pilze im internet
Startseite
 

Pilz-Suche:


››› Pilzwissen

››› Pilze A-Z

››› Pilzgalerie

››› Pilze züchten

››› Pilzrezepte

››› Heil-/Vitalpilze


Werbung


 


Ohrförmiger Seitling
(Pleurocybella porrigens)




Anzeige

Online Geld verdienen mit bezahlten Umfragen


Schnellnavigation

(Einfach mit dem Mauszeiger ~1 Sekunde auf ein Symbol zeigen um weitere Infos zu erhalten)

pilze steckbrief
pilze bilder
pilze doppelgänger
pilze sporen mikroskopisch
pilzgift
kaufen
vital- und heilpilze

 
[Ihre Meinung über diese Seite]

steckbrief

Kategorie/Art:
Lamellenpilze

Anzeige
Geld verdienen durch bezahlte Umfragen
jetzt anmelden und Punkte kassieren!


Wertigkeit:
giftig
Hut (ggf. Fruchtkörper):
2 cm - 13 cm breit; weiß, gelblich; spatel- bis muschelförmig, meist büschelig wachsend, Oberfläche glatt, Rand jung eingebogen, später gewellt und gelappt, glatt und scharf
Hutunterseite:
an der Anwachsstelle radial ausgebreitet, weißlich bis elfenbeinfarben, dicht stehend
Stiel:
kein Stiel vorhanden; stiellos am Substrat angewachsen
Fleisch:
weiß, zäh, dünn
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weiß, kugelig, glatt
typ. Begleitpflanze:
keine Angabe
Geruch:
pilzartig
Geschmack:
unbedeutend, mild
bevorzugter Boden:
Holz
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Nadelwald , Nadelholz , unter Kiefern , unter Fichten , Bergwälder , an / auf Baumstümpfen
Wachstum:
Juli , August , September , Oktober

kein Bild

Werbung:




 

 

 

 

 

 


💡 Wissenswertes & Tipps
Der Ohrförmige Seitling ist ein rein weißer Pilz, der fast ausschließlich an stark vermodertem Nadelholz (meist Fichte) wächst. Er ist dünnfleischiger und zerbrechlicher als die bekannten Speise-Seitlinge. Lange Zeit galt er als guter Speisepilz, doch nach einer Serie von Todesfällen in Japan im Jahr 2004 (Pleurocybella-Syndrom) wurde er als gefährlich eingestuft. Betroffen waren vor allem Menschen mit vorbestehenden Nierenerkrankungen; die Inhaltsstoffe führten zu schweren Gehirnentzündungen (Enzephalopathie). Da die genaue Ursache und die Beteiligung weiterer Faktoren bis heute nicht zu 100% geklärt sind, wird vom Verzehr heute dringend abgeraten.
⚠ WARNHINWEIS: Pleurocybella-Syndrom
Der Pilz steht im Verdacht, neurotoxisch zu wirken. Besonders Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion sind höchst gefährdet. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Pilz auch bei gesunden Menschen Schäden verursacht, wird er heute in der modernen Fachliteratur als Giftpilz geführt.
🔍 Die elementaren Unterschiede (Abgrenzung)
Um Verwechslungen mit dem Lungenseitling oder Austernseitling zu vermeiden, beachten Sie diese 3 Merkmale:

1. Das Substrat: Der Ohrförmige Seitling wächst fast nur auf Nadelholz. Austern- und Lungenseitlinge bevorzugen Laubholz.
2. Die Farbe: Er ist rein weiß, fast durchscheinend. Speise-Seitlinge haben meist Grau-, Braun- oder Beigetöne.
3. Die Konsistenz: Das Fleisch ist sehr dünn und brüchig. Speise-Seitlinge sind deutlich fleischiger und elastischer.

Anzeige

Online Geld verdienen mit bezahlten Umfragen

Leider noch keine Bilder vorhanden!

 

Mushroom-Toxin.de auf Facebook besuchen und folgen
Mushroom-Toxin.de auf Google+ folgen besuchen und folgen

 

Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Austern-Seitling (essbar)
Austern-Seitling1
Ansicht von schräg oben. Diese Seitlingart besitzt einen Stiel, der allerdings meist sehr kurz ausfällt.
Austern-Seitling2
Blick auf die Hutunterseite. Erkennbar sind der eingebogene Hutrand sowie die am Stiel herablaufenden Lamellen.
Austern-Seitling3
Blick von oben auf die Hutunterseite eines älteren Exemplars. Hier ist der Hutrand nur noch eingebogen. Die Lamellen sind unterschiedlich lang. Wie man sieht, kann der Stiel relativ dick sein.
Austern-Seitling4
Blick von oben auf die Hutoberfläche. Diese ist deutlich dunkler als die des sehr verwandten Lungenseitlings.

Lungenseitling (essbar)
Lungenseitling1
Ansicht von schräg oben. Die Erscheinungsform ist muschel- bis ohrförmig. Die Oberfläche ist cremeweiß mit grauen und bräunlichen Farbtönen. Typisch ist der wellige Hutrand.
Lungenseitling2
Frontalansicht. Man sieht von rechts nach links ein steigendes Altersstadium. Die Fruchtkörper gleichen etwas dem Austern-Seitling; jedoch sind die des Lungenseitlings insgesamt etwas kleiner.
Lungenseitling3
Ansicht von schräg unten. Auffälig ist der eingerollte Hutrand. Die Stiele sind kurz bzw. auch ganz fehlend.
Lungenseitling4
Ansicht von schräg unten. Gut zu erkennen sind wieder die kurzen bis fehlenden Stiele, die seitlich exzentrisch sitzen. Falls ein Stiel vorhanden ist, laufen die Lamellen daran herab.

Milder Zwergknäueling (unbedeutend)
Milder Zwergknäueling1
Frontalansicht. Die Fruchtkörper sind muschel- bis nierenförmig und noch weiß. Die einzelnen Fruchtkörper sind sehr klein und übersteigen in der Regel eine Größe von 3 cm nicht.
Milder Zwergknäueling2
Frontalansicht. Die Oberfläche ist hier feinsamtig.
Milder Zwergknäueling3
Blick auf die Hutunterseite. Der Hutrand zeigt sich eingerollt. Zu erkennen ist auch, dass oft ein sehr kurzer Stiel vorhanden ist.
Milder Zwergknäueling4
Blick auf die Hutunterseite. Markantestes Kennzeichen dieses Pilzes sind die vom Stiel deutlich abgesetzten Lamellen.

Berindeter Seitling (essbar)
Berindeter Seitling1
Bild exemplarisch. KI generiert.


pilzfinder
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden haben.

[Tipp eingeben]
-Aktualisieren-

  pilzkommentar
Sie haben zu diesem Pilz noch etwas zu sagen oder eine Anmerkung. Hier können Sie ein entsprechendes Statement zu diesem Pilz veröffentlichen.

[Kommentar eingeben]
-Aktualisieren-
     
 


Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

Dieser Pilz wurde bisher 5864 mal angeklickt!