Wichtiger
Hinweis:
Rein optische Bestimmungshilfe – KEINE
Verzehrfreigabe! Bestimmung per Internet ist
niemals 100% sicher. Verzehr nur nach Prüfung
durch einen Sachverständigen vor Ort.
8
cm - 20
cm breit; (leuchtend) rot, orangerot, orangegelb; jung kugelig-eiförmig und von weißem Velum umhüllt, später halbrund, im Alter flach ausgebreitet, Oberfläche glänzend, glatt, in seltenen Fällen mit weißen Velumflocken, Rand deutlich gerieft
Hutunterseite:
Lamellen frei, sehr breit, gedrängt, blassgelb bis goldgelb, Schneiden feinflockig
Stiel:
max. Stielgröße 16
cm, max. Stielbreite 3
cm; fleischig, nach unten verdickt, ausgestopft bis markig-hohl, Ring weit und schlaff herabhängend, über dem Ring fein gerieft, Stiel sowie Ring zitronengelb, Volva weiß, weit, dickhäutig und dauerhaft
Fleisch:
gelblich weiß, dick
Sporenpulver
/ mikr. Eigenschaften:
weiß, elliptisch-eiförmig, glatt, hyalin
typ.
Begleitpflanze:
Braunstieliger Seifenfarn
Geruch:
pilzig, nussig
Geschmack:
nussartig
bevorzugter
Boden:
Kalkboden
Wachstumsgebiete
/ Vorkommen:
Laubwald ,
unter Buchen ,
unter Kastanien ,
unter Eichen ,
Gebüsch ,
Bergwälder
Mitglieder haben an dieser Stelle die
Möglichkeit Pilzrezepte zu diesem
Pilz einzusehen oder einzutragen.
💡 Wissenswertes & Tipps
Der Kaiserling ist einer der prächtigsten und wertvollsten Speisepilze weltweit. Schon in der Antike galt er als Speise der Götter und Kaiser. Sein markantes Erscheinungsbild mit dem leuchtend orange-roten Hut, den goldgelben Lamellen und der reinweißen, sackartigen Scheide macht ihn fast unverwechselbar. Er ist ein ausgeprägter Wärmeliebhaber und findet sich meist in lichten Eichen- oder Kastanienwäldern auf kalkhaltigen Böden. In Deutschland ist er extrem selten und durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.
🍳 Vorbereitung & Verwendung:
Der Kaiserling ist ein ausgezeichneter Speisepilz mit festem Fleisch und nussigem Aroma. Er kann sogar roh als Carpaccio mit Olivenöl und Zitrone genossen werden.
🍲 Wichtiger Schutzhinweis:
In Deutschland ist die Entnahme des Kaiserlings gesetzlich verboten. Er steht unter strengem Naturschutz. Die folgenden Tipps beziehen sich auf Funde in Ländern, in denen das Sammeln erlaubt ist (z. B. Teile Südeuropas).
🔬 Bestimmungs-Tipp: Gelbe Lamellen
Das sicherste Merkmal zur Unterscheidung vom Fliegenpilz sind die Lamellen und der Stiel: Beim Kaiserling sind diese goldgelb, beim Fliegenpilz immer reinweiß. Zudem wächst der Kaiserling aus einer großen, weißen Volva (Gesamtverhüllung), die wie eine Eierschale aussieht.
Wichtiger
Hinweis: Diese Seite dient nur als Hilfe
zur Pilzbestimmung. Beachten Sie bitte, dass man
anhand von Bildern fast keinen Pilz sicher bestimmen
kann. Diese Seite kann also lediglich als Hilfe
dienen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt
waren hier Menschen am Werk, denen auch mal ein
Fehler unterlaufen sein kann. Rechtsansprüche
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Frontalansicht auf einen größeren und zwei kleinere Fliegenpilze. Alle Exemplare sind noch relativ jung. Beim größeren Exemplar sind die weißen Flocken vom Regen bereits abgewischt worden.
Ansicht von schräg oben auf zwei weitgehend ausgewachsene Fliegenpilze. Die Hutoberfläche ist hier bereits ausgebreitet.
Frontalansicht. Bei diesem Exemplar erscheint die Hutoberfläche in einem sehr kräftigen Rot.
Ansicht auf zwei ganz junge Exemplare. In diesem Zustand sieht der Fliegenpilz sehr stahelig aus und ist weitgehend komplett weißlich.
Ansicht von schräg oben. Deutlich zu erkennen ist der Buckel auf dem Hut sowie die Riefung am Hutrand. Gut sichtbar ist auch die offen stehende Volva, die außen weiß und innen gelblich bis orangefarben ist.
Volva in Nahaufnahme. Gut zu erkennen ist auch hier der Farbunterschied zwischen der Außen- und Innenseite. Erkennbar ist auch die feinschuppige Natterung am Stiel.
Ansicht von oben. Sehr schön zu erkennen ist wieder der Buckel sowie die Riefung am Hutrand.
Ansicht auf die Hutunterseite. Die Lamellen sind nicht am Stiel angewachsen. Zudem besitzt der Orangegelbe Streifling keinen Ring am Stiel.
Geben Sie hier anderen Pilzsammlern Tipps, wie Sie
wann und wo diesen Pilz finden können. Somit unterstützen
Sie andere Pilzarten zu finden, die Sie bisher noch nicht gefunden
haben.