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Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
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niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 6
cm breit; stahgrau, graublau, purpur-violett, schwarz-violett, blauviolett, schiefergrau; jung konisch-glockig, danach glockig bis ausgebreitet, stumpf gebuckelt, Scheitel teilweise ockerfarben, Oberfläche eingewachsen faserig, trocken seidig, matt, Hutrand lange nach unten gebogen
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, gedrängt, erst weiß bis gelblich, im Alter blassrosa
Der Blaue Rötling ist ein aristokratischer Bewohner von ungedüngten Magerwiesen und Kalk-Magerrasen. Mit seinem kräftigen, stahlblauen bis dunkelvioletten Hut und dem ebenso gefärbten, stämmigen Stiel ist er kaum zu übersehen. Die Lamellen sind im jungen Zustand weißlich, verfärben sich aber mit der Reife des Sporenpulvers deutlich rosa. Da sein Vorkommen streng an naturnahe, nährstoffarme Standorte gebunden ist, dient er als wichtiger Indikator für den Naturschutz.
⚠ Speisewert & Naturschutz
Obwohl er in mancher Literatur als essbar geführt wird, ist der Blaue Rötling kein Speisepilz.
Seltenheit: Er ist europaweit stark gefährdet und sollte aufgrund seiner Seltenheit unbedingt geschont werden.
Verwechslung: Die Gattung der Rötlinge umfasst viele giftige Arten; eine Verwechslung kann fatale Folgen haben.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Die Sporen-Farbe
Wie alle Rötlinge besitzt auch dieser Pilz lachsrosa Sporenpulver. Wenn Sie ein blaues Exemplar finden, dessen Lamellen im Alter rosa werden und der nicht nach Mehl riecht, ist die Wahrscheinlichkeit für Entoloma bloxamii sehr hoch.
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