Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
0.5
cm - 2.5
cm breit; gelbbraun, rötlich braun; erst gewölbt, dann ausgebreitet, teilweise flach gebuckelt, Oberfläche glatt, matt, Rand glatt, die Lamellen etwas überragend
Hutunterseite:
Lamellen angeheftet bis frei mit Burggraben, weißlich bis blassgelblich
Stiel:
max. Stielgröße 6
cm, max. Stielbreite 0.2
cm; zylindrisch, elastisch, im unteren Teil gelb- bis rotbraun, Spitze heller bis weißlich, mit faseriger-filziger Wurzel
Fleisch:
weiß, dünn
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, dickbauchige oder breit keulige bis flaschenförmige Zystiden, inamyloid
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Milde Kiefernzapfenrübling (Strobilurus stephanocystis) ist ein kleiner, aber häufiger Frühjahrspilz, der bereits kurz nach der Schneeschmelze erscheint. Er lebt saprobiontisch an am Boden liegenden oder vergrabenen Kiefernzapfen. Da die Zapfen oft tief in der Erde oder im Moos stecken, scheint der Pilz direkt aus dem Boden zu wachsen. Sein Hut ist ocker- bis dunkelbraun, die Lamellen sind weißlich bis grau. Um ihn sicher von seinen sehr ähnlichen Verwandten zu unterscheiden, ist oft ein Blick auf die Zystiden unter dem Mikroskop nötig, wobei der milde Geschmack ein gutes Feldmerkmal ist.
🍄 Kulinarik: Essbar
Obwohl er winzig ist, schätzen Kenner ihn als einen der ersten frischen Pilze des Jahres. Der Geschmack ist angenehm pilzig und mild.
🍳 Zubereitungs-Tipps:
Nur Hüte: Verwenden Sie nur die Hüte, da die Stiele extrem zäh und drahtig sind.
Verwendung: In großer Menge gesammelt, ergibt er eine gute Einlage für Suppen oder feine Soßen.
Reinigung: Gründlich reinigen, da oft Sand oder Erde an den kleinen Hüten klebt.
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland im Frühjahr verbreitet und häufig. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Wächst ausschließlich auf vergrabenen oder halb verrotteten Zapfen der Kiefer (Pinus). Haupterscheinungszeit: März bis Mai, bei milder Witterung auch schon ab Februar.
🔬 Bestimmungs-Tipp:Das Substrat prüfen
Um sicherzugehen, ziehen Sie den Pilz vorsichtig aus dem Boden. Er sollte an einem Kiefernzapfen angewachsen sein. Schmeckt der Pilz mild (nicht bitter), handelt es sich um diese Art.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
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Ansicht von schräg oben. Der Hut erscheint meist in bräunlichen Farbtönen und ist gewölbt (alt auch ausgebreitet). Der weiße Stiel wird im Alter von der Basis her gelb bis rostbräunlich.
Ansicht von schräg oben. Exemplare, die im Schatten gewachsen sind zeigen eine hellere Färbung.
Nahansicht. Die Hüte sind mal mehr, mal weniger intensiv bräunlich gefärbt, die Stiele sind ziemlich dünn und relativ lang.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind am Stiel angeheftet bis fast frei. Die Lamellen stehen hier relativ entfernt, können aber auch etwas dichter gedrängt stehen.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißlichen Lamellen sind am Stiel angewachsen und mit einem Zahn herablaufend.
Blick von schräg oben. Der Fichten-Zapfenhelmling wächst direkt auf den Fichtenzapfen.
Frontalansicht. Die Hutform ist glockig bis spitzkegelig und kann insbesondere feucht eine Riefung zeigen. Hier ist die Hutfarbe ziemlich hell; oft zeigt sie sich deutlich dunkler.
Weiterer Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind nicht besonders gedrängt.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.