Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
5
cm - 20
cm breit; orangerot, braunrot, orangebraun; erst halbkugelig, dann polsterförmig, Oberfläche feinfilzig, trocken matt, feucht leicht schmierig, Huthaut am Rand leicht überstehend
Hutunterseite:
Röhren bis 2 cm lang, lange weißlich, alt olivgrau und schwammig, um den Stiel niedergedrückt, leicht ablösbar, Poren weißlich, im Alter olivgrau, auf Druck ganz leicht bräunend, sehr klein
Stiel:
max. Stielgröße 15
cm, max. Stielbreite 4
cm; weißlich, jung mit weißlichen, im Alter mit orangebraunen bis rotbraunen abstehenden Schüppchen bedeckt, zylindrisch bis bauchig
Fleisch:
weiß, verfärbt sich im Schnitt langsam graulila bis schwarz, wird beim Kochen komplett schwarz, dick und fest, im Alter weich
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
olivbräunlich, elliptisch
typ.
Begleitpflanze:
Heidelbeere
Geruch:
angenehm
Geschmack:
angenehm
bevorzugter
Boden:
ohne besondere Ansprüche, sandiger Boden, lehmiger
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
Mischwald ,
an/in Mooren ,
unter Pappeln ,
unter Espen
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Die Espen-Rotkappe (Leccinum leucopodium, aktuell L. albostipitatum) ist ein stattlicher Pilz mit einem 5–20 cm breiten, kräftig orange- bis ziegelroten Hut. Die Oberfläche ist feinfilzig und wird bei Nässe etwas schmierig. Charakteristisch sind die anfangs rein weißen Stielschuppen, die sich erst im Alter bräunlich verfärben, sowie die Huthaut, die den Rand oft saumartig überragt.
🍄 Kulinarik: Hervorragender Speisepilz
Die Espen-Rotkappe gehört zu den besten Speisepilzen. Das Fleisch ist sehr fest und hat ein mildes Aroma.
Zubereitungstipp: Wie alle Rotkappen muss sie mindestens 15–20 Minuten durchgart werden (roh giftig!). Das Fleisch verfärbt sich beim Erhitzen fast schwarz, was typisch ist und den Genuss nicht mindert.
⚠ Sammelbestimmung:
Die Espen-Rotkappe ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Das Sammeln ist nur in geringen Mengen für den Eigenbedarf gestattet. Gewerbliches Sammeln ist verboten.
⚠ Status & Seltenheit
In Deutschland ist sie regional verbreitet, gilt aber vielerorts als Rückläufig und steht häufig auf der Vorwarnliste (V).
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapilz, der streng an die Espe / Zitterpappel (Populus tremula) gebunden ist. Man findet sie in Laubmischwäldern, an Waldrändern oder in Heiden, sofern Espen vorhanden sind. Erscheinungszeit: Juni bis Oktober.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Weiße Schuppen & Baumpartner
Wichtigstes Merkmal sind die anfangs schneeweißen Raufüße am Stiel und der Standort unter Espen. Im Schnitt läuft das Fleisch erst rötlich-grau an und wird später violett-schwarz. In der Stielbasis zeigen sich oft blau-grüne Flecken.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit
dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Ansicht von leicht schräg oben. Der meist orangerote bis braunrote Hut sowie der kräftige, weiße Stiel mit schwarzen Punkten sind gute Bestimmungsmerkmale des Pilzes (außer mit anderen Arten von Rotkappen dürfte er wohl kaum zu verwechseln sein).
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der weiße Stiel ist markant mit schwarzen Schuppen versehen.
Ansicht von oben auf die Hutoberfläche. Die Hutform ist erst halbkugelig und dann polsterförmig. Trocken wirkt die Hutoberfläche etwas filzig (und feucht etwas schmierig).
Blick auf die Hutunterseite. Die Röhren sind bereits jung schmutzig weißlich und gehen ins Grauliche. Die Röhren sind um den Stiel (insbesondere in einem etwas älteren Zustand) deutlich niedergedrückt (das lässt sich auf diesem Foto leider nicht so gut erkennen).
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.