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Kurzstieliger Weichritterling
(Melanoleuca brevipes)




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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
4 cm - 12 cm breit; graubraun, porphyrbraun; gewölbt bis flach, mehr oder weniger gebuckelt bis niedergedrückt, Oberfläche leicht hygrophan, kahl, eingewachsen faserig, Rand lange nach unten gebogen
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet bis leicht herablaufend am Stiel angewachsen, jung weißlich, alt grau, sehr gedrängt stehend
Stiel:
max. Stielgröße 4 cm, max. Stielbreite 2 cm; etwas keulig, graubraun, kurz
Fleisch:
weißlich, im Stiel bräunlich, weich
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
blass cremefarben, elliptisch, fein warzig, hyalin, amyloid
typ. Begleitpflanze:
Gelbes Windröschen
Geruch:
schwach pilzartig
Geschmack:
angenehm, mild, teilweise bitter
bevorzugter Boden:
Gras/Wiese, stickstoffreicher Boden
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Parkanlagen , Wiese / grasige Plätze , Waldwiesen , Weiden , Gärten , Obstwiesen , Kompost
Wachstum:
Mai , Juni , September , Oktober , November , April

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💡 Wissenswertes & Tipps

Der Kurzstielige Weichritterling (Melanoleuca brevipes) ist ein robuster Erdbewohner, der häufig in Gärten, Parkanlagen, auf Kompostplätzen oder an Waldrändern zu finden ist. Sein Hut ist meist graubraun bis umbrabraun gefärbt und kann eine beachtliche Breite von 4–12 cm erreichen, während der Stiel auffällig kurz, dick und oft zur Basis hin knollig verdickt ist. Das Fleisch ist im Hut weißlich und im Stiel meist etwas dunkler bräunlich gefärbt. Da er stickstoffreiche Böden liebt, tritt er oft an Standorten auf, die vom Menschen beeinflusst sind.

🍄 Kulinarik: Essbar (Durchschnittlich)
Obwohl er als essbar gilt, wird sein kulinarischer Wert sehr unterschiedlich beurteilt. In einer Mischpilzpfanne kann er als Füllpilz verwendet werden, ist aber kein Delikatesspilz.

Kulinarik-Hinweis: Das Fleisch ist zwar fest und ergiebig, der Eigengeschmack wird jedoch oft als eher fade oder leicht muffig beschrieben. Nur junge Exemplare verwenden, da das Stielfleisch schnell zäh wird.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland weit verbreitet und häufig. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont auf stickstoffreichen Böden (nitrophil). Vorkommen in Gärten, Parks, auf Ödland oder Rindenmulch. Erscheinungszeit: April bis Juni sowie September bis November.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Proportionen prüfen
Das markanteste Merkmal ist das Verhältnis von Stiel zu Hut: Der Stiel wirkt oft fast "gestaucht" und ist häufig kürzer als der Hutdurchmesser breit ist. Im Gegensatz zu echten Ritterlingen haben Weichritterlinge keine Burggraben-Lamellen, sondern die Lamellen sind meist gerade am Stiel angewachsen oder laufen minimal daran herab.

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Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Rillstieliger Weichritterling (essbar)
Rillstieliger Weichritterling1
Ansicht von schräg oben. Die Hutmitte zeigt sich fast schwarz. Zum Hutrand hin zeigen sich mehr bräunliche Farbtöne.
Rillstieliger Weichritterling2
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist in Relation zur Hutgröße meist eher kurz.
Rillstieliger Weichritterling3
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind sehr gedrängt und laufen am Stiel minimal herab.
Rillstieliger Weichritterling4
Blick auf ein durchgebrochenes Exemplar. Das Fleisch des Fruchtkörpers ist weißlich.

Frühlings-Weichritterling (essbar)

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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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