Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
5
cm - 20
cm breit; lederbräunlich, ockerbraun; jung konvex, mit schwachem Buckel und eingerolltem Rand, später flach und alt niedergedrückt und rissig, fleischig
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel herablaufend, blass cremefarben bis ocker, alt gelbbräunlich, gedrängt und queraderig verbunden
Stiel:
max. Stielgröße 7
cm, max. Stielbreite 4
cm; zylindrisch bis keulig, gern auch bauchig und selten spindelig, voll, schmutzig weißgelblich
Fleisch:
weißlich bis milchkaffeebraun, dick, fest bis weich
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß bis zart cremefarben, breit elliptisch, glatt
typ.
Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
angenehm pilzartig, etwas nach Bittermandeln
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
Kalkboden, Nadelstreu, Laubstreu
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Nadelwald ,
Mischwald ,
Waldwiesen ,
unter Fichten ,
unter Kiefern ,
unter Buchen
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Buchsblättrige Trichterling (Clitocybe alexandri) ist ein großer, kräftiger Pilz mit einem 5–15 cm (manchmal bis 20 cm) breiten Hut. Die Farbe ist charakteristisch lehmgelb, isabellfarben bis blass lederbraun. Der Hut ist anfangs gewölbt, vertieft sich aber schnell trichterförmig, wobei der Rand lange Zeit eingerollt bleibt. Die Oberfläche wirkt oft fein bereift oder wasserfleckig punktiert.
🍄 Kulinarik: Essbar
Er gilt als guter Speisepilz mit festem Fleisch.
Zubereitungstipp: Da das Fleisch recht kompakt ist, eignet er sich gut für Schmorgerichte. Er sollte jedoch gut durchgegart werden, da er im Rohzustand unverträglich ist. Aufgrund seiner Gefährdung sollte er nur mit großer Zurückhaltung entnommen werden.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland wird der Buchsblättrige Trichterling in der Rote Liste (RL 3 - Gefährdet) geführt. Er ist ein Anzeiger für schutzwürdige, kalkhaltige Waldstandorte.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Bewohner von nadelstreureichen Wäldern (besonders Fichte und Kiefer), kommt aber auch unter Buchen auf kalkhaltigen Böden vor. Er wächst oft in großen Gruppen oder auffälligen Hexenringen. Erscheinungszeit: August bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Geruch & Lamellen
Das wichtigste Merkmal ist der angenehme, würzige Geruch, der an Bittermandel erinnert. Die Lamellen sind schmutzig-weiß bis ledergelblich und laufen am Stiel herab. Der Stiel ist auffallend dick und zur Basis hin oft keulig verdickt.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
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Ansicht von schräg oben. Der gesamte Fruchtkörper zeigt sich hier gelblichocker. Der Hut ist trichterförmig vertieft.
Blick auf die Hutunterseite. Die schmutzig weißlichen bis cremefarbenen Lamellen sind teilweise gegabelt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Lamellen sind etwas herablaufend. Der rissig-faserige Stiel ist etwas dunkler als die Hutoberfläche; die Basis zeigt sich leicht verdickt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Hutrand ist unregelmäßig gelappt und gekerbt (Name!).
Ansicht von oben auf zwei Exemplare, die sich im mittleren bis älteren Altersstadium befinden. In der Mitte kann man einen leichten Buckel erkennen. Der Rand zeigt sich etwas wellig.
Querschnitt. Erkennbar sind der bereits hohle Stiel sowie das weiße Fleisch des Fruchtkörpers.
Frontalansicht auf drei jüngere Exemplare. Die Hüte sind noch gewölbt und die Ränder eingerollt. Erkennbar ist auch der kräftig wirkende Stiel.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind sehr schmal und dicht stehend sowie am Stiel herablaufend. Die Lamellen sind weißlich, können aber auch in gelblicher Farbe auftreten.
Frontalansicht auf ein weitgehend ausgewachsenes Exemplar. Erkennbar sind die vertiefte Hutmitte, der weitgehend gleichfarbige Fruchtkörper und das auf das Substrat ausgebreitete Myzel.
Frontalansicht auf ein ausgewachsenes Exemplar. Deutlich zu erkennen ist hier die vertiefte Hutmitte. Ebenfalls gut erkennbar ist der weiße Myzelfilz am Stiel.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist hier relativ stämmig ausgebildet (oft schlanker). Die Lamellen sind nicht sehr gedrängt.
Blick auf die Hutunterseite. Für unerfahrende Pilzsammler besteht von allen Seiten betrachtet eine erhebliche Verwechslungsfahr mit dem essbaren Mehlräsling.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.