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Schild-Rötling
(Entoloma clypeatum)




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Kategorie/Art:
Lamellenpilze

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Wertigkeit:
essbar
Hut (ggf. Fruchtkörper):
2 cm - 12 cm breit; dunkel graubraun, rußig braun, hell graubraun, beigebraun; jung glockig, später abgeflacht, mehr oder weniger stark ausgeprägter Buckel, alt unregelmäßig ausgebreitet und oft verbogen, Oberfläche fein radial faserstreifig, seidig, glänzend, hygrophan, Rand kaum gerieft und nach unten, im Alter wellig verbogen
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet mit Zähnchen angewachsen, jung weißlich bis blassgrau, später graurosa, untermischt, Schneiden wellig gekerbt
Stiel:
max. Stielgröße 10 cm, max. Stielbreite 2 cm; zylindrisch, meist verbogen, längsfaserig, weiß bis graulich, teilweise büschelig verwachsen
Fleisch:
weiß bis grauweiß, zum Hutrand dünn
Sporenpulver / mikr. Eigenschaften:
rosa, eckig
typ. Begleitpflanze:
Gamander-Ehrenpreis, Schlehdorn, Weißdorn
Geruch:
mehlig-gurkenartig
Geschmack:
mehlig-gurkenartig
bevorzugter Boden:
Gras/Wiese
Wachstumsgebiete / Vorkommen:
Parkanlagen , Wiese / grasige Plätze , Gärten , Gebüsch , Obstwiesen
Wachstum:
April , Mai , Juni , Juli

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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Schild-Rötling ist ein typischer Frühlingspilz, der oft schon ab April unter Rosengewächsen (Rosaceae) wie Schlehen, Weißdorn oder Obstbäumen zu finden ist. Sein Hut ist meist grau-braun, hygrophan (bei Nässe dunkler) und besitzt in der Mitte oft einen charakteristischen Buckel. Die Lamellen sind jung weißlich und verfärben sich mit der Sporenreife schmutzig-rosa. Da er einer der wenigen essbaren Rötlinge ist, erfordert seine Bestimmung extreme Sorgfalt, um Verwechslungen mit giftigen Verwandten auszuschließen.
⚠ Wichtiger Hinweis zur Zubereitung
Der Schild-Rötling ist roh giftig und verursacht schwere Magen-Darm-Störungen.
  • Erhitzung: Er muss mindestens 10 bis 15 Minuten gut durchgegart werden, um die enthaltenen Gifte zu neutralisieren.
  • Verträglichkeit: Selbst gut gegart wird er nicht von jedem vertragen; der Speisewert wird in der Literatur sehr widersprüchlich bewertet.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Standort & Geruch
Achten Sie auf die Begleitbäume: Er wächst fast ausschließlich bei Rosengewächsen (Apfel, Birne, Schlehe). Zudem hat er einen deutlichen, angenehmen Mehlgeruch. Fehlt dieser Geruch oder ist der Standort im Wald, besteht höchste Verwechslungsgefahr!

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Wichtiger Hinweis:
Diese Seite dient nur als Hilfe zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit dieser Seite stehen sind aus diesem Grund ausgeschlossen.

doppelgänger

Ziegelroter Rißpilz (tödlich giftig)
Ziegelroter Rißpilz1
Ansicht von schräg oben. Erkennbar ist die kegelig bis glockige Hutform und die leichte Ziegelröte.
Ziegelroter Rißpilz2
Ansicht von oben auf die Hutoberfläche. Erkennbar sind die leichten Radialfasern sowie der stumpfe Hutbuckel.
Ziegelroter Rißpilz3
Ansicht auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind weiß, ausgebuchtet und am Stiel fast frei.
Ziegelroter Rißpilz4
Ansicht von oben auf das noch ziemlich junge Exemplar. Die Oberfläche ist leicht strohgelb bis ocker.

Maipilz (essbar)
Maipilz1
Eine Gruppe Maipilze. Durch die trockene Witterung sind diese ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden.
Maipilz2
Junger Maipilz von oben. Durch die Trockenheit hat den Pilz ziemlich runzlig werden lassen.
Maipilz3
Junger Maipilz in Gesamtansicht. Zu erkennen sind die am Stiel gerade angewachsenen Lamellen und der noch etwas eingebogene Hut.
Maipilz4
Bild von schräg unten. Leider auch kein sehr schönes Exemplar. Lamellen wirken hier leider dicker und weitstehender als es normalerweise der Fall ist.

Riesen-Rötling (tödlich giftig)

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Frühlingsrötling (giftig)
Frühlingsrötling1
Ansicht von schräg oben. Die Hutoberfläche ist ziemlich dunkel, kann jedoch auch deutlich ausblassen.
Frühlingsrötling2
Ansicht von oben auf mehrere Exemplare. Die Fruchtkörper sind meist deutlich gebuckelt. Die Hutoberflächen sind insbesondere feucht deutlich radialrinnig.
Frühlingsrötling3
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist hutfarben, längsfaserig und häufig verdreht. Die Lamellen sind nicht am Stiel angewachsen.
Frühlingsrötling4
Blick auf zwei Exemplare. Die Hutform des jungen Exemplares ist dabei noch kegelig-glockig und sogar fast genabelt. Beim älteren Exemplar stehen die Hutränder sogar etwas nach oben und sind ausgefranst. Eine Rillung bzw. Riefung ist hier nicht mehr zu erkennen.

Niedergedrückter Rötling (giftig)

Leider noch keine Bilder vorhanden

Großer Scheidling (schwach giftig)

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Symbolerklärungen

Legende
=
jung essbar  
=
ungenießbar
=
essbar  
=
schwach giftig
=
bedingt essbar  
=
giftig
=
unbedeutend  
=
tödlich giftig

 

 

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