Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
4
cm - 12
cm breit; hellbraun, ockerbraun, graubräunlich; gewölbt, stumpf gebuckelt, später abgefalcht, Oberfläche glatt, fühlt sich fettig an, bei Regen schmierig, Mitte dunkler, Rand jung eingebogen
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet, mit Zähnchen am Stiel angewachsen, jung cremefarben, alt sattocker, breit und gedrängt
Stiel:
max. Stielgröße 10
cm, max. Stielbreite 1.5
cm; zylindrisch, heller als der Hut, ausgestopft, faserig gestreift, Basis verdickt, weißfilzig
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Frühlings-Weichritterling (Melanoleuca cognata) ist ein markanter Frühaufsteher, der oft schon ab März oder April zusammen mit den Morcheln erscheint. Sein Hut ist meist ocker- bis kaffeebraun, im Alter oft etwas ausblasst, und besitzt einen flachen Buckel. Besonders auffällig sind die Lamellen, die bei dieser Art oft einen deutlichen Gelb- oder Ockerton aufweisen, was ihn von vielen anderen Weichritterlingen unterscheidet. Er bevorzugt lichte Wälder, Waldränder und Parkanlagen, wobei er gerne auf nährstoffreichen Böden oder in der Nadelstreu wächst.
🍄 Kulinarik: Essbar
Die Meinungen zum Speisewert gehen weit auseinander: Während manche ihn als hervorragenden Speisepilz schätzen, empfinden andere den Geschmack als eigenwillig.
Kulinarik-Hinweis: Verwenden Sie nur die Hüte junger Exemplare. Da er zu einer Zeit wächst, in der es kaum andere Lamellenpilze gibt, ist er eine willkommene Abwechslung in der Frühlingsküche, sollte aber gut durchgegart werden.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland im Frühjahr verbreitet und häufig. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont in der Nadelstreu (besonders Fichte), an Waldrändern, in Parks oder auf Kahlschlägen. Er liebt nährstoffreiche Böden. Haupterscheinungszeit: März bis Juni, seltener ein zweiter Aspekt im Spätherbst.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Lamellenfarbe und Jahreszeit
Die Kombination aus dem Erscheinen im Frühjahr und den ockergelblichen Lamellen ist ein sehr starkes Indiz. Wie alle Weichritterlinge hat auch er ein eher festes Fleisch im Hut, während der Stiel im Alter zäh werden kann. Der Geruch ist angenehm pilzig bis schwach mehlig.
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Ansicht von schräg oben. Die Hutmitte zeigt sich fast schwarz. Zum Hutrand hin zeigen sich mehr bräunliche Farbtöne.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist in Relation zur Hutgröße meist eher kurz.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind sehr gedrängt und laufen am Stiel minimal herab.
Blick auf ein durchgebrochenes Exemplar. Das Fleisch des Fruchtkörpers ist weißlich.
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