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5
cm - 12
cm breit; blass graubraun, dunkel olivbraun; jung halbkugelig, dann konvex, alt flach bis leicht trichterförmig, stumpf gebuckelt, Oberfläche feucht stark schleimig und glänzend, trocken matt, Mitte dunkler, Rand lange nach unten gebogen
Hutunterseite:
Lamellen breit angewachsen bis herablaufend, weiß bis etwas cremefarben, dicklich mit Zwischenlamellen, Schneiden glatt
Stiel:
max. Stielgröße 10
cm, max. Stielbreite 3
cm; zylindrisch bis bauchig, fest, voll, schleimig im oberen Drittel mit einer Ringzone, Spitze weiß, mit Flöckchen, unterhalb des Rings schleimig und etwas olivbraun genattert, Basis zugespitzt
Fleisch:
weiß, fest
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, elliptisch, hyalin
typ.
Begleitpflanze:
Deutscher Enzian
Geruch:
aromatisch
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Kalkboden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Nadelwald ,
Mischwald ,
Parkanlagen ,
unter Kiefern ,
unter Lärchen ,
Bergwälder ,
Waldwiesen
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Große Kiefern-Schneckling ist ein imposanter Vertreter seiner Gattung und, wie sein Name bereits verrät, ein treuer Begleiter der Kiefer. Er bevorzugt kalkhaltige Böden in sonnigen, eher wärmebegünstigten Kiefernwäldern. Sein Erscheinungsbild ist durch einen sehr kräftigen, oft bauchigen Stiel und einen großen, fleischigen Hut geprägt, der im feuchten Zustand von einer dicken, schleimigen Schicht überzogen ist. Ein besonderes Merkmal ist der Stiel, der zur Basis hin oft verjüngt und dort charakteristische bräunliche oder olivfarbene Flecken aufweist. In der traditionellen Volksmedizin mancher Regionen wird dieser Pilz aufgrund seiner schleimlösenden und beruhigenden Eigenschaften geschätzt und bei Magen-Darm-Beschwerden oder Magengeschwüren, meist in Form von stärkenden Suppen, konsumiert. Da er in Deutschland nur sehr zerstreut vorkommt und hohe Ansprüche an seinen Lebensraum stellt, gilt er als seltene und schützenswerte Art.
Interessanterweise wird der Große Kiefern-Schneckling in der südeuropäischen Volksmedizin als Vitalpilz geschätzt. Aufgrund seiner speziellen Inhaltsstoffe wird er dort traditionell zur Unterstützung bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Die moderne Forschung untersucht derzeit die im Schleim enthaltenen Glykoproteine auf ihre potenziell schützende Wirkung für die Schleimhäute.
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