Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
10
cm - 20
cm breit; lederbräunlich, ockerbraun; jung konvex, mit schwachem Buckel und eingerolltem Rand, später flach und alt niedergedrückt und rissig, fleischig
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel herablaufend, blass cremefarben bis ocker, alt gelbbräunlich, gedrängt und queraderig verbunden
Stiel:
max. Stielgröße 7
cm, max. Stielbreite 4
cm; zylindrisch bis keulig, gern auch bauchig und selten spindelig, voll, schmutzig weißgelblich
Fleisch:
weißlich bis milchkaffeebraun, dick, fest bis weich
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Buchsblättrige Trichterling ist ein stattlicher Pilz, der durch seine weite, tief trichterförmige Gestalt und seine beachtliche Größe auffällt. Er bevorzugt kalkhaltige Böden und ist häufig in der Nähe von Gebüschen oder in lichten Laubwäldern zu finden. Sein Fleisch ist fest, hat jedoch einen eher unbedeutenden, leicht parfümierten Geschmack. Da er in vielen Regionen Deutschlands nur sehr zerstreut vorkommt und selten ist, sollte er trotz seiner Essbarkeit geschont werden.
💡 Wichtiger Hinweis: Verwechslungsgefahr
Aufgrund seiner hellen Farben und Trichterform besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit anderen weißlichen Trichterlingen. Besonders gefährlich ist die Ähnlichkeit mit giftigen Arten wie dem Bleiweißen Firnis-Trichterling. Da der Buchsblättrige Trichterling kulinarisch ohnehin nur als mittelmäßig eingestuft wird, empfiehlt es sich, auf den Verzehr zu verzichten und die Bestände dieser seltenen Art zu erhalten.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit
dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.
Ansicht von schräg oben. Der gesamte Fruchtkörper zeigt sich hier gelblichocker. Der Hut ist trichterförmig vertieft.
Blick auf die Hutunterseite. Die schmutzig weißlichen bis cremefarbenen Lamellen sind teilweise gegabelt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Lamellen sind etwas herablaufend. Der rissig-faserige Stiel ist etwas dunkler als die Hutoberfläche; die Basis zeigt sich leicht verdickt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Hutrand ist unregelmäßig gelappt und gekerbt (Name!).
Ansicht von oben auf zwei Exemplare, die sich im mittleren bis älteren Altersstadium befinden. In der Mitte kann man einen leichten Buckel erkennen. Der Rand zeigt sich etwas wellig.
Querschnitt. Erkennbar sind der bereits hohle Stiel sowie das weiße Fleisch des Fruchtkörpers.
Frontalansicht auf drei jüngere Exemplare. Die Hüte sind noch gewölbt und die Ränder eingerollt. Erkennbar ist auch der kräftig wirkende Stiel.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind sehr schmal und dicht stehend sowie am Stiel herablaufend. Die Lamellen sind weißlich, können aber auch in gelblicher Farbe auftreten.
Frontalansicht auf ein weitgehend ausgewachsenes Exemplar. Erkennbar sind die vertiefte Hutmitte, der weitgehend gleichfarbige Fruchtkörper und das auf das Substrat ausgebreitete Myzel.
Frontalansicht auf ein ausgewachsenes Exemplar. Deutlich zu erkennen ist hier die vertiefte Hutmitte. Ebenfalls gut erkennbar ist der weiße Myzelfilz am Stiel.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist hier relativ stämmig ausgebildet (oft schlanker). Die Lamellen sind nicht sehr gedrängt.
Blick auf die Hutunterseite. Für unerfahrende Pilzsammler besteht von allen Seiten betrachtet eine erhebliche Verwechslungsfahr mit dem essbaren Mehlräsling.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.