Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
0.5
cm - 1.5
cm breit; orangerot; dünn, häutig, jung halbkugelig und tief genabelt, aufgeschirmt mit sehr dünnem, gerieften Rand, Rand meist heller
Hutunterseite:
Lamellen weißlich bis cremegelb, glatt, breit, am Stiel herablaufend, entfernt voneinander stehend
Stiel:
max. Stielgröße 5
cm, max. Stielbreite 0.3
cm; zylindrisch, dünn, lang und hohl, meist etwas verbogen und gegen Stielspitze am Lamellenansatz etwas verbreitert, ganzstielig fein bereift, Basis etwas zugespitzt, wie der Hut gefärbt, Basis weißlich
Juni ,
Juli ,
August ,
September ,
Oktober ,
Mai ,
November ,
Dezember
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Orangerote Heftelnabeling ist ein winziger Bewohner feuchter Moosflächen in Wäldern, Gärten und Parks. Er führt ein spezialisiertes Leben: Er parasitiert Moos-Arten oder lebt in einer engen Symbiose mit ihnen. Sein Hut erreicht meist nur einen Durchmesser von 5 bis 15 mm und weist die für Nabelinge typische, tiefe Vertiefung in der Mitte auf. Trotz seiner geringen Größe ist er aufgrund seiner leuchtend orange- bis gelbroten Farbe kaum zu übersehen, besonders wenn er in Gruppen zwischen sattgrünem Moos erscheint.
💡 Bestimmungs-Tipp: Lupe einplanen
Achten Sie auf den extrem langen, dünnen Stiel im Verhältnis zum Hut. Unter der Lupe erkennt man auf dem gesamten Pilz (Hut und Stiel) feine, abstehende Härchen (Zystiden), die ihm ein leicht mattes Aussehen verleihen. Die Lamellen sind weißlich bis blassgelb und laufen deutlich am Stiel herab.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Bedeutungslos
Aufgrund seiner winzigen Größe und des extrem dünnen Fleisches besitzt der Orangerote Heftelnabeling keinerlei Speisewert. Er gilt als ungenießbar und wird in der Pilzküche nicht beachtet.
Ansicht von schräg oben. Erkennen lassen sich die orangene Farbe, der halbkugelige Hut sowie die Nabelung in der Hutmitte.
Ansicht von schräg oben. Insbesondere der Hutrand zeigt sich gerieft; des Weiteren ist der Hutrand meist etwas heller als die Hutmitte.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Die Lamellen sind herablaufend und der Stiel zeigt sich in Hutfarben.
Ein Exemplar auf einer Hand mit Blick auf die Hutunterseite. Die entfernt stehenden und herablaufenden Lamellen lassen sich auf diesem Bild gut erkennen.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
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Ansicht von schräg oben auf ein noch ziemlich junges Exemplar. Der Hut ist genabelt und zeigt eine deutlich dunklere Mitte.
Ansicht von schräg oben. Erkennbar sind der bräunliche Stiel sowie eine leichte Riefung des Hutes, die bei feuchter Witterung wesentlich deutlicher ausfällt.
Ansicht auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel kann relativ lang ausfallen. Die Stielspitze ist immer violett-bläulich.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen laufen deutlich am Stiel herab. Sehr schön zu erkennen ist wiederum die violett-bläulich gefärbte Stielspitze.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.