Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
3
cm - 6
cm breit; grauweiß, weißlich; anfangs kugelig, rundlich, später gewölbt, alt abgeflacht, teilweise mit stumpfem Buckel, Oberfläche fein seidig-radialfaserig, Hutmitte allmählich gilbend, im Alter schmutzig hellgrau, Rand etwas überstehend
Hutunterseite:
Lamellen frei, dicht stehend, mit Zwischenlamellen, weiß, im Alter vom Sporenpulver rosa, Schneiden glatt
Stiel:
max. Stielgröße 9
cm, max. Stielbreite 1
cm; zylindrisch, voll, alt hohl, weißlich, längsfaserig, Volva offen, zwei- bis vierlappig, flaumig, weiß oder schmutzig weiß
Fleisch:
weiß, weich, zart
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
rosa, ellipsoid, glatt
typ.
Begleitpflanze:
Brombeere, Efeu, Wald-Segge, Moose
Geruch:
muffig
Geschmack:
mild
bevorzugter
Boden:
andere Pilze
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
auf anderen Pilzkörpern
Wachstum:
September ,
Oktober ,
November
Werbung:
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Parasitische Scheidling ist ein biologisches Kuriosum: Er wächst nicht auf dem Erdboden oder auf Holz, sondern direkt auf den Hüten der Nebelkappe (Clitocybe nebularis). Meist erkennt man den Befall schon von Weitem, da die Wirtspilze deformiert wirken oder von einem weißen Myzel überzogen sind. Der Scheidling selbst hat einen seidig-faserigen, weißlichen Hut und die für die Gattung typische sackartige Scheide an der Stielbasis. Die Lamellen färben sich mit der Sporenreife charakteristisch rosa. Da er zwingend auf seinen Wirt angewiesen ist, findet man ihn nur dort, wo die Nebelkappe massenhaft auftritt.
⚠ Speisewert & Hinweis
Der Parasitische Scheidling ist kein Speisepilz.
Ungenießbar: Er hat keinen kulinarischen Wert. Zudem gilt sein Hauptwirt, die Nebelkappe, heute als giftverdächtig (enthält Nebularin).
Seltenheit: Obwohl sein Wirt häufig ist, wird der Parasitische Scheidling nur sporadisch gefunden und sollte als mykologische Besonderheit geschont werden.
🔬 Bestimmungs-Tipp: Der Wirt entscheidet
Die Bestimmung ist bei dieser Art vergleichsweise einfach: Ein kleiner, weißer Scheidling mit rosa Lamellen, der direkt aus dem Hut oder dem Stiel einer (oft schon zerfallenden) Nebelkappe wächst, kann praktisch nichts anderes sein.
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zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
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waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
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Frontalansicht. Zu erkennen ist der etwas kegelförmige, weiße Hut mit leichten Velumresten am Rand. Man nehme sich vor Verwechslungen mit Champignons in Acht, die z. T. den gleichen Standort haben.
Ansicht von oben. Die Hutfarbe ist hier praktisch rein weiß. Das Exemplar befindet sich in einem mittleren Altersstadium.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Zu erkennen ist der flockige Stiel und der etwas wellige Hutrand. Die Volva ist am Stiel eng anliegend; jedoch ist diese nicht so abgesetzt, wie beim Gelben Knollenblätterpilz (hier ist die Hutform das bessere - aber auf keinen Fall ein sicheres - Unterscheidungsmerkmal)
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind weiß und wie bei anderen Knollenblätterpilzen nicht am Stiel angewachsen. Zudem kann man erkennen, dass sie feinflockig sind.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.