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Riesen-Krempenritterling
(Leucopaxillus giganteus)




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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
10 cm - 40 cm breit; weißlich, lederfarben; trichterförmig, ohne Buckel, Oberfläche glatt, matt wildlederartig, teilweise etwas tropfig gefleckt, Haut abziehbar, Rand lange eingerollt und schwach gefurcht
Hutunterseite:
Lamellen am Stiel herablaufend, schmutzig weißlich bis cremefarben, alt blass lederfarben, dicht stehend
Stiel:
max. Stielgröße 12 cm, max. Stielbreite 4 cm; zylindrisch mit verdickter Basis, jung weiß, später creme-ocker bis braungelblich, voll, fest, schwach längsfaserig
Fleisch:
weiß, dick, fest
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weiß, glatt, amyloid
typ. Begleitpflanze:
Nesselblättrige Glockenblume
Geruch:
mehlig-aromatisch
Geschmack:
nussartig
bevorzugter Boden:
Gras/Wiese
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Nadelwald , Mischwald , Parkanlagen , Bergwälder , Wiese / grasige Plätze , Waldwiesen , Weiden , Gärten
Wachstum:
Juli , August , September

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Erscheinungsf.
Ergiebigkeit
Vorkommen
Geschmack
Verwendbarkeit

Gesamtwert:
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Riesen-Krempenritterling ist ein imposanter Erscheinungspilz, der bevorzugt auf ungedüngten Wiesen, Weiden oder an Waldrändern in großen Hexenringen wächst. Sein trichterförmiger Hut kann gigantische Ausmaße annehmen und ist im jungen Stadium am Rand stark eingerollt (eingerollter Saum). Die Farbe ist weißlich bis blass cremefarben. Trotz seiner Verwandtschaft zu den Ritterlingen wurde er aufgrund seiner Größe und des krempenartigen Randes oft mit den Kremplingen verglichen, ist aber ein eigenständiger Kraftprotz der Wiesen.
💡 Bestimmungs-Tipp: Größe und Lamellen
Das wichtigste Merkmal ist die enorme Größe in Verbindung mit den eng stehenden, am Stiel herablaufenden Lamellen. Diese lassen sich im Gegensatz zu den Kremplingen nicht leicht vom Hutfleisch ablösen. Der Geruch ist angenehm pilzig, fast ein wenig mehlartig. Achten Sie auf den eingerollten Hutrand, der auch bei größeren Exemplaren oft noch lange erhalten bleibt.
🍬 Vitalpilz-Aspekt: Natürliches Antibiotikum
In der Mykotherapie wird der Riesen-Krempenritterling geschätzt, da er den Wirkstoff Clitocybin enthält. Dieser besitzt antibiotische Eigenschaften und wird in der Forschung auf seine Anti-Tumor-Wirkung hin untersucht. Er gilt daher nicht nur als Speise-, sondern auch als potenzieller Vitalpilz.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Individuelle Verträglichkeit
Der Speisewert wird allgemein als gut bezeichnet, das Fleisch ist fest und ergiebig. Wichtig: Manche Personen reagieren mit individuellen Unverträglichkeiten (Magen-Darm-Beschwerden) auf diesen Pilz. Anfänger sollten daher zunächst nur kleine Mengen probieren. Zudem sollten nur junge, weiße Exemplare gesammelt werden, da ältere Fruchtkörper oft zäh und bitter schmecken.

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Veilchen-Rötelritterling (essbar)

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Mönchskopf (jung essbar)

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Nebelgrauer Trichterling (giftig)
Nebelgrauer Trichterling1
Ansicht von oben auf zwei Exemplare, die sich im mittleren bis älteren Altersstadium befinden. In der Mitte kann man einen leichten Buckel erkennen. Der Rand zeigt sich etwas wellig.
Nebelgrauer Trichterling2
Querschnitt. Erkennbar sind der bereits hohle Stiel sowie das weiße Fleisch des Fruchtkörpers.
Nebelgrauer Trichterling3
Frontalansicht auf drei jüngere Exemplare. Die Hüte sind noch gewölbt und die Ränder eingerollt. Erkennbar ist auch der kräftig wirkende Stiel.
Nebelgrauer Trichterling4
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind sehr schmal und dicht stehend sowie am Stiel herablaufend. Die Lamellen sind weißlich, können aber auch in gelblicher Farbe auftreten.

Bleiweißer Firnis-Trichterling (giftig)
Bleiweißer Firnis-Trichterling1
Frontalansicht auf ein weitgehend ausgewachsenes Exemplar. Erkennbar sind die vertiefte Hutmitte, der weitgehend gleichfarbige Fruchtkörper und das auf das Substrat ausgebreitete Myzel.
Bleiweißer Firnis-Trichterling2
Frontalansicht auf ein ausgewachsenes Exemplar. Deutlich zu erkennen ist hier die vertiefte Hutmitte. Ebenfalls gut erkennbar ist der weiße Myzelfilz am Stiel.
Bleiweißer Firnis-Trichterling3
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist hier relativ stämmig ausgebildet (oft schlanker). Die Lamellen sind nicht sehr gedrängt.
Bleiweißer Firnis-Trichterling4
Blick auf die Hutunterseite. Für unerfahrende Pilzsammler besteht von allen Seiten betrachtet eine erhebliche Verwechslungsfahr mit dem essbaren Mehlräsling.


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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