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Violettblättriger Zwergknäueling
(Panellus violaceofulvus)




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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
ungenießbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
0.5 cm - 3 cm breit; rotbraun; jung rundlich bis haubenförmig, dann muschelförmig ausgebreitet, Oberfläche matt, feinfilzig, trocken, zur Anwachsstelle hin oft weiß bereift
Hutunterseite:
Lamellen radial von der Anwachsstelle ausgehend, violett bräunlich, fast entfernt stehend, untermischt, Schneiden glatt
Stiel:
kein Stiel vorhanden (oder kaum ausgeprägt), siehe Fruchtkörperbeschreibung
Fleisch:
violettbraun, sehr dünn, zäh
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
weiß, elliptisch bis zylindrisch, glatt, hyalin, amyloid
typ. Begleitpflanze:
Moose
Geruch:
unbedeutend
Geschmack:
unbedeutend
bevorzugter Boden:
Holz
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Nadelwald , Nadelholz , an Weißtannen , Bergwälder , an / auf Baumstümpfen
Wachstum:
Januar , Februar , April , Mai , Juni , Dezember

kein Bild

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💡 Wissenswertes & Tipps

Der Violette Zwergknäueling (Panellus violaceofulvus) ist ein kleiner, muschel- bis fächerförmiger Seitling mit einem Hutdurchmesser von 0,5–3 cm. Die Oberfläche ist im jungen Zustand wunderschön violett-grau bis tief violett-braun und fein weißlich bereift. Er sitzt fast stielos oder mit einem sehr kurzen, seitlichen Knubbel am Holz fest.

🍄 Kulinarik: Ungenießbar
Aufgrund seiner geringen Größe und der zähen, lederigen Konsistenz ist der Pilz für die Küche bedeutungslos.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland vor allem in den süddeutschen Bergwäldern (Alpen, Schwarzwald, Bayerischer Wald) verbreitet, im Flachland sehr selten. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont an totem Nadelholz, mit einer starken Vorliebe für Tanne (Abies alba), seltener an Fichte. Er besiedelt häufig noch hängende oder kürzlich herabgefallene Äste. Erscheinungszeit: Spätherbst bis Frühjahr (Winterpilz).
🔬 Bestimmungs-Tipp: Farbe & Substrat
Achten Sie auf die violette Hutfarbe in Kombination mit dem Wachstum an Nadelholz. Die Lamellen sind im Gegensatz zum Hut eher ocker- bis fleischbraun gefärbt und stehen recht eng. Wie viele Zwergknäuelinge ist er sehr zäh und lebt bei Feuchtigkeit immer wieder auf.

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Herber Zwergknäueling (schwach giftig)
Herber Zwergknäueling1
Blick von schräg oben. Der Hutrand ist oft wellig gekerbt. Gerne wächst der Herbe Zwergknäueling an vermoosten Laubholzstümpfen.
Herber Zwergknäueling2
Blick von oben. Zu beachten ist, dass die Fruchtkörper nur relativ klein, maximal ein paar cm groß sind.
Herber Zwergknäueling3
Ansicht von schräg oben. Auch hier wieder die markant gekerbten Hutränder.
Herber Zwergknäueling4
Blick von schräg unten. Der Herbe Zwergknäueling besitzt Lamellen und er ist gestielt.

Fleischroter Gallertbecher (ungenießbar)
Fleischroter Gallertbecher4
Frontalansicht auf etwas ältere Exemplare. In diesem Altersstadium zeigen sich die Fruchtkörper meist etwas gelappt.

Milder Zwergknäueling (unbedeutend)
Milder Zwergknäueling1
Frontalansicht. Die Fruchtkörper sind muschel- bis nierenförmig und noch weiß. Die einzelnen Fruchtkörper sind sehr klein und übersteigen in der Regel eine Größe von 3 cm nicht.
Milder Zwergknäueling2
Frontalansicht. Die Oberfläche ist hier feinsamtig.
Milder Zwergknäueling3
Blick auf die Hutunterseite. Der Hutrand zeigt sich eingerollt. Zu erkennen ist auch, dass oft ein sehr kurzer Stiel vorhanden ist.
Milder Zwergknäueling4
Blick auf die Hutunterseite. Markantestes Kennzeichen dieses Pilzes sind die vom Stiel deutlich abgesetzten Lamellen.

Gemeiner Spaltblättling (ungenießbar)
Gemeiner Spaltblättling1
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind sehr markant und etwas ockerfarben.
Gemeiner Spaltblättling2
Blick von schräg oben auf ältere Exemplare. Die Hutoberfäche wirkt grau und grob filzig.
Gemeiner Spaltblättling3
Blick auf die Hutunterseite. Gut zu erkennen sind die längsgespaltenen Lamellen.
Gemeiner Spaltblättling4
Und noch ein Blick auf die Hutunterseite. Die Fruchkörper wirken von der Form her muschelartig.


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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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