Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 6
cm breit; blauviolett, braunviolett, lila, purpurn, veilchenblau; gewölbt bis ausgebreitet mit stumpfem Buckel, Oberfläche matt, glatt, alt ausblassend, Rand bereift, ohne Velumreste
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet mit einem kleinen Zahn am Stiel angeheftet, weiß-cremefarben, dünn, gedrängt, mit Zwischenlamellen
Laubwald ,
Mischwald ,
unter Buchen ,
unter Eschen ,
unter Ahorn
Wachstum:
Juli ,
August ,
September ,
Oktober
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Veilchenblaue Schönkopf (Calocybe ionides) ist ein kleiner bis mittelgroßer Pilz mit einem 2–6 cm breiten Hut. Die Oberfläche besticht durch ein intensives, mattes Veilchenblau, Violett oder Purpurlila. Die Hutmitte ist oft etwas dunkler gefärbt. Ein markanter Kontrast dazu sind die rein weißen bis blassgelblichen Lamellen, die sehr eng stehen.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Der Pilz gilt aufgrund seiner Seltenheit und seines meist unangenehmen Geschmacks als ungenießbar. Er sollte wegen seiner Seltenheit ohnehin geschont werden.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland ist der Veilchenblaue Schönkopf selten bis sehr selten. Er wird in fast allen Bundesländer-Listen als gefährdet (RL 3) oder sogar stark gefährdet geführt.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont, der bevorzugt in der Laubstreu von Buchen- und Edellaubwäldern auf kalkreichen, basenreichen Böden vorkommt. Seltener ist er in Nadelmischwäldern zu finden. Er liebt nährstoffreiche, feuchte Mullböden. Erscheinungszeit: Juli bis Oktober.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Violett & Mehlgeruch
Das wichtigste Merkmal ist die Kombination aus violettem Hut und weißen Lamellen in Verbindung mit einem deutlichen Geruch nach frischem Mehl oder Gurke. Der Stiel ist häufig ähnlich wie der Hut violett gefärbt, an der Basis jedoch oft weißfilzig.
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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Frontalansicht. Charakteristisch für diesen relativ kleinen Pilz ist die durchgängige, violettliche Färbung.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind ebenfalls violett und relativ breit. Zudem sind sie am Stiel angewachsen und etwas herablaufend.
Ansicht von schräg oben auf zwei Exemplare. Beim rechten Exemplar handelt es sich um eine etwas ausgeblasste Erscheinungsform.
Blick von oben auf die Hutoberfläche. Der Hut hat eine ausgebreitete Form. Manchmal kann es sogar vorkommen, dass der Hutrand etwas gerieft ist.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.