Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Gelbstielige Muschelseitling (Sarcomyxa serotina) ist ein muschel- bis fächerförmiger Pilz, der Durchmesser von 3–10 cm erreichen kann. Seine Farbpalette ist charakteristisch: Die Hutoberfläche zeigt oft olivgrüne, ockerbraune oder violett-graue Töne und ist bei feuchter Witterung deutlich klebrig-gelatinös. Namensgebend ist der kurze, seitliche Stiel, der auffällig orangegelb bis dottergelb gefärbt und oft fein kleiig punktiert ist.
🍄 Kulinarik: Essbar (Bedingt)
Der Pilz gilt als essbar, wird jedoch aufgrund seiner zähen Konsistenz und einer oft vorhandenen Bitternote meist nur als minderwertig eingestuft.
Kulinarik-Hinweis: Er sollte nur in kleinen Mengen und gut durchgegart verwendet werden. In einigen Ländern (z. B. Japan) wird er geschätzt, im deutschsprachigen Raum jedoch häufig als ungenießbar geführt, da er im Alter sehr bitter werden kann.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland ist die Art verbreitet und häufig. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont an totem Laubholz (besonders Erle, Buche, Birke), seltener an Nadelholz. Er liebt feuchte Standorte wie Bachauen. Haupterscheinungszeit: September bis Dezember (nach den ersten Frösten).
🔬 Bestimmungs-Tipp:Farben und Lamellen
Achten Sie auf den scharf abgegrenzten Übergang zwischen den gelblichen Lamellen und dem gelben Stiel. Die Kombination aus olivgrünlichem Hut und gelbem Stiel ist bei keinem anderen Seitling so ausgeprägt. Das Fleisch unter der Huthaut ist auffällig gelatinös.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
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Ansicht von schräg oben. Diese Seitlingart besitzt einen Stiel, der allerdings meist sehr kurz ausfällt.
Blick auf die Hutunterseite. Erkennbar sind der eingebogene Hutrand sowie die am Stiel herablaufenden Lamellen.
Blick von oben auf die Hutunterseite eines älteren Exemplars. Hier ist der Hutrand nur noch eingebogen. Die Lamellen sind unterschiedlich lang. Wie man sieht, kann der Stiel relativ dick sein.
Blick von oben auf die Hutoberfläche. Diese ist deutlich dunkler als die des sehr verwandten Lungenseitlings.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.