Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 8
cm breit; hellgrau, dunkelgrau, selten fast weiß; anfangs halbkugelig, später gewölbt bis abgeflacht mit flachem Buckel, Oberfläche feucht schmierig, trocken klebrig, Mitte oft feinschuppig, Rand lange eingebogen
Hutunterseite:
Lamellen ab Stiel etwas herablaufend, untermischt, teilweise auch gegabelt, Schneiden glatt, jung weißlich, im Alter blassgrau
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 2
cm; weißlich bis blassgrau, zur Spitze hin mit kleiigen Flöckchen, zylindrisch, voll, fest
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Wohlriechende Schneckling (Hygrophorus agathosmus) besitzt einen 3–8 cm breiten Hut, der in charakteristischen hell- bis blaugrauen Tönen gefärbt ist. Die Oberfläche ist bei Feuchtigkeit schleimig-klebrig, bei Trockenheit seidig glänzend. Das markanteste Merkmal ist der starke Duft nach Bittermandel oder Marzipan, der den Pilz bereits aus der Ferne verrät.
🍄 Kulinarik: Essbar
Ein guter Speisepilz, der besonders für Mischpilzgerichte geeignet ist. Sein Marzipan-Aroma verliert sich beim Erhitzen weitgehend, hinterlässt aber eine feine Note.
Zubereitungstipp: Da die Huthaut schleimig sein kann, empfiehlt es sich, den Pilz bei trockenem Wetter zu sammeln oder die Huthaut vor dem Braten kurz abzuwischen. Er passt hervorragend zu Wildgerichten.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapilz, der bevorzugt in Nadelwäldern (besonders bei Fichten, seltener Kiefern) auf eher sauren Böden vorkommt. Er ist ein typischer Spätaspekt-Pilz. Erscheinungszeit: September bis November (bis zum ersten Frost).
🔬 Bestimmungs-Tipp:Geruch & Stielpunktierung
Neben dem Marzipangeruch ist der Stiel ein wichtiges Merkmal: Er ist weißlich und im oberen Bereich mit feinen, weißen Flocken oder Pünktchen besetzt. Die Lamellen sind rein weiß und stehen recht entfernt (typisch für Schnecklinge).
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Ansicht von schräg oben. Der Rand ist etwas aufgebogen. Die Hutmitte dunkler; der Hut selber mit kleinen Schüppchen besetzt.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißen Lamellen sind herablaufend und entfernt stehend.
Weiterer Blick auf ein liegendes Exemplar. Gut zu erkennen sind wieder die braunschwarzen Pusteln auf dem Stiel. Die weißen Lamellen sind ziemlich breit, entfernt stehend und wachsartig.
Ansicht auf mehrere Exemplare. Diese Schnecklingart bildet kleine Fruchtkörper aus. Die Hutmitte zeigt sich schwärzlich gefärbt.
Ansicht von schräg oben. Die Hutoberflächen zeigen sich weiß mit ockerlichen Farbeinflüssen. Der zuerst gewölbte Hut breitet sich mit der Zeit aus (vergleiche rechtes und linkes Exemplar).
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der weiße Stiel ist häufig auch etwas gebogen und hat eine zugespitzte Basis.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißen, nicht sehr gedrängt stehenden Lamellen haben sehr häufig einen rosanen Schein. Sie sind am Stiel angewachsen und laufen meist leicht herab.
Blick von schräg oben auf liegende Exemplare. Insbesondere die trockene, nicht schleimende Hutoberfläche ist ein wichtiges Erkennungszeichen.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.