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Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
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niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 8
cm breit; ockergelblich, elfenbeinfarben, teilweise fast weiß; anfangs halbkugelig-glockig, später verflachend, teilweise auch mit stumpfen Buckel, Oberfläche feucht stark schleimig, trocken klebrig, Rand lange nach unten gebogen
Hutunterseite:
Lamellen breit angewachsen bis herablaufend, elfenbeinfarben bis lachsfarben, entfernt stehend, mit Zwischenlamellen, Schneiden glatt
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 1.5
cm; zylindrisch, an der Spitze mit deutlichem Schleimring, der bei Trockenheit aber verschwindet, oberhalb des Rings weiß, feinflockig, trocken, darunter blass Hutfarben, stark schleimig, meist mit zugespitzter Basis
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Schleimberingte Schneckling ist ein hochspezialisierter Mykorrhizapilz, der eine untrennbare Lebensgemeinschaft mit Kiefern eingeht. Sein bevorzugtes Habitat sind lichte, sonnendurchflutete Kiefernwälder auf reinem Kalkboden. Seinen Namen verdankt er einer markanten Besonderheit: Im jungen Zustand ist der gesamte Fruchtkörper von einer dicken, transparenten Schleimhülle umschlossen. Beim Aufschirmen des Hutes bleibt ein Teil dieser Hülle als gallertartiger, schleimiger Ring am Stiel zurück. Typisch für diesen kräftigen Schneckling ist zudem die blassgelbe bis cremefarbene Tönung des Hutes und die auffallend weit entfernt stehenden, herablaufenden Lamellen. Aufgrund seiner extremen Seltenheit und seiner hohen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit gilt er als Zeigerart für ökologisch wertvolle, naturbelassene Kalk-Kiefernstandorte.
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