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niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 7
cm breit; beige, fuchsig-braun; jung halbkugelig, später gewölbt-abgeflacht, mit schwachem Buckel, Oberfläche feucht schmierig-schleimig, Scheibe dunkler
Hutunterseite:
Lamellen cremefarben bis blass gelbbräunlich, wachsartig, breit, am Stiel breit angewachsen bis schwach herablaufend
Stiel:
max. Stielgröße 6
cm, max. Stielbreite 0.7
cm; blass gelbbräunlich, weißlich überfasert, flockig, etwas schmierig
Fleisch:
weißlich, dünn, weich
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, elliptisch, glatt,
typ.
Begleitpflanze:
Gemeines Schnabelmoos, Wald-Bingelkraut, Nestwurz
Geruch:
unbedeutend, leicht angenehm
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Kalkboden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Nadelwald ,
Mischwald ,
unter Lärchen ,
unter Fichten ,
Bergwälder
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Braunscheibige Schneckling (Hygrophorus discoideus) erreicht einen Hutdurchmesser von 3–7 cm. Die Oberfläche ist bei Feuchtigkeit stark schleimig. Das namensgebende Merkmal ist die dunkelbraune bis rotbraune Hutmitte, die zum Rand hin deutlich heller in blass-rötliche oder ockerfarbene Töne übergeht. Die Lamellen sind weißlich bis blass fleischfarben und stehen schnecklingstypisch entfernt.
🍄 Kulinarik: Essbar
Der Pilz ist essbar, wird aber aufgrund seines eher dünnen Fleisches und der starken Schleimschicht häufig als weniger wertvoll eingestuft. Er eignet sich gut als Mischpilz.
Zubereitungstipp: Wie bei allen schleimigen Schnecklingen empfiehlt es sich, die Huthaut bei feuchter Witterung bereits im Wald abzuziehen, um die Reinigung zu erleichtern und eine zu schleimige Konsistenz im Gericht zu vermeiden.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapilz, der bevorzugt in Nadelwäldern (meist bei Fichten) auf kalkhaltigen oder basenreichen Böden wächst. Er ist besonders in Gebirgslagen häufiger anzutreffen. Erscheinungszeit: September bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Zweifarbiger Hut & Schleimigkeit
Achten Sie auf den Kontrast zwischen der dunklen Hutmitte und dem helleren Rand. Der Stiel ist weißlich bis blass bräunlich, im oberen Teil fein flockig und unterhalb einer flüchtigen Schleimzone glatt. Der Geruch ist unbedeutend oder schwach pilzig.
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