Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
1
cm - 5
cm breit; lebhaft orangegelb; kegelig-glockig, Oberfläche kahl, glänzend, schwach schmierig, Rand jung oft einwärts gebogen, teilweise auch eingerissen
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel angeheftet, blass zitronengelb bis chromegelb sowie gelborange, entfernt stehend, bauchig
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 0.7
cm; lebhaft gelb bis orangegelb, schlank, starr, brüchig, zur Basis hin etwas verdickt, längsfaserig
Der Spitzgebuckelte Saftling (Hygrocybe persistens, syn. H. acutoconica) besticht durch seinen 1–5 cm breiten, lebhaft chromgelben bis orange-gelben Hut. Dieser ist anfangs spitz-kegelig und behält auch im Alter meist einen ausgeprägten spitzen Buckel bei. Die Oberfläche ist bei feuchtem Wetter schleimig-fettig und trocknet bei Sonne seidig-glänzend ab. Ein entscheidendes Merkmal ist, dass dieser Saftling nicht schwärzt und keine Grautöne annimmt.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Wie die meisten Saftlinge gilt auch diese Art als ungenießbar. Aufgrund ihrer Seltenheit und des besonderen Schutzstatus sollte sie ohnehin unversehrt an ihrem Standort verbleiben.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland wird der Spitzgebuckelte Saftling in der Rote Liste (RL 3 - Gefährdet) geführt. Er ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Bewohner von nährstoffarmen Magerrasen, Trockenwiesen und dünenartigen Standorten. Er bevorzugt kalkhaltige oder basenreiche Böden. Erscheinungszeit: Juni bis Oktober.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Kein Schwärzen & Längsfaserung
Das sicherste Feldmerkmal zum Abgrenzen vom Kegeligen Saftling (H. conica) ist das völlige Fehlen einer Schwarzfärbung. Der Stiel ist häufig längsfaserig-furchig und im Verhältnis zum Hut auffallend lang. Die Lamellen stehen fast frei, sind gelb bis hellgelb und haben eine glatte Schneide.
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