Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 7
cm breit; dunkelbraun, graubräunlich, beigebraun; glockig-kelig und meist mit einer Papille, Oberfläche glatt, hygrophan, feucht fast bis zur Hälfte durchscheinend gerieft, radialstreifig, Rand gerieft bis radial eingerissen
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, jung blassgrau, alt graurosa, Schneiden wellig
Stiel:
max. Stielgröße 12
cm, max. Stielbreite 0.8
cm; oft verdreht und teilweise auch zusammengedrückt, zerbrechlich, hohl, weißlich faserig-längsstreifig, graubraun, Basis mit weißem Filz
Fleisch:
blassgrau, dünn, besonders im Stiel faserig
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
rosa bis lachsrosa, eckig-kantig, heterodiametrisch (deutlich länger als breit)
Nadelwald ,
Mischwald ,
Parkanlagen ,
unter Fichten ,
unter Kiefern
Wachstum:
April ,
Mai ,
Juni ,
November ,
Dezember
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Tranige Glöckling (Entoloma hirtipes) ist ein typischer Vertreter der Frühjahrspilze und erscheint oft zeitgleich mit den ersten Morcheln. Er erreicht eine Hutbreite von 3–7 cm und bevorzugt die Nadelstreu in Fichtenwäldern. Sein Erscheinungsbild ist schmächtig mit einem kegelig-glockigen, graubraunen Hut, der hygrophan ist. Das markanteste Kennzeichen ist sein penetranter Geruch, der stark an Fischtran oder ranziges Fett erinnert und beim Zerreiben der Lamellen besonders intensiv wahrnehmbar wird.
☠ Giftwarnung: Giftig!
Der Tranige Glöckling verursacht teils schwere Magen-Darm-Vergiftungen.
Symptome: Heftiges Erbrechen, Durchfall und starke Bauchkrämpfe treten meist kurz nach der Mahlzeit auf.
Gefahr: Aufgrund seines frühen Erscheinens wird er oft mit essbaren Frühlingspilzen verwechselt. Er ist kein Speisepilz!
⚠ Status & Seltenheit:
In Deutschland in Nadelwäldern verbreitet und gebietsweise häufig. Er gilt aktuell als ungefährdet.
🍂 Ökologie & Erscheinen:
Ein Saprobiont, der in der Nadelstreu von Fichten (seltener bei Kiefern oder im Laubmischwald) wächst. Er bevorzugt saure bis neutrale Böden. Erscheinungszeit: März bis Mai (gelegentlich auch im späten Herbst).
🔬 Bestimmungs-Tipp:Geruch & Stiel
Riechen Sie an dem Pilz: Ein starker Tran- oder Fischgeruch im Frühjahr deutet fast immer auf diese Art hin. Der Stiel ist auffallend lang, hohl und oft längsfaserig verdreht. Die Lamellen färben sich durch das Sporenpulver schmutzig-rosa.
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Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
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Frontalansicht. Er verfügt über ziemlich variable Erscheinungsformen. In diesem Fall zeigt er sich in gelbbraunen Farbtönen.
Ansicht von oben. Zu erkennen ist eine durchscheinende Hutriefung.
Blick auf die Hutunterseite. An den Spinnfäden lässt sich gut die rosane Sporenfarbe erkennen. Die Lamellen sind am Stiel fast frei und deren Schneiden sind wellig-gekerbt.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist hutfarben oder etwas blasser und meist wie hier deutlich weiß-silbrig überfasert. Häufig wirkt er auch etwas verdreht.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.