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Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
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niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
4
cm - 10
cm breit; blass orangebräunlich, orange, gelblich-weiß, gelblich-ziegelrot; jung halbkugelig, bald flach bis niedergedrückt, schwach gebuckelt, Oberfläche meist trocken, nur bei feuchter Witterung schmierig, matt, eingewachsen radialfaserig, Rand heller und eingerollt, im Alter eingerissen
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel angewachsen bis kurz herablaufend, blass cremefarben mit orangenem Ton, relativ entfernt stehend, Schneiden glatt
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 1.5
cm; zylindrisch, weißlich bis blassockerlich, komplett faserig-flockig, Basis verjüngt
Fleisch:
weiß-creme, unter der Huthaut orangebräunlich
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, elliptisch, glatt
typ.
Begleitpflanze:
Maiglöckchen
Geruch:
schwach mehlartig
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Kalkboden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
unter Buchen ,
unter Kastanien ,
unter Eichen
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Hain-Schneckling (Hygrophorus nemoreus) ist ein kräftiger, fleischiger Pilz mit einem 4–10 cm breiten Hut. Die Oberfläche ist nicht schleimig, sondern fein eingewachsen faserig und von fleisch-ockerner bis zimtoranger Farbe. Die Lamellen sind blass cremefarben mit einem lachsfarbenen Schein und laufen deutlich am Stiel herab.
🍄 Kulinarik: Essbar
Ein guter Speisepilz mit festem Fleisch und einem angenehmen, leicht mehlartigen Geruch.
Zubereitungstipp: Aufgrund seines festen Fleisches eignet er sich hervorragend zum Braten. Er behält seine Struktur gut bei und gibt Mischpilzgerichten eine feine, nussige Note.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland wird die Art bundesweit in der Rote Liste (RL 3 - Gefährdet) geführt. Er ist ein Indikator für alte, naturnahe Laubwaldstrukturen und sollte deshalb geschont werden.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapilz, der bevorzugt bei Eichen (Quercus) und Buchen (Fagus) auf kalkhaltigen Böden vorkommt. Man findet ihn in lichten Laubwäldern und an Waldrändern. Erscheinungszeit: September bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Trockener Hut & Mehlgeruch
Wichtigstes Merkmal innerhalb der Schnecklinge ist der trockene, nicht schleimige Hut und der schwache, aber deutliche Mehlgeruch beim Zerreiben der Lamellen. Die Stielspitze ist oft fein weißlich bereift.
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