Wichtiger
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Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
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niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 6
cm breit; blassgrau, graubraun; gewölbt bis ausgebreitet, mit stumpfen Buckel, teilweise auch schwach eingedellt, Oberfläche feinschuppig, trocken, matt, zum Rand hin heller, Rand jung mit weißen Velumresten und lange nach unten gebogen
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel ausgebuchtet angewachsen, mit Zwischenlamellen, weißlich bis graulich, alt gilbend
Stiel:
max. Stielgröße 8
cm, max. Stielbreite 1
cm; zylindrisch, ausgestopft, brüchig, weißlich bis schwach graubräunlich, Ring häutig-wollig und eng anliegend, darunter etwas faserschuppig
Fleisch:
weißlich, fest, dünn, alt etwas gilbend
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, elliptisch, glatt, hyalin, teilweise mit Tropfen
typ.
Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
leicht mehlartig
Geschmack:
leicht mehlartig
bevorzugter
Boden:
saurer Boden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
Mischwald ,
Parkanlagen ,
unter Birken ,
unter Weiden ,
Wiese / grasige Plätze ,
Waldwiesen ,
Gärten
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Beringte Erdritterling zeichnet sich durch seinen wollig-filzigen, grauen Hut und den namensgebenden, dauerhaften Ring am Stiel aus. Er ist ein spezialisierter Mykorrhizapartner von Weidengewächsen (Salix) und Birken, weshalb man ihn häufig in feuchten Gebüschen, Auenwäldern oder sogar in Parkanlagen unter diesen Bäumen findet. Er erscheint oft in großen Gruppen von Spätsommer bis Herbst. Da er in vielen Regionen als Seltenheit gilt, sollte er aus Naturschutzgründen eher geschont werden.
💡 Bestimmungs-Tipp: Der Ring macht den Unterschied
Unter den grauen Erdritterlingen ist die Präsenz eines echten, häutigen Rings ein sehr wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Die meisten anderen essbaren oder giftigen grauen Ritterlinge (wie der Gemeine Erdritterling oder der giftige Tiger-Ritterling) besitzen keinen Ring oder höchstens eine flüchtige Ringzone. Achten Sie zudem auf den leichten Mehlgeruch beim Zerreiben der Lamellen.
🍳 Kulinarik-Tipp: Ein mittelmäßiger Speisepilz
Kulinarisch ist der Beringte Erdritterling eher unbedeutend. Zubereitung: Sein Fleisch ist recht dünn und der Geschmack wird oft als leicht mehlig oder etwas herb beschrieben. Er ist zwar ungiftig, eignet sich jedoch höchstens als Füllpilz in Mischpilzgerichten. Aufgrund seiner Seltenheit und des geringen Speisewerts empfiehlt es sich, ihn lieber im Wald zu lassen und die Bestände zu fördern.
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