Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
2
cm - 5
cm breit; schwarzblau, dunkelblau, stahlblau; anfangs konisch-glockig, dann glockig-ausgebreitet mit einem stumpfen Buckel, Oberfläche eingewachsen radialfaserig, matt, glatt, alt etwas ausblassend, Rand nach unten gebogen und nicht gerieft
Hutunterseite:
Lamellen ausgebuchtet angewachsen, etwas entfernt stehend, bauchig, erst weißlich, später vom Sporenpulver fleischfarben-rosalich gefärbt
Stiel:
max. Stielgröße 6
cm, max. Stielbreite 0.6
cm; zylindrisch, zur Basis hin breiter wertend, striegelig ind weiß, oberhalb hutfarben, hell längsfaserig gestreift, hohl bis wattig ausgestopft, zerbrechlich
Fleisch:
weiß, weich, dünn
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
rosabraun, rundlich-kantig
typ.
Begleitpflanze:
Rippenfarn, Torfmoose, Heidelbeere
Geruch:
etwas unangenehm
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
saurer Boden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Nadelwald ,
Mischwald ,
an/in Mooren ,
Bergwälder
Wachstum:
Juli ,
August ,
September ,
Oktober ,
November
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💡 Wissenswertes & Tipps
Der Stahlblaue Rötling ist ein prachtvoller Bewohner moosiger Nadelwälder. Sein Hut ist tief stahlblau bis dunkelviolett, oft mit einem seidigen Glanz und einer charakteristischen, spitzen oder stumpfen Erhebung in der Mitte (Buckel). Im Gegensatz zu vielen anderen Rötlingen ist sein Stiel recht kräftig, längsfaserig und behält seine schöne blaue Farbe oft lange bei. Die Lamellen sind anfangs weißlich bis hellgrau und verfärben sich erst spät durch das reifende Sporenpulver in ein zartes Rosa. Er ist ein typischer Anzeiger für saure, ungestörte Waldstandorte.
⚠ Giftigkeit & Medizinische Aspekte
Der Stahlblaue Rötling ist kein Speisepilz.
Wirkung: Er gilt als giftverdächtig und kann Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen.
Forschung: Interessanterweise wurden in Laborstudien Inhaltsstoffe (Polysaccharide) isoliert, die eine krebshemmende Wirkung zeigten. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass der Pilz verzehrt werden darf – die Giftstoffe überwiegen!
🍳 Vorbereitung zur Bestimmung
Da er nicht für die Küche geeignet ist, konzentriert sich der Umgang auf die sichere Identifizierung im Feld.
Stiel-Check: Der Stiel ist beim Stahlblauen Rötling oft auffällig blau und nicht so zerbrechlich wie bei vielen anderen Glöcklingen.
Geruchsprobe: Er riecht meist unbedeutend oder leicht pilzig, was ihn von tranig oder mehlig riechenden Arten unterscheidet.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
aufgrund Fehlbestimmungen, die im Zusammenhang mit
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Frontalansicht. Charakteristisch für diesen relativ kleinen Pilz ist die durchgängige, violettliche Färbung.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind ebenfalls violett und relativ breit. Zudem sind sie am Stiel angewachsen und etwas herablaufend.
Ansicht von schräg oben auf zwei Exemplare. Beim rechten Exemplar handelt es sich um eine etwas ausgeblasste Erscheinungsform.
Blick von oben auf die Hutoberfläche. Der Hut hat eine ausgebreitete Form. Manchmal kann es sogar vorkommen, dass der Hutrand etwas gerieft ist.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.