Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 12
cm breit; dunkel graubraun, rußig braun, hell graubraun, beigebraun; jung glockig, später abgeflacht, mehr oder weniger stark ausgeprägter Buckel, alt unregelmäßig ausgebreitet und oft verbogen, Oberfläche fein radial faserstreifig, seidig, glänzend, hygrophan, Rand kaum gerieft und nach unten, im Alter wellig verbogen
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet mit Zähnchen angewachsen, jung weißlich bis blassgrau, später graurosa, untermischt, Schneiden wellig gekerbt
Stiel:
max. Stielgröße 10
cm, max. Stielbreite 2
cm; zylindrisch, meist verbogen, längsfaserig, weiß bis graulich, teilweise büschelig verwachsen
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Schild-Rötling ist ein typischer Frühlingspilz, der oft schon ab April unter Rosengewächsen (Rosaceae) wie Schlehen, Weißdorn oder Obstbäumen zu finden ist. Sein Hut ist meist grau-braun, hygrophan (bei Nässe dunkler) und besitzt in der Mitte oft einen charakteristischen Buckel. Die Lamellen sind jung weißlich und verfärben sich mit der Sporenreife schmutzig-rosa. Da er einer der wenigen essbaren Rötlinge ist, erfordert seine Bestimmung extreme Sorgfalt, um Verwechslungen mit giftigen Verwandten auszuschließen.
⚠ Wichtiger Hinweis zur Zubereitung
Der Schild-Rötling ist roh giftig und verursacht schwere Magen-Darm-Störungen.
Erhitzung: Er muss mindestens 10 bis 15 Minuten gut durchgegart werden, um die enthaltenen Gifte zu neutralisieren.
Verträglichkeit: Selbst gut gegart wird er nicht von jedem vertragen; der Speisewert wird in der Literatur sehr widersprüchlich bewertet.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Standort & Geruch
Achten Sie auf die Begleitbäume: Er wächst fast ausschließlich bei Rosengewächsen (Apfel, Birne, Schlehe). Zudem hat er einen deutlichen, angenehmen Mehlgeruch. Fehlt dieser Geruch oder ist der Standort im Wald, besteht höchste Verwechslungsgefahr!
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
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Ansicht von schräg oben. Die Hutoberfläche ist ziemlich dunkel, kann jedoch auch deutlich ausblassen.
Ansicht von oben auf mehrere Exemplare. Die Fruchtkörper sind meist deutlich gebuckelt. Die Hutoberflächen sind insbesondere feucht deutlich radialrinnig.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist hutfarben, längsfaserig und häufig verdreht. Die Lamellen sind nicht am Stiel angewachsen.
Blick auf zwei Exemplare. Die Hutform des jungen Exemplares ist dabei noch kegelig-glockig und sogar fast genabelt. Beim älteren Exemplar stehen die Hutränder sogar etwas nach oben und sind ausgefranst. Eine Rillung bzw. Riefung ist hier nicht mehr zu erkennen.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.