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Erd-Ritterling
(Tricholoma terreum)




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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
giftig
Hut (ggf. Fruchtkörper):
3 cm - 8 cm breit; mausgrau, schwarz; anfangs glockig, dann ausgebreitet, mit stumpfen Buckel, Oberfläche matt, trocken, radialfaserig, Rand scharf, etwas nach unten gebogen, im Alter auch teilweise eingerissen
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet, zahnartig herablaufend, blassgrau, Lamellenschneiden manchmal schwärzlich und oft gekerbt, dicht stehend
Stiel:
max. Stielgröße 8 cm, max. Stielbreite 1.5 cm; zylindrisch, weiß bis blassgrau, brüchig, glatt, alt hohl
Fleisch:
weißlich bis grauweiß, dünn, zerbrechlich
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
hell cremefarben, elliptisch, inamyloid
typ. Begleitpflanze:
Zypressen-Wolfsmilch
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
mild
bevorzugter Boden:
Kalkboden, sandiger Boden
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Nadelwald , Mischwald , Parkanlagen , unter Kiefern , unter Fichten , Bergwälder , Wiese / grasige Plätze , Waldwiesen , Gärten , Gebüsch , auf/bei Wegen , unter Tannen , unter Douglasien
Wachstum:
Januar , Februar , September , Oktober , November , Dezember , April , Mai

kein Bild

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💡 Wissenswertes & Tipps

Der Gemeine Erdritterling (Tricholoma terreum) ist ein eher kleinerer, oft gesellig wachsender Ritterling mit einem 3–8 cm breiten Hut. Die Oberfläche ist mausgrau bis dunkelgrau und deutlich filzig-feinschuppig strukturiert. Ein wichtiges Merkmal ist das Fehlen von Gelbtönen und der meist dünne, hohle Stiel bei älteren Exemplaren.

⚠ Kulinarik: Speisewert umstritten / Giftverdächtig
Lange Zeit als guter Speisepilz geschätzt, steht er heute im Verdacht, bei Massenverzehr Muskelzerfall (Rhabdomyolyse) auszulösen.

Wichtiger Sicherheitshinweis: Vom Verzehr großer Mengen oder kurz aufeinanderfolgender Mahlzeiten wird dringend abgeraten. Er sollte nur noch als Mischpilz in geringen Mengen verwendet werden.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland sehr häufig und weit verbreitet. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Mykorrhizapartner von Nadelbäumen, primär der Kiefer, aber auch bei Fichte oder Tanne zu finden. Er bevorzugt kalkhaltige Böden. Erscheinungszeit: September bis Mai (ein klassischer Spätherbst- und Winterpilz, der Frost verträgt).
🔬 Bestimmungs-Tipp: Kein Gilben & milder Geschmack
Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zum Silbergrauen Erdritterling ist das Fehlen jeglichen Gilbens. Der Geschmack ist mild (nicht scharf oder bitter). Er besitzt keinen ausgeprägten Mehlgeruch.

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Silbergrauer Erd-Ritterling (ungenießbar)

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Krokodil-Ritterling (ungenießbar)

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Beringter Erdritterling (essbar)

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Schärflicher Ritterling (schwach giftig)

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Schwarzfaseriger Ritterling (essbar)
Schwarzfaseriger Ritterling1
Ansicht von schräg oben. Gut zu erkennen sind die schwarzen Radialfasern.
Schwarzfaseriger Ritterling2
Ansicht von schräg oben auf ein ausgewachsenes Exemplar. In diesem Stadium ist der Schwarzfaserige Ritterling häufig gebuckelt.
Schwarzfaseriger Ritterling3
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist weißlich und faserig; auch grün-gelblich fleckend; an der Basis leicht knollig verdickt.
Schwarzfaseriger Ritterling4
Blick auf ein liegendes Exemplar. Die weißen Lamellen sind ausgebuchtet am Stiel angewachsen und nicht sehr gedrängt.

Tiger-Ritterling (giftig)
Tiger-Ritterling1
Bild exemplarisch. KI generiert.
Tiger-Ritterling2
Bild exemplarisch. KI generiert.

Seifen-Ritterling (schwach giftig)

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Grünling (tödlich giftig)

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Rehbrauner Dachpilz (essbar)
Rehbrauner Dachpilz1
Ansicht von schräg oben auf ein Exemplar im mittleren Altersstadium. Die bräunliche Hutoberfläche glänzt seidig und ist gebuckelt.
Rehbrauner Dachpilz2
Ansicht von schräg oben auf mehrere Exemplare. Teilweise lässt sich auch die runzelige Hutoberfläche noch erkennen.
Rehbrauner Dachpilz3
Ansicht auf den Stiel. Der Stiel ist zerbrechlich und faserig. Auf weißlichem Grund besitzt er dunkle Längsfasern.
Rehbrauner Dachpilz4
Blick auf die Hutunterseite eines alten Exemplars. Die Lamellen sind lachsrötlich und nicht am Stiel angewachsen. Die Lamellen sind auch noch im Alter relativ dicht stehend und es gibt Zwischenlamellen.

Wurzel-Graublatt (ungenießbar)

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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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