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Würzelchen-Trichterling
(Clitocybe radicellata)




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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
ungenießbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
2 cm - 5 cm breit; hellbraun; anfangs gewölbt, schhon bald niedergedrückt, alt trichterig, Oberfläche matt, feucht fettig anfühlend, trocken teilweise auch konzentrisch rissig, grau bereift, im Alter ausblassend, Rand schwarf und mehr oder weniger wellig
Hutunterseite:
Lalmmelen gerade angewachsen oder auch am Stiel etwas herablaufend, etwas gedrängt und untermischt, weißlich bis blass gelbbräunlich, Schneiden glatt
Stiel:
max. Stielgröße 5 cm, max. Stielbreite 0.5 cm; meist gebogen und elastisch, alt hohl, weißlich bis blass gelbbräunlich, Basis filzig, mit dünnen Myzelsträngen
Fleisch:
blass gelbbräunlich, dünn
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weiß, breitelliptisch, glatt, inamyloid
typ. Begleitpflanze:
Rotstängelmoos
Geruch:
leicht apfelartig oder grasartig
Geschmack:
mild bis etwas bitter
bevorzugter Boden:
Moos, Kalkboden
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Nadelwald , Mischwald , unter Lärchen
Wachstum:
Februar , April , Mai , Oktober , November , Dezember

kein Bild

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💡 Wissenswertes & Tipps

Der Würzelchen-Trichterling (Clitocybe radicellata) ist ein eher kleiner Trichterling mit einem 2–5 cm breiten Hut. Die Farbe variiert von ockerbraun bis horn-grau, wobei der Hut bei Feuchtigkeit dunkler wirkt (hygrophan). Das namensgebende Merkmal sind die langen, weißlichen Myzelstränge (Rhizomorphen), die wie kleine Wurzeln an der Stielbasis hängen und beim Herausnehmen meist mit Erde oder Nadelstreu verklebt sind.

🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Der Pilz besitzt keinen Speisewert. Zudem besteht bei kleinen, bräunlichen Trichterlingen eine erhebliche Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten der Gattung.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland gilt der Würzelchen-Trichterling als selten und wird in der Rote Liste (RL 3 - Gefährdet) geführt. Er ist ein spezialisierter Bewohner naturnaher Standorte.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Er wächst vorrangig in der Nadelstreu von Fichten- und Kiefernwäldern auf kalkhaltigen Böden, kommt aber auch auf mageren Wiesen vor. Ungewöhnlich ist seine Erscheinungszeit: Er ist ein Frühjahrspilz, der bereits von Februar bis Juni (selten im späten Herbst) fruktifiziert.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Wurzeln & Geruch
Achten Sie auf die weißen Myzelstränge an der Basis und den Geruch: Er riecht meist deutlich angenehm blumig oder parfümiert (ähnlich wie Hyazinthen), was ihn von vielen anderen graubraunen Trichterlingen unterscheidet.

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Rinnigbereifter Trichterling (giftig)
Rinnigbereifter Trichterling1
Blick auf ein liegendes Exemplar. Insbesondere die bereifte Hutoberseite ist zu beachten; unter der firnisartigen Bereifung ist der Hut eher fleischfarben als weiß.
Rinnigbereifter Trichterling2
Ansicht von schräg oben auf ein Exemplar im Gras. Da der Pilz gerne im Gras wächst, kommt er auch häufig in Gärten vor; insbesondere vor relativ einheitlich weißen Pilzen ist immer Obacht geboten.
Rinnigbereifter Trichterling3
Blick auf die Hutunterseite. Die insgesamt weißen Lamellen sind am Stiel angewachsen und stehen sehr gedrängt.
Rinnigbereifter Trichterling4
Erneuter Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist ebenfalls weiß bis fleischfarben und faserig.

Fleischfalber Trichterling (giftig)

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Kleinsporiger Mehl-Trichterling (ungenießbar)
Kleinsporiger Mehl-Trichterling1
Ansicht von schräg oben. Die jungen Exemplare sind noch gewölbt, das ältere Exemplar ist schon deutlich ausgebreitet und in der Mitte schon leicht vertieft.
Kleinsporiger Mehl-Trichterling2
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen fallen hier genauso wie der der restliche Fruchtkörper sehr hell aus. Die Erscheinungsform kann aber sehr variabel und auch wesentlich dunkler sein. Die filzige Basis lässt sich aber gut erkennen.
Kleinsporiger Mehl-Trichterling3
Blick auf ein liegendes Exemplar. Erkennbar sind der leicht graubräunliche Stiel sowie die herablaufenden Lamellen.
Kleinsporiger Mehl-Trichterling4
Blick von oben auf ein ganz junges Exemplar. Die Hutform ist noch deutlich gewölbt. Die filzige Basis ist ebenfalls deutlich zu erkennen.

März-Schneckling (essbar)

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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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