Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
0.5
cm - 2.5
cm breit; weißlich, graulila, grau; jung halbkugelig, später flach, Oberfläche seidig faserig, feucht leicht schleimig, Hutrand erst heruntergebogen, später wellig bis etwas aufgestülpt, teilweise auch eingerissen
Hutunterseite:
Lamellen mehr oder weniger breit am Stiel angewachsen, weißlich bis graulich, breit, entfernt stehend
Stiel:
max. Stielgröße 3
cm, max. Stielbreite 0.3
cm; zylindrisch, dünn, weißlich überfasert, schwach zottig, an der Spitze etwas gerieft, jung voll und im alter hohl
Der Beschleierte Zwitterling ist ein kleiner, interessanter Pilz mit einer außergewöhnlichen Lebensweise: Er ernährt sich parasitär von anderen Pilzen. Man findet ihn ausschließlich auf den verrottenden Fruchtkörpern von großen Täublingen (besonders Schwärz-Täublingen) und Milchlingen. Der Hut ist anfangs weißlich-seidig und mit einem feinen Schleier überzogen, verfärbt sich aber im Alter durch die Bildung von bräunlichem Sporenstaub (Chlamydosporen) schmutzig grau-braun. Da er seine Wirte regelrecht überwuchert, findet man ihn meist in dichten Gruppen auf den schwarzen Überresten der Vorjahres- oder Vorwochenpilze.
💡 Bestimmungs-Tipp: Der Wirt entscheidet
Das sicherste Merkmal ist der Standort: Wenn Sie kleine, gräuliche Pilze auf den verfaulten, oft schwarzen Resten von großen Blätterpilzen entdecken, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Zwitterling. Im Gegensatz zu seinem nahen Verwandten, dem Stäubenden Zwitterling, bleibt die Hutoberfläche beim Beschleierten Zwitterling eher glatt oder seidig und zerfällt nicht in ein grobes, braunes Pulver.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Ungenießbar
Aufgrund seiner geringen Größe, seiner Konsistenz und vor allem seines Standortes auf faulenden Pilzresten ist der Beschleierte Zwitterling kein Speisepilz. Er hat zudem einen eher unangenehmen, leicht mehligen bis ranzigen Geruch.
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Ansicht von schräg oben. Der Hut erscheint meist in bräunlichen Farbtönen und ist gewölbt (alt auch ausgebreitet). Der weiße Stiel wird im Alter von der Basis her gelb bis rostbräunlich.
Ansicht von schräg oben. Exemplare, die im Schatten gewachsen sind zeigen eine hellere Färbung.
Nahansicht. Die Hüte sind mal mehr, mal weniger intensiv bräunlich gefärbt, die Stiele sind ziemlich dünn und relativ lang.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind am Stiel angeheftet bis fast frei. Die Lamellen stehen hier relativ entfernt, können aber auch etwas dichter gedrängt stehen.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißlichen Lamellen sind am Stiel angewachsen und mit einem Zahn herablaufend.
Blick von schräg oben. Der Fichten-Zapfenhelmling wächst direkt auf den Fichtenzapfen.
Frontalansicht. Die Hutform ist glockig bis spitzkegelig und kann insbesondere feucht eine Riefung zeigen. Hier ist die Hutfarbe ziemlich hell; oft zeigt sie sich deutlich dunkler.
Weiterer Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind nicht besonders gedrängt.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.