbt, wabenartig, länglich gestreckt
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 2
cm; gelblich, grüngelblich, zylindrisch, hohl, mit faserigen Schüppchen besetzt, Ring flockig
Fleisch:
weißgelblich, im Schnitt nicht blauend, dick, schon relativ früh ziemlich weich
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Hohlfuß-Schuppenröhrling (Suillus cavipes) hat einen 4–12 cm breiten Hut, der auffällig filzig-schuppig und trocken ist. Die Farbe variiert meist zwischen rost- und zimtbraun (es gibt auch eine goldgelbe Form). Das namensgebende Merkmal ist der Stiel, der bereits bei jungen Exemplaren vollständig hohl ist.
🍄 Kulinarik: Essbar
Der Pilz ist essbar, wird aber aufgrund seines eher faden Geschmacks und des dünnen, oft zähen Fleisches häufig nur als Mischpilz verwendet.
Zubereitungstipp: Da das Fleisch im Stiel sehr zäh ist, sollten bevorzugt nur die Hüte verwendet werden. Er eignet sich gut zum Trocknen, da er dabei ein kräftigeres Aroma entwickelt.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapilz, der streng an Lärchen (Larix) gebunden ist. Man findet ihn besonders häufig in höheren Lagen (Alpen, Mittelgebirge), aber auch in Flachland-Forsten bei gepflanzten Lärchen. Erscheinungszeit: Juli bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Hohlfuß & Poren
Das sicherste Merkmal ist der wattig-hohle Stiel. Zudem sind die Poren sehr weit, eckig und meist auffällig gelb-oliv gefärbt. Sie laufen leicht am Stiel herab. Die Hutoberfläche fühlt sich im Gegensatz zu anderen Schmierröhrlingen häufig eher trocken-filzig an.
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