Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
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niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 5
cm breit; blauviolett, braunviolett, lila, purpurn, veilchenblau; gewölbt bis ausgebreitet mit stumpfem Buckel, Oberfläche matt, glatt, alt ausblassend, Rand bereift, ohne Velumreste
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet mit einem kleinen Zahn am Stiel angeheftet, weiß-cremefarben, dünn, gedrängt, mit Zwischenlamellen
Der Veilchenblaue Schönkopf ist eine wahre Rarität in unseren Wäldern. Er fällt sofort durch seine prächtige, tief violette bis blau-violette Farbe des Hutes auf, die im Kontrast zu den deutlich helleren (fast weißlichen bis blass-violetten) Lamellen steht. Er ist ein Bewohner feuchter, kalkhaltiger Standorte und zeigt eine starke Bindung an Auenwälder, Schluchtwälder oder kalkreiche Laubmischwälder. Da er hohe Ansprüche an seinen Lebensraum stellt, ist er vielerorts selten geworden und sollte aufgrund seiner Seltenheit geschont werden.
💡 Bestimmungs-Tipp: Farbakzente und Geruch
Ein wichtiges Merkmal zur Unterscheidung von anderen violetten Pilzen sind die eng stehenden, fast weißen bis hellvioletten Lamellen, die im Kontrast zum dunkleren Hut stehen. Zudem besitzt der Pilz einen schwachen, aber wahrnehmbaren Geruch nach Mehl (ähnlich wie sein Verwandter, der Maipilz). Im Gegensatz zum Violetten Lacktrichterling ist sein Stiel deutlich kräftiger und nicht so elastisch-biegsam.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Eher minderwertig
Obwohl der Pilz in manchen Büchern als essbar geführt wird, gilt er kulinarisch als minderwertig. Das Fleisch ist recht dünn und der Geschmack wenig überzeugend. Aufgrund seiner Seltenheit und der häufigen Einstufung in Roten Listen sollte er für die Pfanne ohnehin keine Rolle spielen. Es ist weitaus wertvoller, diesen seltenen Farbtupfer im Wald zu belassen.
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