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Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
1
cm - 4
cm breit; dunkelbraun bis rußbraun, graubraun bis beige, zum Rand weißlich bis blassgrau; jung stumpf kegelig-glockig, alt fast ganz flach, meist gebuckelt, Oberfläche matt, zu dreiviertel durchscheinend gerieft
Hutunterseite:
Lamellen sind ausgebuchtet mit Zähnchen angewachsen, etwas entfernt stehend, breit, schwach bauchig, untermischt, schmutzig weißlich, später grauweißlich mit helleren Schneiden
Stiel:
max. Stielgröße 9
cm, max. Stielbreite 0.3
cm; zylindrisch, hohl, brüchig, hutfarben, zur Spitze hin weißlich, Basis weißlich striegelig-filzig
Fleisch:
dünn, blass
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, zylindrisch-elliptisch, glatt, hyalin
typ.
Begleitpflanze:
Moose, Gräser, Waldkräuter
Geruch:
chlorartig
Geschmack:
rettichartig
bevorzugter
Boden:
Holz
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
Nadelwald ,
Mischwald ,
Laubholz ,
Nadelholz ,
an / auf Baumstümpfen ,
auf Laubholzreste
Wachstum:
April ,
Mai ,
Juni ,
Juli ,
August ,
September ,
Oktober ,
November
Werbung:
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Voreilende Helmling ist ein typischer Bewohner von Laub- und Nadelwäldern, der bereits im späten Frühjahr und Vorsommer an morschem, häufig vergrabenen Holz oder am Fuß von Baumstümpfen zu finden ist. Sein Hut ist glockig bis kegelig, meist graubraun gefärbt und zum Rand hin deutlich gestreift. Wie für viele Helmlinge typisch, ist das Fleisch sehr dünn und zerbrechlich. Er gehört zu den Arten, die eine weite ökologische Amplitude besitzen und daher an vielen Standorten vorkommen können.
💡 Bestimmungs-Tipp: Der "Milch-Check"
Wenn man den Stiel des Voreilenden Helmlings vorsichtig bricht, tritt an der Bruchstelle oft ein wässriger Saft aus (keine farbige Milch wie bei den Milchlingen). Ein wichtiges Merkmal zur Abgrenzung von ähnlichen Arten ist zudem der Geruch: Er riecht beim Zerreiben der Lamellen deutlich nach Chlor oder Schwimmbad (Laugenartig), ähnlich wie der bekannte Alkalische Helmling.
🍳 Kulinarik-Hinweis: Bedeutungslos
Aufgrund seiner geringen Größe, des extrem dünnen Fleisches und der schwierigen Bestimmbarkeit besitzt der Voreilende Helmling keinen Speisewert. Er gilt als ungenießbar. Zudem sind viele Arten der Gattung Mycena schwach giftig.
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Ansicht von leicht schräg oben. Der Hut ist wie hier meist deutlich gebuckelt und gerieft bzw. auch radialrunzelig.
Ansicht von schräg oben. Besonders zu beachten sind hier die Längsrillen im Stiel.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind weiß bis mit leichtem Grauton, entfernt stehend, etwas bauchig und ausgebuchtet angeheftet. Es gibt Zwischenlamellen.
Frontalansicht. Der Hut kann sich wie hier fast flach ausbreiten. Die Farbe der Hutoberfläche wirkt oft etwas fleckig.
Ansicht von leicht schräg oben. Die Hutoberfläche ist zu großen Teilen gerieft, in der Mitte dunkler und an Rand heller.
Ansicht von leicht schräg oben auf mehrere Exemplare. Die beiden linken Exemplare befinden sich in einem mittleren Altersstatium, das rechte Exemplar in einem jungen Altersstadium.
Blick auf die Hutunterseite. Markant sind die violett gefärbten Lamellenschneiden.
Blick auf ein ausgewachsenes Exemplar. Der Hut ist hier ganz flach ausgebreitet. Die Hutmitte ist dunkler, der Rand heller.
Ansicht von schräg oben. Der Weißmilchende Helmling hat eine Hutfarbe, die von weißlich bis schwarzbraun variieren kann. Bei diesen Exemplaren sehen wir sowohl weißlich als auch kräftig braune Farbtöne.
Nahansicht. Die Hutoberfläche ist wellig gerieft und die Farbtöne sind in der Hutmitte generell dunkler als am Hutrand.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel ist grau bis graubraun mit weißlicher Spitze. Insbesondere am Stiel tritt auch bei Verletzungen mehr oder weniger eine weißliche Flüssigkeit aus (daher auch der Name!).
Blick auf die Hutunterseite. Die nicht sehr gedrängt stehenden Lamellen sind weißlich bis grauweißlich und sind ausgebuchtet am Stiel angewachsen. Auch Gabelungen treten häufig auf.
Ansicht von schräg oben auf mehrere Exemplare. Die Hüte sind gewölbt - aber praktisch nie ganz aufgeschirmt. Die Oberflächen zeigen einen breiten Buckel; der Rand ist meist heller.
Ansicht von oben. Die Hüte sind flach gebuckelt und radial gerieft-gefurcht.
Ansicht von schräg unten auf zwei Exemplare. Die Hutoberfläche erscheint hier mehr bräunlich. Der Stiel ist grau-bräunlich und zur Spitze hin heller.
Blick auf die Hutunterseite. Die etwas bauchigen Lamellen stehen nicht sehr dicht. Es gibt Zwischenlamellen. Gut zu erkennen sind auch die Adern zwischen den Lamellen.
Ansicht von schräg oben. Die Fruchtkörper zeigen sich in insgesamt bräunlichen Farbtönen und sind im Vergleich zu vielen anderen Helmlingen etwas kleiner.
Frontalansicht. Die Hüte erscheinen etwas speckig und sind etwa bis zur Hälfte durchscheinend gerieft.
Blick auf ein liegendes Exemplar. Der Stiel erscheint in bräunlichen oder graubräunlichen Farbtönen. Die Stielspitze ist etwas heller.
Blick auf die Hutunterseite. Die weißlichen Lamellen laufen mit einem Zähnchen am Stiel herab und sind nicht sehr gedrängt.
Ansicht von schräg oben. Gut zu erkennen ist der Buckel, der meist dunkler gefärbt ist. Insbesondere die Hutoberfläche des vorderen Exemplares zeigt die typischen, braunroten Flecken.
Ansicht von leicht schräg oben. Der Stiel ist röhrig und graubräunlich. Der Rostfleckige Helmling wächst meist auf moosigem Untergrund und auf Nadelstreu (Exemplare im Hintergrund), kann aber auch (Vordergrund) direkt an verrotendem Nadelholz vorkommen.
Blick auf liegende Exemplare. Die weißen Lamellen werden mit zunehmenden Alter rostfleckig.
Blick auf die Hutunterseite. Die Lamellen stehen eher etwas entfernt.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.