Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Lilastiel-Rötelritterling (Lepista saeva, syn. L. personata) ist ein kräftiger, fleischiger Pilz mit einem 5–15 cm breiten Hut. Die Hutoberfläche ist glatt und in unauffälligen hellbraunen, beigen oder lederfarbenen Tönen gehalten. Der absolute Blickfang ist der Stiel, der kräftig violett bis lila gefärbt und längsfaserig strukturiert ist. Im Gegensatz zum Violetten Rötelritterling hat dieser Pilz niemals violette Lamellen.
🍄 Kulinarik: Essbar
Ein ausgezeichneter Speisepilz mit festem, weißlichem Fleisch und mildem, leicht nussigem Geschmack.
Zubereitungstipp: Er eignet sich hervorragend für alle Zubereitungsarten und behält beim Garen seine feste Konsistenz. Wie alle Rötelritterlinge muss er gut durchgegart werden (ca. 15–20 Min.), da er roh unverträglich ist.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland wird der Lilastiel-Rötelritterling in der Rote Liste (RL 3 - Gefährdet) geführt. Als Bewohner von extensiv genutztem Grünland leidet er stark unter Überdüngung und Flächenumbruch.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein typischer Bewohner von offenem Gelände wie Magerrasen, ungedüngten Weiden, Parks und Obstgartenbrachen. Er bevorzugt kalkhaltige, humose Böden. Typische Begleitpflanzen sind Glatthafer und Wiesen-Glockenblumen. Erscheinungszeit: Oktober bis Dezember (oft erst nach dem ersten Frost).
🔬 Bestimmungs-Tipp:Kontrastreiches Aussehen
Achten Sie auf den violetten Stiel im Kontrast zum beigen Hut und den hellen Lamellen (weißlich bis blass fleischfarben). Die Lamellen lassen sich leicht vom Hutfleisch trennen. Der Geruch ist angenehm würzig-aromatisch.
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zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
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Ansicht von leicht schräg oben. Die Hutoberfläche zeigt sich in zarten, violettlichen Farbtönen. Die Hutform ist im Jungzustand meist halbkugelig-gewölbt, kann aber auch wie hier etwas kegelig sein.
Blick auf zwei junge Exemplare. Die Hutform ist hier noch ziemlich halbkugelig.
Blick auf die Hutunterseite eines liegendes Exemplares. Zu erkennen sind noch die faserigen Velumresten.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die Stiel zeigt sich insgesamt auch in etwas violettlichen Farbtönen und ist zumeist zylindrisch bis leicht keulig.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.