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Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
4
cm - 8
cm breit; weinrot bis purpurbraun; jung halbkugelig, im Alter konvex, etwas gebuckelt, später abgeflacht, teilweise auch niedergedrückt, Oberfläche trocken, mit dunkleren Streifen, Rand lange nach unten gebogen
Hutunterseite:
Lamellen rosa-weinrot bis purpurrötlich, alt schmutzig weinbraun, am Stiel herablaufend, breit, entfernt stehend, Schneiden glatt
Stiel:
max. Stielgröße 6
cm, max. Stielbreite 1.5
cm; zylindrisch, voll, auf weinrotem Grund nach unten braunfaserig gestreift, Spitze blass, Basis verjüngt
Fleisch:
blass weinrötlich, in der Hutmitte dick, zum Rand hin dünn
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, breitelliptisch, glatt
typ.
Begleitpflanze:
Tamarisken-Thujamoos
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Kalkboden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Nadelwald ,
unter Fichten ,
Bergwälder ,
unter Weißtannen
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Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Weinrote Schneckling (Hygrophorus capreolarius) ist eine wahre Rarität der kalkhaltigen Nadelwälder. Im Gegensatz zu seinen helleren Verwandten ist dieser Pilz fast am gesamten Fruchtkörper – vom Hut über die Lamellen bis zum Stiel – intensiv weinrot bis purpurbraun gefärbt. Er bevorzugt die moosigen Böden montaner Fichten- und Tannenwälder in höheren Lagen. In Mitteleuropa ist er nur sehr lückenhaft verbreitet, während er in Nordeuropa fast gänzlich fehlt. Obwohl sein Fleisch mild schmeckt und er theoretisch essbar wäre, verbietet sich das Sammeln aufgrund seiner Seltenheit von selbst. Er reagiert zudem sehr empfindlich auf Stickstoffeinträge und forstwirtschaftliche Veränderungen seines Lebensraums.
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Blick von schräg oben auf die Hutoberfläche. Diese zeigt sich markant mit Kupferfarben; z. T. auch wie hier mit schwärzlichen Tönen.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind breit und relativ entfernt stehend. Die Farbtöne sind olivbräunlich bis olivockerlich.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Lamellen sind deutlich herablaufend.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel zeigt sich zur Basis hin verjüngt und gelblich. Die Stielspitze zeigt sich mehr in den Farbtönen der Lamellen.
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