Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 5
cm breit; orange-orangegelb; jung gewölbt, dann niedergedrückt, alt trichterförmig, Oberfläche feucht klebrig, Hutfarbe im Alter etwas ausblassend, Hutrand im Alter wellig und gerieft
Hutunterseite:
Lamellen weit am Stiel herablaufend, entfernt stehend, orangfarben, teilweise gegabelt
Stiel:
max. Stielgröße 4
cm, max. Stielbreite 0.5
cm; orangefarben, schorfig-schuppig, jung ausgestopft, schon bald hohl, Basis mit weißem Myzel
Fleisch:
weißlich-orange
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
blassorange, breitelliptisch
typ.
Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
seifig-mehlig
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
keine Angabe
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Parkanlagen
Wachstum:
Januar ,
Februar ,
April ,
Dezember
Werbung:
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Zweisporige Goldnabeling ist ein äußerst seltener und farbenprächtiger Pilz, der vor allem durch sein leuchtendes Orangerot auffällt. Er gehört zu den wenigen Arten, die ihre Hauptaspektzeit in den milden Wintermonaten bis hinein in das frühe Frühjahr haben. Er besiedelt meist Totholz von Laubbäumen, insbesondere Kalk-Ahorn oder Eschen, oft an klimatisch begünstigten Standorten. Aufgrund seiner Seltenheit und der spezifischen Standortansprüche gilt er als wichtiger Zeiger für naturnahe Waldstrukturen.
💡 Besonderheit: Winterpilz-Rarität
Da dieser Pilz extrem selten ist, sollte jeder Fund dokumentiert und der Pilz unbedingt geschont werden. Eine Verwechslung ist aufgrund der späten bzw. frühen Erscheinungszeit und der intensiven Farbe kaum möglich, höchstens mit dem Orangeroten Heftelnabeling, der jedoch meist im Nadelwald bei Moosen zu finden ist. Der Goldnabeling hat keinen Speisewert und ist ein reines Objekt für Kenner und Naturschützer.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit
dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Ansicht von schräg oben. Erkennen lassen sich die orangene Farbe, der halbkugelige Hut sowie die Nabelung in der Hutmitte.
Ansicht von schräg oben. Insbesondere der Hutrand zeigt sich gerieft; des Weiteren ist der Hutrand meist etwas heller als die Hutmitte.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Die Lamellen sind herablaufend und der Stiel zeigt sich in Hutfarben.
Ein Exemplar auf einer Hand mit Blick auf die Hutunterseite. Die entfernt stehenden und herablaufenden Lamellen lassen sich auf diesem Bild gut erkennen.
Blick auf mehrere Exemplare von leicht schräg oben. Zu erkennen ist der orangegelbe Hut - ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum (richtigen) Pfifferling.
Klar zu erkennen sind die gedängten, gegabelten und leicht ablaufenden Lamellen. Trotz der Lamellen zählt der Pilz zur Kategorie Röhrenpilze. Warum das so ist... keine Ahnung! Beim richtigen Pfifferling gibt es auch hier farbliche Unterschiede - des weiteren laufen bei ihm die Lamellen (bzw. Leisten) weiter am Stiel herab.
Blick von oben auf die Hutunterseite und den Stiel. Im Vergleich zum (richtigen) Pfifferling lassen sich hier nun klare Unterschiede eindeutig erkennen.
Hutansicht von schräg oben. Gut zu erkennen lässt sich der leichte Filz auf dem Hut. Auch die Hutfärbung lässt sich gut erkennen - die übrigens nur äußerst gering variiert und fast immer gleich ist.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.