Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
0.5
cm - 3
cm breit; rotbraun; jung rundlich bis haubenförmig, dann muschelförmig ausgebreitet, Oberfläche matt, feinfilzig, trocken, zur Anwachsstelle hin oft weiß bereift
Hutunterseite:
Lamellen radial von der Anwachsstelle ausgehend, violett bräunlich, fast entfernt stehend, untermischt, Schneiden glatt
Stiel:
kein Stiel vorhanden (oder kaum ausgeprägt), siehe Fruchtkörperbeschreibung
Fleisch:
violettbraun, sehr dünn, zäh
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, elliptisch bis zylindrisch, glatt, hyalin, amyloid
typ.
Begleitpflanze:
Moose
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
bevorzugter
Boden:
Holz
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Nadelwald ,
Nadelholz ,
an Weißtannen ,
Bergwälder ,
an / auf Baumstümpfen
Wachstum:
Januar ,
Februar ,
April ,
Mai ,
Juni ,
Dezember
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Violette Zwergknäueling (Panellus violaceofulvus) ist ein kleiner, muschel- bis fächerförmiger Seitling mit einem Hutdurchmesser von 0,5–3 cm. Die Oberfläche ist im jungen Zustand wunderschön violett-grau bis tief violett-braun und fein weißlich bereift. Er sitzt fast stielos oder mit einem sehr kurzen, seitlichen Knubbel am Holz fest.
🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Aufgrund seiner geringen Größe und der zähen, lederigen Konsistenz ist der Pilz für die Küche bedeutungslos.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland vor allem in den süddeutschen Bergwäldern (Alpen, Schwarzwald, Bayerischer Wald) verbreitet, im Flachland sehr selten. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont an totem Nadelholz, mit einer starken Vorliebe für Tanne (Abies alba), seltener an Fichte. Er besiedelt häufig noch hängende oder kürzlich herabgefallene Äste. Erscheinungszeit: Spätherbst bis Frühjahr (Winterpilz).
🔬 Bestimmungs-Tipp:Farbe & Substrat
Achten Sie auf die violette Hutfarbe in Kombination mit dem Wachstum an Nadelholz. Die Lamellen sind im Gegensatz zum Hut eher ocker- bis fleischbraun gefärbt und stehen recht eng. Wie viele Zwergknäuelinge ist er sehr zäh und lebt bei Feuchtigkeit immer wieder auf.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
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Frontalansicht. Die Fruchtkörper sind muschel- bis nierenförmig und noch weiß. Die einzelnen Fruchtkörper sind sehr klein und übersteigen in der Regel eine Größe von 3 cm nicht.
Frontalansicht. Die Oberfläche ist hier feinsamtig.
Blick auf die Hutunterseite. Der Hutrand zeigt sich eingerollt. Zu erkennen ist auch, dass oft ein sehr kurzer Stiel vorhanden ist.
Blick auf die Hutunterseite. Markantestes Kennzeichen dieses Pilzes sind die vom Stiel deutlich abgesetzten Lamellen.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind sehr markant und etwas ockerfarben.
Blick von schräg oben auf ältere Exemplare. Die Hutoberfäche wirkt grau und grob filzig.
Blick auf die Hutunterseite. Gut zu erkennen sind die längsgespaltenen Lamellen.
Und noch ein Blick auf die Hutunterseite. Die Fruchkörper wirken von der Form her muschelartig.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.